Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Holzpelletskessel „Pelletti“ von Paradigma für raumluftunabhängigen Betrieb

11.10.2006
Trotz starker Nachfrage bei Holzpelletskesseln: Paradigma bleibt weiterhin lieferfähig

Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG zeigt ihr Komplettsystem für Pelletsheizungen auf der Fachmesse Pellets 2006, die vom 11. bis 13. Oktober 2006 in der Messe Stuttgart stattfindet. Das Besondere am Pellets-Heizsystem von Paradigma ist das einzigartige Luft-/Abgas-System.

Als erster und bisher einziger Hersteller erhielt Paradigma für den Holzpelletskessel „Pelletti“ bereits im Februar 2005 die Zulassung für einen raumluftunabhängigen Betrieb. Obwohl die Nachfrage nach Pelletsheizungen in diesem Jahr erneut drastisch gestiegen ist, bleibt Paradigma lieferfähig.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen im Bereich Holzpelletssysteme mit einer Umsatzverdopplung. Paradigma Energie- und Umwelttechnik war 1999 einer der ersten Anbieter von Holzpelletsheizungen. Dabei bietet Paradigma die ökologische Heiztechnik als Komplettsystem vom Pelletslager bis zum Schornsteinkopf an. Innovativer Meilenstein ist die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für einen raumluftunabhängigen Betrieb, die der „Pelletti“ als erster und bisher einziger Pelletskessel durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erhalten hat.

... mehr zu:
»Pellets »Pelletsheizung

Die für die Verbrennung notwendige Verbrennungsluft wird dem Pelletskessel über eine separate Luftleitung zur Außenluft oder durch einen Ringspalt im Schornstein zugeführt, ohne dass die thermische Gebäudehülle verletzt wird. Wärmeverluste werden vermieden und mit dem Ringspalt erhöht sich zusätzlich der Anlagenwirkungsgrad durch den Wärmerückgewinnungseffekt des Luft-/Abgassystems. Der Pelletskessel und das Luft-/Abgassystem sind druckdicht ausgeführt, so dass das System für den gleichzeitigen Betrieb raumlufttechnischer Anlagen zugelassen ist.

Damit eignet sich der Pelletti auch für Gebäude, die entsprechend den Gebäuderichtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEV) in einer luftdichten Bauweise errichtet werden. Das betrifft nicht nur Niedrigenergie- und Passivhäuser, sondern auch Altbauten, bei denen eine energetische Gebäudemodernisierung nach EnEV durchgeführt wird.

Durch die sechs lieferbaren Leistungsgrößen von 8 bis 31 Kilowatt bietet Paradigma je nach Gebäude und Wärmebedarf der Nutzer den passenden Holzpelletskessel. Eine integrierte Regelung sorgt für die optimale Abstimmung aller Heizkreise und ermöglicht die Einbindung weiterer Wärmquellen wie Solarwärmeanlage, Kaminoder Kachelofen. Auch bei der Art der Lagerung und der Förderung der Pellets in den Kessel zeigt sich Paradigma ausgesprochen flexibel: Verschiedene Förderschnecken und Saugsysteme ermöglichen den Transport der Pellets vom Gewebesilo, Bunker- oder Erdlager.

Trotz der enorm gestiegenen Nachfrage – Experten rechnen mit einer Verdopplung der Zahl in Deutschland abgesetzter Kessel im Vergleich zum Vorjahr – bleibt Paradigma lieferfähig. Frühzeitig erkannte das Unternehmen den Boom in der Pelletsbranche und sorgte durch langfristige Verträge mit Lieferanten und Optimierung der Produktionskapazitäten vor. „Im Geschäftsfeld Holzpellets- Systeme liegen wir derzeit bei einer Umsatzsteigerung von 100 Prozent,“ erläutert Martin Willige, Paradigma Vertriebsleiter Deutschland.

Bei der Kesselherstellung setzt Paradigma ausschließlich auf die firmeneigene Produktion der Tochter-Firma RNO-Kesselfabrik in Dettenhausen. Die dortigen Kapazitäten werden bis Ende des Jahres auf bis zu 16.000 Kessel jährlich erweitert, so dass die Lieferfähigkeit von Paradigma auch mittelfristig sichergestellt ist.

Der Vertrieb der Holzpellets-Systeme von Paradigma erfolgt über ein flächendeckendes Netz von rund 700 zertifizierten SystemPartnern. Diese Fachhandwerksbetriebe übernehmen den kompletten Service beim Kunden vor Ort: von der Beratung, Planung und Installation bis zur Wartung.

Alle Bestandteile des kompletten Pelletssystems sowie einen Pelletti mit durchsichtiger Außenwand präsentiert Paradigma vom 11. bis 13. Oktober auf der Pellets 2006 an Stand 5.2/210.

Informationen zum Unternehmen Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG:

Paradigma Energie- und Umwelttechnik mit Sitz in Karlsbad bei Karlsruhe entwickelt und vermarktet seit 1989 ökologische Heizsysteme für den privaten Wohnungsbau. Ob Solarwärme- Systeme, Holzpellets-Systeme oder Gasbrennwert-Systeme – Ökologie und Behaglichkeit stehen bei allen Paradigma Systemen an erster Stelle. Der Hauptgesellschafter Alfred T. Ritter erhielt für sein Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien 2003 den Sonderpreis der Deutschen Solarpreise, verliehen durch die gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar.

Die Geschäftsführer sind Klaus Taafel (Forschung und Entwicklung, Sprecher der Geschäftsführung), René Reinhold (kaufmännischer Support), Matthias Reitzenstein (Marketing/Vertrieb) und Axel Nagel (Produktion/Logistik).

Milena Jokisch | Paradigma
Weitere Informationen:
http://www.paradigma.de

Weitere Berichte zu: Pellets Pelletsheizung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Zukunft Personal: Workforce Management – Richtig aufgestellt für die voranschreitende Digitalisierung
25.07.2017 | GFOS mbH Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops