Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Intersolar 2006: Andrang sprengt Messekapazitäten

26.06.2006
2007 steht weitere Internationalisierung im Fokus

Mit einem neuen Rekord bei Besucher und Ausstellerzahlen hat die Intersolar 2006 am Samstagabend ihre Pforten geschlossen. Die nach eigenen Angaben führende europäische Messe für Solartechnik verzeichnete mehr als 23.000 Besucher. Insgesamt haben in diesem Jahr 454 Aussteller aus 27 Nationen ihre Produkte ausgestellt. Trotz eines Ausbaus der Fläche um 50 Prozent auf 26.000 Quadratmeter platzte die Messe aber aus allen Nähten. Bereits drei Monate vor Beginn war die Intersolar 2006 komplett ausgebucht. Nun soll ab 2008 ein neuer Standort gesucht werden.

"Wir wollen weiter mit dem Markt wachsen", sagt Markus Elsässer, Geschäftsführer des Mitveranstalters Solar Promotion GmbH, gegenüber pressetext. "Derzeit sind wir in Gesprächen mit zehn Messeplätzen. Bis Ende September wollen wir eine Entscheidung treffen", so Elsässer. Für die Intersolar 2007, die noch einmal in Freiburg über die Bühne gehen soll, werden rund 500 Aussteller erwartet. Auch bei den Besucherzahlen rechnen die Veranstalter mit einem weiteren Anstieg.

Bei der kommenden Messe steht insbesondere die weitere Internationalisierung auf dem Plan. "Wir arbeiten daran, die Messe noch internationaler zu positionieren", erklärt Elsässer. Bereits in diesem Jahr habe der Anteil der Besucher und Aussteller aus dem Ausland zugenommen. Insgesamt hätten Menschen aus über 80 Ländern die Messe besucht. Der Auslandsanteil bei den Ausstellern sei auf 30 Prozent gewachsen.

Das hat auch bei den Ausstellern für positive Stimmung gesorgt. "Die Messe ist wesentlich professioneller und internationaler geworden", meint etwa Martin Schlenk, IR-Manager der Solar-Fabrik im Gespräch mit pressetext. Das sei insofern von Bedeutung, als das Augenmerk der deutschen Solarbranche zunehmend auf dem Export liege. "40 bis 50 Prozent unserer Kontakte auf der Intersolar sind international", sagt auch Rafael Schröer, General Manager von Kyocera Fineceramics. Einziges Manko bei der diesjährigen Messe aus Ausstellersicht: Wegen der parallel verlaufenden Fußball-WM leerten sich die Hallen insbesondere am Samstag ab dem Nachmittag deutlich.

Eines der Schwerpunktthemen auf der Intersolar war freilich auch in diesem Jahr der anhaltende Siliziummangel. "Die Messe hat gezeigt, dass die Unternehmen mittlerweile reagieren und massiv in Alternativen investieren", sagt Elsässer. Laut Branchenverband BSW sollen allein in Deutschland in den Jahren 2006/07 rund 500 Mio. Euro in den Aufbau von über zehn neuen Fertigungslinien im Bereich Dünnschichttechnologien fließen. Insgesamt prophezeien Experten der Solarbranche in Deutschland - Solarthermie und Photovoltaik zusammengerechnet - in diesem Jahr einen Umsatz von rund vier Mrd. Euro.

Jörn Brien | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.intersolar.de
http://www.solar-fabrik.com

Weitere Berichte zu: Aussteller Intersolar Solarbranche

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Infrarotkamera für die Metallindustrie bis 2000 °C
28.04.2017 | Optris GmbH

nachricht ZMP 2017 – Latenzzeitmesseinrichtung für moderne elektronische Zähler
27.04.2017 | Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie