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Kundenschulungsprogramm „Educate“ für Ärzte und klinisches Personal auf der Medica vorgestellt

17.11.2005


Siemens’ eigene Schule

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»Kardiologie »MEDICA »Routine »Solution

Siemens Medical Solutions hat auf der Medica 2005 „Educate“ präsentiert. In diesem Schulungsprogramm lernen die Kunden, mit ihren jeweiligen Systemen in der klinischen Routine zu arbeiten und die höchsten technischen Raffinessen der Systeme zum Wohle des Patienten zu nutzen– schon vor der Installation in der Klinik. Ganz ohne Zeitdruck, wie er in einer Universitätsklinik häufig herrscht, können alle Interessierten auch praktisch in Trainingscentern üben.

Ziel des Schulungsprogramms Educate ist es, die Fertigkeiten des medizinischen Personals im Umgang mit ihren jeweiligen Systemen oder IT-Lösungen bei einer Erstinstallation aufzubauen und während der Jahre stetig zu verbessern. So werden Applikations- Trainings, klinische sowie technische Schulungen direkt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. Je nach Wissensstand werden entsprechende Module, in welchen entweder umfassende Grundlagenkenntnisse oder Expertenwissen vermittelt werden, zur Weiterbildung geboten. Med sorgt so dafür, dass die Technik auf dem neuesten Stand bleibt, und dass das Wissen der Kunden über ihr System kontinuierlich mitwächst.


Dabei stehen jedem Interessierten verschiedene Lernmöglichkeiten offen: Das beinhaltet Online-Trainings genauso wie Kurse in so genannten Trainingscentern. Theoretisch gelernt und praktisch geübt wird dort an den aktuellsten Systemen oder Simulatoren in großen oder kleinen Gruppen. Die Med-Trainingscenter befinden sich zum Beispiel in Erlangen, Cary/ USA, North Carolina und in Nanning, China, wo vor kurzem das PACSTrainingscenter eröffnet wurde. In Erlangen wird derzeit ein neues Schulungsgebäude fürüber 17,8 Millionen Euro errichtet. Dort sollen ab Mai 2006 jährlich bis zu 650 verschiedene Kurse für Ärzte, MTAs und Servicepersonal aus aller Welt stattfinden.

Die Anwendung der Systeme in der klinischen Routine können die Kursteilnehmer in weltweit kooperierenden Kliniken, an welchen die jeweiligen Systeme schon installiert sind, beobachten. Denn die langjährige Zusammenarbeit von Siemens mit seinen Partnern gestattet es den Kunden, direkt vor Ort Erfahrungen auszutauschen und den Einsatz an Patienten zu erleben.

Nicht nur Ärzte lernen mit Educate, neue Systeme zu bedienen und effizient damit zu arbeiten, auch das radiologische oder klinische Personal wird intensiv geschult. Dabei werden spezielle kardiologische, radiologische oder onkologische Trainings angeboten – je nach den Bedürfnissen der Kunden und immer mit dem Ziel, das Wissen um die Systeme zu optimieren und die Erfahrungen zu erweitern. In diesen Kursen sollen Erfahrungen ausgetauscht, klinische Methoden erprobt und mögliche Weiterentwicklungen diskutiert werden. Denn der Einsatz innovativer Technologien in Verbindung mit bewährten klinischen Untersuchungsweisen ist entscheidend für eine sichere Diagnose.

Zusammen mit Professor Dr. Wolfram Voelker von der Universitätsklinik in Würzburg haben Siemens-Mitarbeiter beispielsweise den Lehrgang für interventionelle Kardiologie entwickelt. Er ist speziell für Mediziner, die bereits Erfahrung in der Diagnose gesammelt haben und sich nun intensiv auf Interventionen vorbereiten möchten. In dem zweitägigen Seminar werden verschiedene Module angeboten, zum Beispiel „Ideale angiographische Einstellungen für Diagnose und Intervention“, „Qualitätsmanagement im Katheterlabor“ oder „Komplikationen meistern“. "Als Universitätsprofessor und Mitglied des Nukleus der Arbeitsgruppe interventionelle Kardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie habe ich ein besonderes Interesse an einer optimalen kardiologischen Ausbildung", sagte Voelker. "Die Siemens Trainingscenter bieten ein optimales Umfeld. Moderne radiographische Systeme, eine gute Infrastruktur, die Mitarbeiter von Siemens sowie die engagierte Arbeit der beteiligten Experten bieten ein stimulierendes Lernumfeld, das in den meisten Kliniken aus Zeit - und Personalmangel nicht geboten werden kann." Das sehen auch die Teilnehmer der Kurse so. „Ich bin sehr zufrieden mit den angebotenen Workshops. Sie sind tatsächlich eine Bereicherung für meine tägliche Arbeit. Hier kann man in aller Ruhe das ausprobieren, wozu einem in der klinischen Routine die Zeit fehlt“, sagte Dr. Helge Möllmann, Assistenzarzt am Kerckhoff Klinikum in Bad Nauheim. Educate ist Teil des Kundenbetreuungsprogramms „Life“, durch welches Siemens Medical Solutions auch nach dem Kauf eines Systems mit dem Kunden Verbindung hält. Neben der Weiterentwicklung der Fähigkeiten des medizinischen Personals stehen außerdem die Produktivität und die technologische Weiterentwicklung des Systems im Zentrum des Programms.

Gezielt werden Dienstleistungen wie Weiterbildung, Services zur Maximierung der Produktivität oder Zugang zu neuen technologischen Entwicklungen zur Verfügung gestellt. Wächst der Wissensstand der Klinik-Mitarbeiter mit dem Fortschritt der technischen Innovationen, kann jeder Kunde seine Investition über den gesamten Lebenszyklus des Produktes optimal nutzen und eine maximale Rendite erzielen.

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienstund Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum von bildgebenden Systemen für Diagnose und Therapie, über die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 33 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2005 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,6 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 8,6 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1 Mrd. € (vorläufige Zahlen).

Holger Reim | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

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