Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Transportation Intelligence von PTV auf dem Weltkongress für intelligente Transportsysteme

28.10.2005


PTV auf der ITS in San Franzisko


Transportation Intelligence heißt das Motto, unter dem PTV ihre marktführenden Produkte in der Verkehrsplanung und neue Softwarelösungen des individuellen Mobilitätsmanagements am Stand 1325 auf der ITS in San Franzisko präsentiert. Mit dabei im Messegepäck sind unter anderem zentrale Bausteine für moderne Verkehrsmanagementsysteme sowie PTV Vision für die Verkehrssimulation und mehrplatzfähige Bearbeitung von digitalen Straßennetzen. PTV zeigt außerdem aktuelle Produkte für mobile Navigation, Verkehrsdatenerfassung via Handy und bessere Fahrzeitberechnung.

Intelligente Verkehrslösungen


Die Weiterentwicklungen von PTV Vision und VISUM Online unterstützen moderne intelligente Verkehrssysteme: Multi-Userbetrieb im Netzmanagement, Reiseketten bei der Verkehrsinformation („Intermodalität“) und vorausschauende Reiseplanung durch entsprechende Verkehrsinformationen.

Als intelligente Plattform für Anwendungen im Verkehrsmanagement zeichnet sich das modular aufgebaute VISUM Online vor allem durch eine genaue Abbildung vorhandener und erwarteter Verkehrszustände im Echtzeitbetrieb aus. Der Anwender erhält wichtige Bausteine für moderne Verkehrsmanagementsysteme. Diese setzen auf intelligente Verfahren zur Verknüpfung von Daten und Informationen aus verschiedenen Quellen auf. Das Traffic Management Framework, eine Desktop-Applikation, bietet die Möglichkeit, die generierten Informationen und alle für das System relevanten Prozesse zu visualisieren und zu bewerten.

Die neue Version 9.3 von VISUM unterstützt nun auch den Mehrbenutzerbetrieb und sorgt bei der Bearbeitung von intermodalen Verkehrsnetzen für die Datenkonsistenz. Außerdem ebnet VISUM den Ausbau in Richtung PTV Transportation Data Warehouse – ein Datenmodellkonzept basierend auf dem neuen AGF-Format (Advanced Geographic Format). Auf diese Daten kann auch aus anderen Systemen aus der GIS-Welt direkt zugegriffen werden.

PTV Validate, der modellgestützte Verkehrsdatengenerator für Deutschland, basiert auf dem derzeit weltgrößten Verkehrsmodell, das Verkehrsbelastungen durch Simulationsrechnungen ermittelt. Auf dessen Grundlage können realistische Reisezeiten abhängig vom gewählten Abfahrtszeitpunkt und unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verkehrsverhältnisse berechnet werden. Für Systemanbieter stellt PTV diese Daten unter dem Produktnamen PTV RealTimes zur Verfügung.

Business-Modelle zum Thema mobile Navigation

Der Kombination von Onboard- und Offboard-Navigation gehört die Zukunft. Hybride Navigationslösungen verknüpfen die Vorteile der beiden Ansätze: den einmaligen Anschaffungspreis der Onboard-Variante mit der Aktualität und Flexibilität der Offboard-Lösungen. PTV präsentiert die neuesten Navigationssysteme und Business-Modelle für mobile oder festeingebaute Endgeräte.

Das neue Kartenformat PTV TiledMap erlaubt mit seiner skalierbaren Kartentechnologie (Scalable Map Architecture) die dynamische und selektive Aktualisierung von Kartendaten und bildet somit eine Grundlage zur einfachen Umsetzung und effizienten Nutzung hybrider Navigation. Das System teilt dabei die ganze Welt in quadratische Kacheln auf. Der Nutzer kann den Kartenausschnitt bei Bedarf vergrößern, und Geodaten genau und nur in den Kacheln, in denen sich etwas geändert hat, aktualisieren.

Verkehrsdatenerfassung via Handy

Fahrzeuge sind als "Staumelder" unterwegs und liefern per mitfahrendem Handy und neuer Navigationstechnologie Informationen zur Verkehrslage an Verkehrsmanagement- und Verkehrsinformationszentralen.

Ziel ist es, Verkehrsströme intelligent zu steuern und zu verteilen, die vorhandene Verkehrsinfrastruktur damit optimal zu nutzen und so die Staugefahr drastisch zu reduzieren. Die neuartige Technologie für das Projekt DIANA (Dynamic Information And Navigation Assistance) im Rahmen der Initiative „Staufreies Hessen 2015“ liefert PTV. Der Datentransfer erfolgt direkt über die ausgerüsteten und im Verkehr mitfließenden Fahrzeuge. Die Verkehrsdaten werden mit Daten aus ortsfesten Sensoren der Verkehrszentrale Hessen überlagert und fusioniert. Das ergibt bessere Informationsgrundlagen für das Verkehrsmanagement. Gleichzeitig werden die verbesserten Verkehrsinformationen direkt in den Navigationsdienst eingespeist. So entsteht ein qualitativ hochwertiger und stets aktueller Informationsfluss und das Navigationssystem profitiert von dem passenden Angebot an Alternativrouten.

Kongressbeiträge der PTV

Im Rahmen der Veranstaltung finden folgende Vorträge von PTV-Mitarbeitern statt:

.. Technical: “Travel Planners: Online Traffic Information and Forecast for Routing Services”, Di., 08.11., 13.30-15.00 Uhr, Thomas Benz

.. Special Session: “Convergence in Personal Mobility Systems; Region Europe”, Di., 08.11., 15.30-17.00 Uhr, Dr.-Ing. Hans Hubschneider

.. Special Session: “GST - Towards Global System for Tele-matics; Region Europe – EFCD Approaches enabled by GST“, Do., 10.11., 13.30 – 15.00 Uhr, Alexandra Escher

Kontakt für weitere Informationen:
Infoline: +49-721-9651-0
E-Mail: traffic@ptv.de zur Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
E-Mail: mobility@ptv.de zu Navigationslösungen
Kristina Stifter, Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel. +49-721-9651-0, Fax +49-721-9651-684, kristina.stifter@ptv.de
PTV Planung Transport Verkehr AG
Stumpfstr. 1, D-76131 Karlsruhe

Kristina Stifter | PTV
Weitere Informationen:
http://www.ptv.de

Weitere Berichte zu: Intelligence Navigation Online Transportation VISUM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Safety first – höchstmöglicher IT-Schutz
06.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Schaltschrank-Standards zum Anfassen
06.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie