Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

First Class-Lösungen für die Luft- und Raumfahrtindustrie mit e-Manufacturing

08.06.2005


EOS auf der Paris Air Show, Le Bourget, 13. –19. Juni 2005


EOS nimmt an der 46. Paris Air Show, der weltweit größten Luft- und Raumfahrtmesse, teil. EOS wird auf seinem Stand C3 in Halle 4 aktuelle Entwicklungen seiner Laser-Sinter-Technologie für die Luft- und Raumfahrtindustrie ausstellen.

Was ist Laser-Sintern?


Laser-Sintern ist ein Schichtbauverfahren. In dem Prozess schmilzt ein Laser Pulver lokal auf und verfestigt es. Die zu bauende Geometrie liest das System aus den dazugehörigen CAD-Daten. Schicht für Schicht entstehen so Bauteile aus verschiedenen Kunststoff-, Metall- und Sandwerkstoffen. In den letzten Jahren hat sich Laser-Sintern von einem führenden Verfahren für Rapid Prototyping und Rapid Tooling zu einem Verfahren für die losgrößenangepasste Fertigung in allen Phasen des Produktlebenszyklus entwickelt. Das Verfahren umfasst heute den Prototypenbau, die Herstellung von Endprodukten und Ersatzteilen. Laser-Sintern hat sich damit als Schlüsseltechnologie für e-ManufacturingTM etabliert, die schnelle, flexible und kostengünstige Produktion direkt aus elektronischen Daten.

Erster flammgeschützter Werkstoff für das Laser-Sintern

EOS hat kürzlich den weltweit ersten flammgeschützten Werkstoff für das Laser-Sintern entwickelt. Das Polyamidmaterial erfüllt mehrere relevante Luft- und Raumfahrt¬vorschriften: der Werkstoff erfüllt die Anforderungen der JAR / FAR 25, Anhang F, für Entflammbarkeit (Teil 1) und Rauchdichte (Teil 5) sowie die ABD0031/AITM 3.0005(2) (Airbus) und die BSS 7239 (Boeing) für Rauchdichte in der Klasse Wandstärken ab 2 mm. Darüber hinaus wurde die Klassifizierung V0 gemäß der Richtlinie UL94 erreicht. Mit diesen Klassifizierungen steht EOS ein flammgeschütztes Material zur Verfügung, das sich für die Endproduktanwendungen in Flugzeugen qualifiziert hat.

Neue Metallwerkstoffe für Luft- und Raumfahrtanwendungen

Um noch mehr e-ManufacturingTM Anwendungen in der Luft- und Raumfahrtindustrie zu erschließen, entwickelt EOS weiterhin verschiedene Metallwerkstoffe. Diese Entwicklungsprojekte werden von Kunden und Kooperationspartnern der relevanten Branchen unterstützt und beinhalten führende Flugzeughersteller aus den USA und Europa. Ti-Al6-V4 wird zur Zeit für die Maschine EOSINT M 270, einem System zum Direkten Metall Laser-Sintern (DMLS) entwickelt. Kooperationspartner aus verschiedenen Industriezweigen, unter ihnen die Luft- und Raumfahrtindustrie, haben bereits Testteile analysiert und äußerst vielversprechende Ergebnisse und ein hohes Potenzial bestätigt. Edelstahl wird zur Zeit ebenfalls von EOS für das Laser-Sintern entwickelt. Weitere Werkstoffe, die bereits erfolgreich auf dem System EOSINT M 270 getestet wurden und in naher Zukunft kommerziell verfügbar sein könnten, umfassen Kobalt-Chrom-Legierungen, Inconel-Legierungen und kommerziell reines Titan.

Martina Methner | EOS
Weitere Informationen:
http://www.eos.info

Weitere Berichte zu: Luft- und Raumfahrt Metall Raumfahrtindustrie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht IVAM-Produktmarkt „High-tech for Medical Devices“ auf der COMPAMED 2017
18.10.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Optics for Quality Assurance will be exhibited by FISBA at Control
02.05.2017 | FISBA AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

18.10.2017 | Medizin Gesundheit

Rittal Klima-Tipps: Ist ein Kühlgerät wirklich nötig?

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik