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Studentisches Sparmobil auf der H2- Expo in Hamburg

20.10.2006
Studierende der TU Chemnitz stellen Brennstoffzellenfahrzeug "Sax 1" auf Fachmesse für Wasserstoff- und Brennstoffzellen- Technologien vor

Technik zum Anfassen und selber Fahren lautet die Devise des Teams Fortis Saxonia der Technischen Universität Chemnitz vom 25. bis 26. Oktober 2006 auf der H2-Expo in Hamburg. Mit ihrem preisgekrönten Ökomobil "Sax 1" nahm das Studententeam bereits erfolgreich beim Shell Eco-marathon 2006 in Südfrankreich teil und stellt das Brennstoffzellenfahrzeug nun auch den Besuchern der Fachmesse hautnah zur Verfügung.

Über ein Jahr haben die Studenten des Teams Fortis Saxonia der TU Chemnitz an ihrem Brennstoffzellensystem gefeilt. Selbst Fachleuten konnten sie damit bewundernde Blicke entlocken. Das entwickelte System basiert auf einer PEM-Brennstoffzelle vom Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT) in Duisburg sowie den neuesten Membranen der Firma 3M. Es zeichnet sich neben besonders großer Leistungsdichte auch durch hohe Zuverlässigkeit und einen Wirkungsgrad von über 50 Prozent aus. Zum Vergleich: Ein Pkw-Verbrennungsmotor nutzt üblicherweise nur 40 Prozent der Energie für die Fortbewegung.

"Das Besondere am Fortis Saxonia-System ist die kompakte Anordnung der Komponenten und die gleichzeitig geschickte Ausnutzung ihrer thermischen Eigenschaften", erklärt Teammitglied Paul Büschel, Student der Mikrotechnik/Mechatronik an der Chemnitzer Universität. "Normalerweise widersprechen sich Kompaktheit, Effizienz und Zuverlässigkeit, da gerade die Wärmeentwicklung der eigentlichen Brennstoffzelle Schwierigkeiten bei anderen Komponenten des Systems hervorruft."

Mit dem Energiegehalt von nur einem Liter Benzin ist das Sparmobil in der Lage, 1.742 km zurück zu legen. Das reichte in diesem Jahr bereits für Platz zwölf in der Gesamtwertung des Shell Eco- marathons. Den Abstand zu den Siegern des Wettbewerbes erklären die Chemnitzer mit der Größe des Fahrzeugs: Mit Sax 1 können sich auch normalgewichtige Personen fortbewegen, während die Wagen der Konkurrenz nur Passagiere bis 50 kg Körpergewicht zuließen.

"Sax 1" und "Fortis Saxonia" (inklusive Pressefotos) im Internet unter http://www.fortis-saxonia.de

Weitere Informationen erteilt Friedrich Baumann, Teammitglied von Fortis Saxonia, Telefon (0179) 843 43 07, E-Mail friedrich.baumann@fortis-saxonia.de.

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de
http://www.fortis-saxonia.de

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