Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lernsystem aus dem Baukasten: Das Modulare Trainingssystem MTS

17.01.2006


Fraunhofer-Lernwelten: Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft auf der Learntec 2006 in Karlsruhe, Gartenhalle, Stand 306


Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) zeigt am Gemeinschaftsstand "Fraunhofer Wissen" auf der Learntec 2006 das Modulare Trainingssystem MTS. Bild: Fraunhofer, Veröffentlichung frei in Verbindung mit Berichterstattung über die Fraunhofer-Präsenz auf der Learntec 2006.


Lernen aus dem Baukasten: Das Trainingssystem MTS des Fraunhofer IGD verbindet Innovation mit Bewährtem. Bild: Fraunhofer, Veröffentlichung frei in Verbindung mit Berichterstattung über die Fraunhofer-Präsenz auf der Learntec 2006.



Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) setzt auf flexible Module für passende Lernkonzepte



E-Learning ist mehr als Lernen am Bildschirm. Und mehr wird auch gebraucht: Weiterbildung und Training finden in vielen Branchen längst nicht mehr außerhalb der Unternehmen in Schulungen, Seminaren und Workshops statt, sondern "on the Job" - möglichst nah am Arbeitsplatz, am Arbeitsalltag und an den Arbeitsinhalten. Zur "Learntec 2006" (14. bis 16.2.2006) zeigt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD http://www.igd.fraunhofer.de am Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft(Kongresszentrum Karlsruhe, ("Gartenhalle", Stand 306) das Modulare Trainingssystem MTS. Das "Lernsystem aus dem Baukasten" kommt der steigenden Nachfrage nach flexiblen Lösungen im Lernmanagement mit unterschiedlichen Funktionsmodulen entgegen, die nach Bedarf kombiniert werden können.

Modularität und Adaptivität

Die Komponenten des modularen Systems optimieren Online-Lernplattformen mit dem Know-how aus der Fraunhofer-Forschung, die individuelle Funktionalität wird durch das "Baukastenprinzip" gewährt: Die Benutzeroberfläche kann frei gestaltet werden, die Zusammenstellung der Lerninhalte wird an die Konfiguration des verwendeten Systems angepasst und Module können nach Bedarf ergänzt oder angepasst werden.

Zu den Kernkomponenten der MTS-Plattform gehört das Rollenkonzept für die Benutzerverwaltung: Neben der Rolle des "Lernenden" unterstützt das System sowohl die Funktion eines "Administrators", der das Geschehen "aus dem Off" verwaltet, als auch "Tutoring" durch einen Betreuer, der das Lernen unmittelbar lenkt und betreut. Alle Lehrgänge beinhalten außer Multimedia-Komponenten auch "herkömmliche" Lernmethoden, wie Präsenzphasen, schriftliche Unterlagen usw., die individuell auf die jeweilige Plattform abgestimmt werden.

Potenzial noch nicht ausgeschöpft

Die Lernplattform "sgd-MTS" wurde im Rahmen eines BMBF-Projekts in Kooperation mit der Studiengemeinschaft Darmstadt http://www.sgd.de entwickelt und ist dort unter dem Label "WaveLearn" seit 2000 im Einsatz. Auf www.wavelearn.de treffen sich inzwischen über 5000 aktive Lerner. In dem Hochschulprojekt WiBA-Net http://www.wiba-net.de kommt WiBA-MTS als universitäre wie auch als kommerzielle Lernplattform in der Aus- und Weiterbildung im Bauwesen zum Einsatz. Das "Virtuelle Autohaus" VAH ist ein Beitrag zur dualen Berufsausbildung im Kfz-Gewerbe. Das webbasierte System unterstützt die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule: Auf einem interaktiven Online-Portal http://www.vah-projekt.org wird die Lernumgebung der Auszubildenden im realen Autohaus am Bildschirm simuliert.

Damit ist das Potenzial der MTS-Plattform noch längst nicht erschöpft. Insbesondere im Dienstleistungsbereich und auch im Gesundheitswesen sehen die Fraunhofer-Forscher weitere Anwendungsmöglichkeiten: Gerade in Branchen, deren "Berufsalltag" in der Theorie nicht oder nur schwer vorweggenommen werden kann, soll die MTS-Plattform mit praxisnahen Simulationen wirtschaftliche Lösungen für die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung bieten. Weil es neben allen individuellen Ansprüchen auch viele gemeinsame Voraussetzungen in den "Lernwelten" gibt, ist jeder Einsatz auch eine Bereicherung für zukünftige Anwender. Der technische Aufwand bei der Anpassung ist denkbar gering und die Konzeption wird vom Fraunhofer IGD von Anfang an mit einer Anpassungsanalyse und einem pädagogischen Profil begleitet.

Technologie mit Konzept

Die konzeptionelle Beratung durch die Fachleute soll gewährleisten, dass das Verbesserungspotenzial der innovativen Lernkonzepte beim Einsatz im Unternehmen nicht ins Leere läuft, sondern zu einer nachhaltigen Verbesserung der Mitarbeiterqualifikation beitragen. Auf der diesjährigen Learntec-Messe für Bildungs- und Informationstechnologie (Kongresszentrum Karlsruhe, Gemeinschaftsstand "Fraunhofer Lernwelten" in der Gartenhalle, Stand 306) haben Interessierte Gelegenheit, sich die MTS-Plattform in erprobten Anwendungsbereichen vorführen zu lassen. Ying Lu steht den Besuchern auf der Messe für Fragen zur Verfügung und ist auch vorher schon per E-Mail ying.lu@igd.fraunhofer.de oder telefonisch 06151/155-570 zu erreichen.

Kontakte:

Fraunhofer-Institut fuer Graphische Datenverarbeitung (IGD):
Ying Lu
Tel. 06151/155-570
mailto:ying.lu@igd.fraunhofer.de

Fraunhofer Wissen:
Fraunhofer-Gesellschaft
Abteilung eLearning, Aus- und Weiterbildung
Schloss Birlinghoven, 53754 Sankt Augustin
Martin Attallah und Petra van Heek
Tel. 02241/14-2234
mailto:wissen@bi.fraunhofer.de

Presse-Kontakt:
mpr marketing public relations
Michael Kip, Stefanie Engeroff
mailto:presse@mpr-frankfurt.de
Tel. 069 71 03 43-42
Fax 069 71 03 43-46

| idw
Weitere Informationen:
http://www.wissen.fraunhofer.de
http://www.learntec.de
http://www.igd.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017
26.06.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten