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Neue Materialien, Mikro- und Nanotechnik: Prozesskette der Medizintechnik auf der Compamed/Medica 2006

09.11.2006
Mit einem breiten Themenspektrum, das die komplette Prozesskette der Medizintechnik abbildet, präsentieren sich das Forum und die Ausstellung "Hightech for Medical Devices" auf der Zuliefermesse für Medizintechnik Compamed 2006 vom 15. bis 17. November in Düsseldorf.

Neben Anwendungen von mikrotechnischen Komponenten und Systemen wie Sensoren, Aktoren, Mikropumpen und dem Labor auf dem Chip stehen in diesem Jahr Hightech-Materialien für die Medizin im Fokus des Forums und der Ausstellung. Die Sonderschau "Hightech for Medical Devices" wird zum dritten Mal in Folge vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik auf der Compamed ausgerichtet.

Vor allem Materialien gewinnen in der Medizintechnik an Bedeutung. "Aktuell beobachten wir, dass die Hersteller medizinischer Geräte verstärkt Entwicklungskooperationen mit Kunststoffverarbeitern und Rohstofflieferanten suchen", sagt Markus Krieter, Experte für Medizintechnik in der Business Unit Polycarbonates der Bayer MaterialScience AG. "Wir erwarten, dass viele Hersteller gezielt zum IVAM-Gemeinschaftsstand kommen, wo wir Ihnen dann konkrete Unterstützung bei der Materialauswahl und bei der Konstruktion anbieten können."

Auf dem Forum stellen internationale Experten drei Tage lang Innovationen aus der Mikro- und Nanotechnik für die Medizin vor. Unter den Referenten sind Vertreter der Firmen Philips Research, Oxford Instruments und Jenoptik Polymer Systems. Mehrere Vorträge und der Themenblock "Smart Materials" am Freitagnachmittag widmen sich neuen Materialien und Beschichtungen für medizinische Geräte und Implantate oder mit biokompatiblen Materialien für moderne Wundheilungsmethoden. Produktionsverfahren, Qualitätssicherung und Zertifizierung für medizinische Hightech-Produkte sind weitere Themen. Das Forum wird am Mittwoch, dem 15. November um kurz nach eins von Staatssekretär Dr. Michael Stückradt vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnet.

Wer sich im Anschluss an die Vorträge genauer informieren will, findet die meisten Referenten auf dem Produktmarkt "Hightech for Medical Devices", dem Gemeinschaftsstand des IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Dort stellen 25 Unternehmen und Institute medizintechnische Neuheiten vor. Die Ausstellerzahl auf dem Produktmarkt hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht. "Dieser Trend zeigt, dass die moderne Medizin immer stärker auf Mikro- und Nanosystemen und funktionellen Materialien aufbaut", erläutert Dr. Uwe Kleinkes, Mitglied der Geschäftsführung von IVAM.

Die Compamed findet parallel zu Europas wichtigster Medizintechnikmesse Medica statt. Etwa 10.000 Besucher und 300 Aussteller werden auf der Compamed erwartet. Sie hat sich als Fachmesse für Komponenten, Vorprodukte und Rohstoffe für die medizinische Fertigung etabliert.

Über IVAM:

IVAM ist eine internationale Interessengemeinschaft von Unternehmen und Instituten aus den Bereichen Mikrotechnik, Nanotechnik und Neue Materialien. Derzeit sind etwa 200 Unternehmen und Institute aus dreizehn Ländern in Europa, Asien und Nordamerika Mitglied bei IVAM.

Als kommunikative Brücke zwischen Anbietern und Anwendern von mikrotechnischen Produkten und damit verbundenen Dienstleistungen vermarktet IVAM Wettbewerbsvorteile durch Technologiemarketing. Lobbyarbeit für kleine und mittlere Unternehmen, Aus- und Weiterbildungsprojekte und weltweites Networking runden das Tätigkeitsprofil von IVAM ab.

IVAM - Fachverband für Mikrotechnik
Emil-Figge-Straße 76
44227 Dortmund
Telefon: 0231 / 9742-168
E-Mail: info@ivam.de

Josefine Zucker | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de
http://www.ivam.de/index.php?content=veranstaltung_details&id=227

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