Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biometrische Fingerprint-Lösungen auf dem Vormarsch

17.10.2005



Nicht nur für die Zutrittskontrolle, auch für die Zeiterfassung effektiv nutzbar

... mehr zu:
»Ausweis »LEGIC »Terminal

Dass Biometrie in der Zutrittskontrolle von Banken und Kernkraftwerken eingesetzt wird, ist allgemein bekannt. Dass Biometrie sich auch für mittelständische Betriebe lohnt und dort immer häufiger zum Einsatz kommt, ist vielen noch nicht bewusst. Die Gründe sind vielfältig, Hochsicherheit spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. Allein die Tatsache, dass Benutzernamen und PIN in der heutigen Hightech-Welt inflationär gebraucht werden, legt den Gedanken nahe, Biometrie zu nutzen. Denn biometrische Daten können nicht vergessen, geklaut, erspäht oder weitergegeben werden. Nachdem die Betriebe der Biometrie lange Zeit noch zögerlich gegenüber standen, setzen jetzt immer mehr Unternehmen auf biometrische Lösungen von Kaba Benzing. Entscheidende Argumente für die Anschaffung biometrischer Systeme sind neben der Eindeutigkeit der Komfort bei Identifikationslösungen und die Verhinderung von Missbrauch von Ausweisen bei der Verifikationslösung. Aufgrund seiner Projekterfahrungen entwickelt Kaba Benzing derzeit ein neues Biometriemodul, das in die verschiedensten Terminals integriert werden kann und einen noch optimierteren Bedienablauf bietet. Diese Lösung wird auf der CeBIT 2006 vorgestellt.

Auf der SYSTEMS zeigt Kaba Benzing seine bereits in der Praxis bewährten Lösungen. So haben u.a. das Handelsunternehmen Haltermann & Schulte, der Produktionsbetrieb Schabmüller, die bayerische Traditionsmetzgerei Vinzenz Murr, das Kreiskrankenhaus Rotenburg, die Arab Bank und Helwan Cement in Kairo und der Dosenhersteller La Costeña in Mexiko die biometrische Identifikationslösung basierend auf dem Fingerabdruck bereits erfolgreich im Einsatz. Hier werden die Fingerdaten des Mitarbeiters zusammen mit einer Personalnummer zentral erfasst und in den Biometrieterminals Bedanet 91 20 Fingerprint abgelegt. Das Bedanet 91 20 Fingerprint ist ein Subterminal mit biometrischer Identifikationseinheit. Dabei handelt es sich um ein bewährtes Fingerprint-System der Firma Sagem, das bei internationalen Sicherheitsbehörden bereits seit längerem erfolgreich eingesetzt wird. Das Terminal ist online an eine ZK-Steuerung sowie an einen Server (Konzentrator) zur Verwaltung und Administration der Fingerprint-Daten (Templates) angeschlossen. Die Biometrie-Daten jedes Nutzers sind in den Biometrie-Terminals gespeichert. Bei jeder Identifikation wird lokal im Terminal ein Template anhand der gemessenen Biometriedaten gesucht. Der Mitarbeiter muss dazu lediglich eine Taste drücken und seinen Finger auf die Sensorfläche legen. Dann wird durch einen 1:n-Datenbank-Vergleich die Identität des Mitarbeiters festgestellt. Ist der Mitarbeiter berechtigt, wird ihm die Türe geöffnet oder eine Zeiterfassungsbuchung erstellt. Vorteil dieser Lösung ist, dass dafür keine Ausweise nötig sind, man sich so also die Kosten für das gesamte Ausweismanagement spart.


Kaba Benzing hat als einer der wenigen Anbieter aber auch eine Verifikationslösung in Verbindung mit LEGIC Karten entwickelt. Hier werden die Fingerbiometriedaten auf die LEGIC Medien und nicht in eine lokale oder zentrale Datenbank geschrieben. Die Terminals sind dabei mit einem Verifikationsmodul ausgerüstet. Erfasst wird das Biometrie-Template des Mitarbeiters an einem PC, der danach das Template auf das LEGIC-Medium überträgt. Bei jeder Buchung an dem Zeiterfassungsterminal Bedanet 93 60 mit Biometrie-Modul werden dann lokal im Lesermodul die Biometriedaten der Karte mit den aktuellen Messwerten verglichen. Der Benutzer wird aufgefordert, mit seinem Finger über den Sensor zu streifen. Das Modul prüft eigenständig, ob der aktuelle Fingerabdruck mit dem hinterlegten Abdruck auf dem LEGIC-Medium übereinstimmt. Es findet also ein Vergleich zweier Datensätze statt (1:1-Vergleich). Stimmen die beiden Datensätze miteinander überein, so wird bestätigt, dass es sich bei der Person um diejenige handelt, für die sie sich ausgibt. Ein neugegründeter Biometrie-Pool, der allen LEGIC Lizenznehmern zur Verfügung steht, stellt sicher, dass die normierten Fingerdaten nach DIN V 66400 auf allen LEGIC Medien identisch hinterlegt werden. Das Terminal muss bezüglich der Biometrieprüfung nicht vernetzt sein, sondern kann standalone betrieben werden. Dezentrale ZK-Lösungen mit biometrischer Verifikation sind somit überall auf der Welt einsetzbar, beispielsweise in der Zutrittssicherung von Mitarbeiter-Lounges von Fluggesellschaften auf allen angeflogenen Flughäfen. Ein weiterer Vorteil dieser Verifikationslösung ist, dass die Biometriedaten direkt auf dem Ausweis stehen und so jeder Mitarbeiter stets im Besitz seiner Daten ist.

Ansprechpartner für die Presse:
Petra Eisenbeis-Trinkle,
Tel.: 07720/ 603-347 oder 07720/807777
E-Mail: pet@kbs.kaba.com

Petra Eisenbeis-Trinkle | Kaba Benzing
Weitere Informationen:
http://www.kaba-benzing.com
http://www.kaba-benzing.com/de/events/events.html

Weitere Berichte zu: Ausweis LEGIC Terminal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Boden – Grundlage des Lebens / Bodenforscher auf der Internationalen Grünen Woche
16.01.2018 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

nachricht EMAG auf der GrindTec 2018: Kleine Bauteile – große Präzision
11.01.2018 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie