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INP- Greifswald und internationales Netzwerk BalticNet - PlasmaTec i. G. gemeinsam auf ACHEMA

05.05.2006


Rund 4.000 Aussteller aus allen Kontinenten, annähernd 200.000 Teilnehmer aus 100 Ländern: keine andere Veranstaltung verkörpert wohl mehr den Anspruch einer weltweiten Plattform für die stoffumwandelnden Industriezweige so umfassend und konkurrenzlos wie die ACHEMA, vom 15.05.-19.05.2006 in Frankfurt/Main. Das INP wird auf der ACHEMA seine neuesten Entwicklungen ausstellen.

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Das INP Greifswald (Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik e.V.) betreibt Vorlaufforschung auf dem Gebiet der Plasmatechnologie. Dazu gehören auch Anpassungen von Plasmen an kundenspezifische Einsatzbedingungen sowie Machbarkeitsstudien, Serviceleistungen und Beratung. Einzigartig ist die enge Verknüpfung von Grundlagen- und Anwendungsforschung in einem breiten Themenspektrum. Plasmatechnik von der Idee bis zum Prototyp. Das INP ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Das internationale Netzwerk BalticNet-PlasmaTec unterstützt seit 2005 vorhandene und initiiert neue Kooperationen zwischen Universitäten, Instituten, der Industrie, kleinen und mittelständischen Unternehmen und anderen wichtigen Personen im Bereich der Plasma-Technologie. Hierfür übernimmt das Netzwerk koordinierende Aufgaben bei der Anbahnung und Realisierung gemeinsamer länderübergreifender Aktivitäten. Es stellt eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen der akademischen Welt, öffentlichen Einrichtungen, privaten Unternehmen und Einzelpersonen dar.


Durch eine Akkumulierung wissenschaftlicher und finanzieller Ressourcen initiiert das BalticNet-PlasmaTec Netzwerk neue Entwicklungen und neue Produkte mit dem Ziel, ein nachhaltiges Wachstum bei den Mitgliedern zu befördern. Des Weiteren werden durch das Netzwerk Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen angeboten.

Themenschwerpunkte sind Plasmaanwendungen für die Biotechnologie, Chemie, Umwelttechnik und neue Materialien. Aktuelle Entwicklungen aus dem INP auf der ACHEMA 2006 sind:

Der Plasma-Pen, eine INP-Eigenentwicklung, ist ein Normaldruck-Plasmajet, handhabbar wie ein Bleistift für Oberflächenbehandlungen. Durch seinen modularen Aufbau ist der Plasmajet individuell für viele Anwendung anpassbar. So sind verschiedene Bauformen möglich, die einen Plasmastrahl von wenigen mm bis hin zu einige cm Länge erzeugen. Der Plasma-Pen ist für unterschiedliche Oberflächenbehandlungen einsetzbar, z.B. für Beschichtungen, Reinigung, Keimreduktion, Ändern der Benetzungseigenschaften, Aktivieren chemischer Prozesse oder UV/VUV-Behandlung.

Der Abluftfilter wurde zusammen mit der Firma airtec-consult GmbH entwickelt. Er ermöglicht eine effektive und kostengünstige Abluftreinigung durch einen neuartigen Plasmafilter. So hält der Filter höchsten Anforderungen stand: Im Umluftverfahren reduziert er Staub, Pollen, Keime, Viren, Zigarettenrauch und Gerüche. Das Verfahren ist weit skalierbar, so können individuelle Bauformen entworfen werden, von der „Imbissbude“ an der Ecke bis zur Lebensmittel-Großproduktion. Hier wird der Filter bereits erfolgreich eingesetzt. In Untersuchung sind derzeit Anwendungen zur Beseitigung geruchsintensiver Abluft im Abfall-, und Deponiebereich und für Lackierprozesse. Der Plasmafilter wird von der Firma airtec consult GmbH vertrieben.

Das Laser-Messgerät Q-MACS wurde im INP entwickelt. Der Prototyp sorgt seit zwei Jahren für Kunden-Interesse. Inzwischen wurde eine Kleinserie gebaut.

Q-MACS ist ein hochsensibles Messsystem, das aus einem Spezial-Laserkopf und angepasster Auswertungstechnik besteht. Bedienfreundlich und kostengünstig arbeitet Q-MACS bei Raumtemperatur. Es misst sehr genau auch geringste Gas-Konzentrationen und ist damit geeignet für die Online-Überwachung von Plasmaprozessen in der Industrie und für die Analyse von Spurengasen in der Umwelttechnologie oder im Bereich der Medizintechnik und Kriminalistik. Der Vertrieb erfolgt über die INP-spin off Firma neoplas control GmbH.

Anne Erdmann | TZV-Consult
Weitere Informationen:
http://www.technologiezentrum.de

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