Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität Hannover bei Go for Hightech auf der Hannover Messe

13.04.2005


Zentrale Studienberatung, uniKIK und TechLab informieren technischen Nachwuchs - Spitzenforschung der Universität Hannover auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - Feel-Ing mit Abschlusspräsentation

Am Freitag, 15. April 2005, zeigen Wissenschaftler der Universität Hannover, die Zentrale Studienberatung (zsb) und uniKIK, die Einrichtung der Universität Hannover für Kommunikation, Innovation und Kooperation zwischen Schule und Universität beim Go for Hightech-Tag auf der Hannover Messe wie Technologie an der Hochschule gelehrt und gelernt wird. Von 9 bis 18 Uhr stehen in Halle P 11 D, Pavillon, Stand B06/08 Ansprechpartner der ZSB für alle Fragen rund um das Studium zur Verfügung. Mitarbeiter von uniKIK geben nähere Informationen zu Angeboten wie der Gauß-AG, dem Juniorstudium, uni:fit oder Club Apollo 13, die sich speziell an mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler richten.

Das TechLab ist ein Projekt der Universität Hannover zur Förderung des technisch-naturwissenschaftlichen Interesses von Schülerinnen und Schülern mit Hilfe von Experimentierlaboren. Beim Go for Hightech werden aus den drei Themengebieten des TechLabs - Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik - jeweils ein Teilversuch präsentiert. Anhand eines Fahrrads mit Ergometer können Messeteilnehmer selber Arbeits- und Leistungsmessungen durchführen, das Pickup eines CD-Players, also die Lasereinheit wird am Original und einem vergrößerten Modell erläutert und der Aufbau eines Handys kann an zerlegbaren Modellen vor Ort näher untersucht werden. Ziel des TechLabs ist es unter anderem, die Ingenieurleistungen beim CD-Player, beim Bike und beim Handy erfahrbar zu machen.

Darüber hinaus präsentieren sich weitere Bereiche der Universität Hannover auf der Hannover Messe und insbesondere auch beim Go for Hightech. Dipl. Phys. Sascha Skorupka, Institut für Gravitationsphysik, hält am Freitag, 15. April 2005 in Halle P 11 D, Bühnenbereich einen Vortrag über "Messung von Gravitationswellen - Spitzenforschung durch Spitzentechnologie". Die genaue Uhrzeit ist aktuellen Aushängen vor Ort zu entnehmen. Wer mehr über Gravitationswellen erfahren will, kann vom 11. bis 15. April 2005 auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Präsentation des Zentrums für Gravitationsphysik besuchen. Hier arbeiten Vertreter des Instituts für Gravitationsphysik der Universität Hannover und der Max-Planck-Gesellschaft (Albert-Einstein-Institut) an Experimenten aus den Bereichen Laseroptik, Optik und Quantenoptik, sowie im Bereich Materialien, Mechanik und Kontrolle. Auf der Hannover Messe zeigt das Zentrum für Gravitationsphysik in Halle 2, Stand C24 mehr zur LISA-Mission. Mit Hilfe der Laser Interferometer Space Antenna (LISA) sollen in wenigen Jahren im Weltraum Gravitationswellen gemessen werden können, um mehr über das Universum und seine Entstehung zu erfahren. LISA, das sind drei Satelliten in einer Sonnenumlaufbahn, verbunden durch jeweils fünf Millionen Kilometer lange Laser-Arme. LISA wird das größte je von Menschenhand geschaffene Messinstrument sein und empfindlich genug, erstmalig schwarze Löcher zu "sehen" und das Echo des Urknalls zu "hören". Darüber hinaus präsentieren die Forscher auch GEO600, den erdgebundenen Gravitationswellendetektor bei Ruthe, südlich von Hannover.

Ein weiteres Projekt der Universität Hannover wird von Montag, 11. April 2005 bis Freitag, 15. April 2005 in Halle P 11 D, Pavillon, Stand A2 und A4 als Bestandteil von Go for Hightech präsentiert. "Feel-Ing" zeigt auf der Hannover Messe erstmals von Schülerinnen und Schülern gebaute Fräsmaschinen auf einem eigenen Stand. Dieser Messeauftritt ist gleichzeitig der Abschluss des Projektes.Feel-Ing wird von der Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gefördert und vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Universität Hannover geleitet. Innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren haben Schülerinnen und Schüler der Schillerschule Hannover und der Carl-Friedrich-Gauß-Schule Hemmingen je eine eigene CNC-gesteuerte Fräsmaschine konzipiert und gebaut. Diese Maschinen werden auf der Hannover Messe zu sehen sein.

Die Schillerschule entwickelte zusätzlich zu dieser Maschine einen Online-Bestellservice, über den Kunden sich ihre persönliche Wanduhr zusammenstellen können. Der Auftrag wird weitergeleitet, von der eigenen Maschine gefräst und anschließend ausgeliefert. Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule wollte sich nicht auf ein bestimmtes Produkt beschränken, sondern visierte mit ihrem fünf-achsigen Bearbeitungszentrum das Teilespektrum des Rapid Prototyping an wie beispielsweise maßstabsgetreu verkleinerte Autokarosserien.

Holger Thye | Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Berichte zu: Gravitationswell Hightech LISA TechLab

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie