Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Regionales Netzwerk zeigt internationale Präsenz auf größter Fachmesse der Nanotechnologie in Japan

22.02.2006


NanoBioNet in Japan




Derzeit präsentieren sich 4 Mitglieder des Netzwerkes NanoBioNet auf der weltweit größten Messe für Nanotechnologie. Organisiert durch die gw Saar vertreten die saarländischen Unternehmen Sarastro (Göttelborn), NANO-X (Saarbrücken), Nanogate Coating Systems (Saarbrücken) und NTC Nano Tech Coatings (Tholey) am Gemeinschaftsstand die Kompetenzen des Saarlandes auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Die „nano tech“ in Tokyo vom 21. bis zum 23. Februar ist Treffpunkt von Nano-Experten rund um den Globus.



Neben der Präsentation am Messestand wird NanoBioNet auch auf verschiedenen Messe begleitenden Workshops in Vorträgen vorgestellt. Das Netzwerk ist bereits zum zweiten Mal auf der „nano tech“ in Japan vertreten. Zu den Neuheiten in diesem Jahr gehört unter anderem das von Sarastro entwickelte Desinfektionsmittel Bacoban. Es funktioniert auf Basis der chemischen Nanotechnologie. Herkömmliche Desinfektionsmittel töten Mikroorganismen nach der Aufbringung ab. Nach kürzester Zeit jedoch findet an der frisch desinfizierten Oberfläche wieder eine Besiedlung mit Mikroorganismen statt. Bacoban verfügt im Gegensatz zu herkömmlichen Mitteln neben der direkten keimabtötenden Wirkung auch langfristig über eine antimikrobielle Eigenschaft. Es eignet sich beispielsweise für den Einsatz in Kliniken.

Eine weitere Neuheit ist der Verzunderungsschutz von NANO-X. Dabei handelt es sich um eine weltweit einzigartige Technologie, bei der beschichtetes Stahlblech unter Einwirkung von Hitze verformt wird. Einsatz findet die neue Technik in der Karosserieproduktion des neuen VW Passat. Im Vergleich zum üblichen Verfahren des Kaltumformens wird durch die Nanobeschichtung eine extrem verbesserte Festigkeit des Stahls und damit ein hervorragendes Crashverhalten bei deutlich reduziertem Gewicht erzielt. Gleichzeitig verhindern die Nanopartikel eine Oxidation, die das weitere Verarbeiten des Blechs erschweren würde.

NanoBioNet ist ein leistungsfähiges Netzwerk aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Kliniken, Unternehmen und Experten aus den Bereichen Technologietransfer, Patentwesen, Wirtschaft und Finanzierung. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Branchen, etwa der Lebensmitteltechnologie, der Textilindustrie, dem Automobilbau oder der Medizintechnik. Ihr gemeinsames Interesse gilt der Forschung und Entwicklung sowie den praktischen Anwendungen der Nano- und Biotechnologie zur Schaffung marktreifer Produkte und neuer Arbeitsplätze.

Nähere Informationen unter www.nanobionet.de oder NanoBioNet e.V, Ansprechpartnerin: Leslie Dennert, Science Park 1, 66123 Saarbrücken, Telefon: 0681/685 73 64, l.dennert@nanobionet.de

Leslie Dennert | NanoBioNet e.V.
Weitere Informationen:
http://www.nanobionet.de

Weitere Berichte zu: Desinfektionsmittel Nano Nanotechnologie Sarastro

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Medica 2017 – TU Kaiserslautern präsentiert Fortschritte in der Medizintechnologie
20.10.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben
18.10.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise