Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Rudis Forschercamp" auf der DIDACTA 2006

17.02.2006


Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stellt das Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG-Forschungszentrum für Experi-mentelle Biomedizin der Uni Würzburg seine Projekte im Bereich Nachwuchsförderung vor. Neben dem Erfolgsmodell "Rudis Forschercamp" wird auch das Projekt "For-sche®reporter" erstmals präsentiert. Ziel ist es darüber hinaus, die Zusammenarbeit und den Austausch mit Schulen und Lehrern zu fördern und neue Wege in der Lehrer-fortbildung zu diskutieren.



Lava speiende Vulkane, tanzende Wassertierchen unter dem Mikroskop und DNA aus Bananen - womit sonst nur Kinder von acht bis zwölf Jahren in "Rudis Forschercamp", dem Kinderlabor des Rudolf-Virchow-Zentrums experimentieren, bekommen ab Montag auch deren Lehrer in die Hand. Vom 20.-22. Februar stellt das Rudolf-Virchow-Zentrum sein Kinderlabor auf der DIDAC-TA 2006 in Hannover vor. Damit folgt das Zentrum einer Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Außerdem präsentiert das Zentrum das Projekt Forsche®reporter, das von Lernort Labor, dem Zentrum für Beratung und Qualitätsentwicklung, einem BMBF-Projekt, gefördert wird und in den nächsten Monaten anläuft.



"Wir freuen uns über die Einladung und möchten den direkten Kontakt zu den Lehrern unserer Zielgruppen von "Rudis Forschercamp" und "Forscherreporter" nutzen. Dabei möchten wir auch die Ideen in die Schulen hineintragen, denn Studien bestätigen, das praktisches Experimentieren den Zugang zu den Naturwissenschaften in jungen Jahren fördert", so Sonja Jülich, Leiterin des Public Science Centers am Rudolf-Virchow-Zentrum. "Zudem werden wir in Zukunft auch Lehrerfortbildungen für Würzburg und Umgebung anbieten. Um auf die Bedürfnisse der Lehrer eingehen zu können, stehen wir gerne auf der DIDACTA für Anregungen zur Verfügung."

In "Rudis Forschercamp" forschen Kinder seit April 2004. Weg vom trockenen "Vermitteln von Wissen" und hin zum "Erlebnis von Wissenschaft" - so die goldene Regel. Einen Monat lang ler-nen die Kinder in kleinen Experimenten, wie spannend Naturwissenschaft ist. Biologie, Chemie, Physik und Medizin - jeder Tag im Kinderlabor ist einer anderen Naturwissenschaft gewidmet. Mit diesem Prinzip ist "Rudis Forschercamp" innerhalb kurzer Zeit zu einem richtigen Erfolgsmo-dell geworden. Das Forschercamp ist zurzeit wieder auf ein Jahr ausgebucht.

Außerdem stellt das Zentrum den großen Bruder von "Rudis Forschercamp" vor: "For-sche®reporter" heißt das neue Projekt, das in bisher einzigartiger Weise Kommunikation und Wissenschaft verbinden wird. Es richtet sich an Schüler der Klassen 11 bis 13 und geht nun in den nächsten Monaten an den Start. Wer als Reporter für seine Schülerzeitung schreibt und gleichzeitig Spaß an Naturwissenschaften hat, kann dann im Rudolf-Virchow-Zentrum auf Recherchetour gehen. Da sich Kommunikationsfähigkeit immer mehr zu einer Schlüsselqualifikati-on in der Wissenschaft entwickelt, will das Rudolf-Virchow-Zentrum mit diesem Angebot beide Talente gleichermaßen fördern.

Das Rudolf-Virchow-Zentrum ist das DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin und gehört als Zentrale Einrichtung zur Universität Würzburg. Das Zentrum wurde im Januar 2002 gegründet und ist eines von drei im Sommer 2001 bewilligten Pilotprojekten, mit denen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) so genannte "Centers of Excellence" fördert. In den drei Bereichen "Nachwuchsgruppeninstitut", "Kernzentrum" und "Forschungsprofessuren" arbeiten zur Zeit neun Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der Schlüsselproteine. Außerdem gehört ein Lehr- und Ausbildungsbereich zum Rudolf-Virchow-Zentrum. Gemeinsam mit den Fakultäten für Biologie und Medizin der Universität Würzburg werden ein Studiengang Biomedizin und eine "Graduate-School" für Doktoranden angeboten. Das "Public Science Center", eine eigene Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein.

Kontakt:
Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin
Sonja Jülich (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit)
Telefon 0931 / 201 487 14, Email: sonja.juelich@virchow.uni-wuerzburg.de

Sonja Jülich | idw
Weitere Informationen:
http://www.rudolf-virchow-zentrum.de

Weitere Berichte zu: DFG-Forschungszentrum DIDACTA Forschercamp Naturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017
26.06.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

nachricht Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten
26.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive