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Innovative Pflanzenschutzchemie für den Kartoffelbau

08.09.2006
Bayer CropScience auf der Potato Europe 2006 in Deutschland
Infinito® und Biscaya® gegen Braunfäule und Insektenbefall

Bayer CropScience hat auf der diesjährigen Potato Europe 2006 seine neuen Produkte Infinito® (Fluopicolide) und Biscaya® (Thiacloprid) sowie seine vielfältigen Aktivitäten - von der Saat bis zur Ernte - im Bereich des Kartoffel-baus vorgestellt. Die Messe fand am 6. und 7. September auf dem Rittergut Bockerode bei Hannover statt und ist die bedeutendste Veranstaltung für professionelle Kartoffelanbauer. Infinito® wurde in diesem Jahr mit großem Erfolg in China, Korea und Großbritannien eingeführt. Für 2007 wird die Marktzulassung in weiteren europäischen Ländern, z. B. in Deutschland, Frankreich und Polen, erwartet. Biscaya® wurde im Frühjahr 2006 auf dem britischen und deutschen Markt eingeführt.

Die Aktivitäten von Bayer CropScience richten sich gezielt an den Erwartungen der Lebensmittelindustrie aus. Die Experten des Unternehmens standen bereit, um Züchter, Kartoffelanbauer, Lebensmittelproduzenten und Verpackungsunternehmen über die Arbeit des "Food Chain Teams" zu informieren. Die Mitglieder dieses Teams arbeiten eng mit Partnern aus der internationalen Ernährungskette zusammen und stellen ein wichtiges Bindeglied im Produktionsprozess dar. In diese Partnerschaft bringt Bayer CropScience sein innovatives Produktportfolio ein, das unter anderem zu einem günstigen Rückstandsprofil beiträgt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen verbesserte Applikationstechniken, Expertenwissen im Bereich der "guten landwirt-schaftlichen Praxis", des integrierten Pflanzenbaus (ICM) und Pflanzenschutzes (IPM) sowie sein international verzweigtes Netzwerk. Gemeinsames Ziel ist die Produktion von qualitativ hochwertigen Kartoffeln, Gemüse und Obst zu einem für den Endverbraucher erschwinglichen Preis.

Langer Schutz gegen Braunfäule

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Infinito® ist ein Fungizid der neuen Generation, in dem der neue Wirkstoff Fluopicolid mit der bewährten Leistung von Propamocarb kombiniert wird. Die beiden Wirkstoffe arbeiten "Hand in Hand" zusammen und bieten bestmöglichen Kartoffelschutz. Das Ergebnis ist ein rasch wirksames und bei jedem Wetter beständiges Produkt mit Antisporen- und translaminarer Wirkung. Die auf mehrjährigen Feldversuchen und umfangreichen kommerziellen Versuchen basierenden Ergebnisse zeigen, dass Infinito® im Rahmen von Braunfäulebekämpfungsprogrammen einen robusten Schutz vor dieser Krankheit bietet. Darüber hinaus erfüllt das Produkt alle behördlichen Anforderungen an die Produktwirksamkeit und -sicherheit. Mit seinem günstigen Rückstandsprofil und niedrigen MRL-Werten (Maximum Residue Level) ist Infinito® ein modernes Produkt, das die Braunfäulebekämpfung im Rahmen eines integrierten Schädlingsmanagements ermöglicht und den Kartoffelanbauer in die Lage versetzt, die Qualitätsanforderungen seiner Kunden aus der Lebensmittelkette zu erfüllen.

Der neue Wirkmodus von Fluopicolid

Die Wirkweise des Wirkstoffs Fluopicolid beruht darauf, dass die Zellstruktur des Pathogens gestört wird. Dies behindert die Bildung spektrinartiger Proteine, von denen angenommen wird, dass sie eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des pathogeneigenen Zellskeletts spielen. Dieser neuartige Wirkmechanismus ist höchst wirksam in allen kritischen Stadien des Lebenszyklus des Pathogens. Fluopicolid ist besonders wirksam bei der Unterbindung beweglicher Zoosporen. Die umfassende, lang andauernde Wirkung von Infinito® hält die gesamte Pflanze in allen kritischen Phasen schädlingsfrei.

Wirksame Kartoffelkäfer- und Blattlausbekämpfung mit Biscaya®

Kartoffeln sind durch eine große Anzahl biologisch wichtiger Schädlinge, z. B. Blattläuse, Kartoffelkäfer, Zikaden, Wanzen, Raupen, Drahtwürmer und Nematoden bedroht. Die wichtigsten Schädlinge sind Kartoffelkäfer und Blattläuse. Blattläuse sind für die Übertragung von Viruserkrankungen verantwortlich, wobei diese einen starken Einfluss auf die Kartoffelqualität und den Ertrag haben.

Aufgrund der zunehmenden Resistenz von Läusen gegenüber Pyrethroiden und Carbamaten in einigen europäischen Ländern, zum Beispiel in England, kann Biscaya® mit seinem neuen Wirkungsmechanismus für ein besseres Resistenzmanagement nun auch in Kartoffeln sorgen. Biscaya®, basierend auf der neuen O-TEQ-Formulierung, ist gegen alle relevanten Läusearten und Virusvektoren wirksam und kann mit seiner systemischen und schnellen Wirkungsweise einen wichtigen Beitrag für zukunftsfähige Spritzprogramme in Kartoffeln leisten.

Versuche haben gezeigt, dass die innovative O-TEQ-Formulierung hervorragende Regenfestigkeit, einen raschen Wirkungseinsatz und größere zeitliche Flexibilität bei der Anwendung bietet. Biscaya® ist unschädlich für bestäubende Insekten, insbesondere für Honigbienen und Hummeln. Das Produkt ist ein neuer Baustein im Rahmen eines langfristigen Resistenzmanagements, und kann auch zur Schädlingsbekämpfung in Getreide, Raps und anderen Ackerbaukulturen eingesetzt werden.

Die Bayer CropScience AG zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von rund 6 Milliarden Euro zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzen-Biotechnologie. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Bayer CropScience AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Bayer CropScience AG oder unserer Dachgesellschaft Bayer AG wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der Bayer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben worden sind. Weder die Bayer AG noch die Bayer CropScience AG übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.newsroom.bayercropscience.com

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