Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Französische Unternehmen präsentieren ihre Spitzenprodukte für Meerestechnik auf der Fachmesse Oceanology 2006

08.02.2006


Auf der Fachmesse Oceanology 2006 präsentiert der Technologieverbund Pôle MER PACA Frankreichs Spitzenprodukte für Meerestechnik

... mehr zu:
»Fachmesse »MER »Oceanology »PACA »Var »Website

Auf der internationalen Ozeanologie-Fachmesse in London präsentieren vom 21. bis 23. März 2006 zahlreiche zukunftsorientierte französische Unternehmen aus den südostfranzösischen Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) ihre Spitzen-Technologien. Der französische Technologieverbund dieser Region, der "Pôle MER PACA" für meereskundliche Wissenschaft und Technologie, beteiligt sich an diesem "World’s Largest Marine Science & Ocean Technology Meeting" zusammen mit der Industrie- und Handelskammer des französischen Departements Var und des Fachverbandes Toulon Var Technologies. Die französischen Aussteller befinden sich in der South Hall, Stände 1128 und 1034D.

Der französische Technologieverbund für meereskundliche Wissenschaft und Technologie stellt sich mit acht seiner Partner-Unternehmen auf dem Pavillon France der Fachmesse Oceanology International 2006 vor. Die beiden Hauptregionen des Verbunds umfassen die Bretagne im Westen Frankreichs und die Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur. Zu den Aufgaben des Pôle MER PACA gehört die Weiterentwicklung der französischen Meerestechnologie auf internationalem Niveau. Die Initiative bringt die Entscheidungsträger aus Industrie und Wissenschaft beider Regionen zusammen. Dazu gehören 130 Unternehmen, 52 Labors für Forschung- und Entwicklung, verschiedene Ausbildungseinrichtungen sowie 218 Projekte. Der Technologieverbund Pôle MER PACA ist in fünf Geschäftsbereiche gegliedert: Maritime Sicherheit, Umwelt- und Küstentechnologie; Engineering und nautische Dienstleistungen, Nutzung maritimer Energiequellen und Entwicklung biologischer Meeres- Ressourcen. Eine Reihe von High-tech-Unternehmen mit dem Spezialgebiet "Meerestechnologie" werden sich auf der Ozeanologie- Fachmesse in London vorstellen:


Erfahren beim Robotereinsatz und der Kabelführung

LAPP Muller SAS hat mehr als 25 Jahre Erfahrung beim Einsatz und bei den Anwendungsmöglichkeiten von Robotern und Kabelführungssystemen. Das Unternehmen kooperiert auf dem Gebiet der allgemeinen Robotertechnik mit Herstellern von Werkzeugmaschinen, Robotern und Portalen, die mit Energiekabeln, Energie- und Steuerkabeln, Signalkabeln, Servomotoren- und Hybridkabeln ausgestattet sind. Weitere Partner sind ozeanographische Institute und Forschungszentren, Experten der küstennahen Ölförderung, Hersteller von Instrumenten für die Unterwasserakustik, Engineering- und Konstruktionsbetriebe sowie Hersteller von hebetechnischen Elektromagneten und Spezialkabeln. Weitere Informationen bietet die Website www.mullercables.com.

Unterwasser-Telefonie

Schwerpunkt von Thales Safare ist die Unterwasser-Kommunikation. Dabei hat sich das Unternehmen auf meerestechnische Systeme wie Sonar- Empfangsgeräte, Echolote sowie die Geräuschüberwachung und Unterwassertelefonie spezialisiert. Thales Safare konzentriert sich auf die Entwicklung höchst zuverlässiger drahtloser akustischer Kommunikationssysteme für "Point-to-Point"- und Netzwerk-Anwendungen. Das Unternehmen bietet neben Einzelsystemen für Unterwasser- Einrichtungen auch ein einzigartiges Modem, das an Unterwassertelefone oder Kommunikationsgeräte für Taucher angeschlossen werden kann. Weitere Informationen bietet die Website www.thales-communications.com.

Sonar-Systeme für große Meerestiefen

CHRISAR Software Technologies hat 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der multifunktionalen Signal-Verarbeitungssysteme. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vermarktet Software-Pakete und Hardware-Produkte für die Sektoren Verteidigung, Meeressäugetier-Forschung und Fischerei. Der Forschungsschwerpunkt liegt bei der Sonar-Verarbeitung, der Erfassung und Verarbeitung von Daten für Identifizierungs- und Klassifizierungsaufgaben, der Entwicklung einer neuen Sonarbojen- Generation und der Akustik-Simulation. Weitere Informationen bietet die Website www.chrisar.fr.

Versuche mit Wellen und Wind

Océanide ist spezialisiert auf das "Coastal Engineering", die Entwicklung und Durchführung von mechanischen Modellversuchen sowie auf Tests an Offshore-Modellen. Seit 1998 betreibt Océanide das Tankbecken BGO FIRST, um Wellen, Strömungen und Winde zu simulieren. Bislang wurden dort rund 90 Versuchskampagnen durchgeführt, darunter die Entwicklung von Modellen, das Kalibrieren von Umwelt-Bedingungen, die Behandlung von Messungen, die Analyse und Interpretation von Ergebnissen und die Analyse komplexer Verhaltensweisen. Weitere Informationen bietet die Website www.oceanide.net.

"Metocean" mit Satellitenunterstützung

GlobOcean erfasst ozeanographische und meteorologische Daten in rauher Umgebung. Mit diesem Thema, dem "Metocean", sind die Schwerpunkte "Offshore und Coastal Engineering", "Ship Routing", maritimes Arbeiten und Fischerei verbunden. Die meisten dieser Aufgaben beruhen auf Metocean-Satellit-Messungen in Kombination mit numerischen Wind-, Wellen- und Kreislauf-Modellen. Weitere Informationen bietet die Website www.globocean.fr.

Exakte Ortung mit Signalen und Bildern

CeSigma ist ein praxisorientiertes Forschungszentrum, das sich mit der Verarbeitung von Informationen, Signalen und Bildern sowie der Integration von Elektronik und diversen Systemen befasst. CeSigma hat Ortungs- und Überwachungs-Systeme für Mensch, Industrie und Natur entwickelt. Ein Großteil der in diesen Systemen genutzten Technologie stammt direkt aus der Verarbeitung von Signalen und der elektronischen Übertragungstechnik aus militärischen Anwendungen. Einige Mitarbeiter von CeSigma haben in französischen Labors für Verteidigungstechnik gearbeitet und verfügen über Erfahrung mit Radar-, Sonar- und Infrarot-Sensoren sowie im Umgang mit nukleartechnischen Messsystemen. Weitere Informationen bietet die Website www.gno.cesigma.free.fr.

Schaumstoffe für Tiefen von bis zu 6.000 Meter

Die von BMTI entwickelten Schaumstoffe bestehen aus einer Verbindung von Epoxy-Harzen und Glasmikrokugeln. Sein umfangreiches Know-how mit Verbundwerkstoffen nutzt das Unternehmen für die Entwicklung von Tiefsee-Schwimmkörpern, die für ozeanografische und Offshore- Anwendungen in Tiefen von bis zu 6.000 Metern eingesetzt werden. Hierzu gehören kabelgeführte Körper, elliptische, kugelförmige und modulare Bojen, Schaumstoffe, die als Sandwich-Elemente, Sandwich-Strukturen oder Sandwich-Schwimmkörper für Unterwasser-Maschinen (ROV-AUV) eingesetzt werden sowie Formteile aus Polyurethan. Bei seiner Forschung geht es BMTI um Systeme, in denen Verbundwerkstoffe und maschinenbautechnische Lösungen zusammengefasst sind. Weitere Informationen bietet die Website www.bmti.fr.

GPS auf dem Meeresgrund

ACSA Underwater GPS ist ein mittelständisches High-tech-Unternehmen, das sich auf Unterwasser-Anwendungen für GPS-Kommunikationssysteme spezialisiert hat. Zu den Entwicklungen der Firma gehört das GIB(tm)- System, das erste und einzige System für D-GPS-Unterwasser- Ortungsmöglichkeiten in Echtzeit. Das System ist äußerst leistungsstark in unterschiedlichen Unterwasser-Umgebungen und wird für zahlreiche zivile und verteidigungstechnische Aufgaben genutzt, wie UUVs, Torpedo- Bewertung, MCM, Ozenographie, Überprüfungen, SAR und Tauchereinsätze. Weitere Informationen bietet die Website www.underwater-gps.com.

Neue Märkte erschließen

Die Industrie- und Handelskammer des südfranzösischen Departements Var (CCIV) fördert 37.000 Unternehmen der Region. Als örtliche Agentur zur wirtschaftlichen Entwicklung informiert und unterstützt die CCIV Unternehmen in jeder Phase ihrer Entwicklung. Zusammen mit dem "Economic Council" des Departements Var fördert sie den Export der Regionalunternehmen. Die CCIV ist Ansprechpartner für Unternehmen auf inländischen und internationalen Fachmessen, wenn es darum geht, neue Märkte zu erschließen. Weitere Informationen bietet die Website www.var.cci.fr.

Unternehmertum und Wissenschaft kooperieren

Toulon Var Technologies (TVT) ist eine Vereinigung von Unternehmern, Wissenschaftlern und Vertretern örtlicher Behörden, die an der wirtschaftlichen Entwicklung des Departements Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur arbeiten. Der Verband fördert sowohl die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungslabors als auch die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie auf lokaler und regionaler Ebene. Zu den Partnern gehört auch der Technologieverbund Pôle MER PACA mit seinem Netzwerk. Weitere Informationen bietet die Website www.tvt.fr.

Kontakt:
CCI VAR
Agnès Gaudart
BP 5501
F 83097 Toulon
Tel.: +33 4 94 22 80 59
Fax: +33 4 94 22 80 55
E-Mail: agnes.gaudart@var.cci.fr
Web: www.var.cci.fr

Pressekontakt:
FIZIT - Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik
- Das deutsche Pressebüro von UBIFRANCE -
Sascha Nicolai, Pressereferent
c/o Französische Botschaft
Königsallee 53-55
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 211 30041-350
Fax: +49 211 30041-116
E-Mail: s.nicolai@fizit.de

Sascha Nicolai | FIZIT - Pressebureau
Weitere Informationen:
http://www.fizit.de

Weitere Berichte zu: Fachmesse MER Oceanology PACA Var Website

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen