Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hydrogen Expo USA zeigt marktreife Lösungen

11.04.2005


Steigende Benzinpreise machen Wasserstoffautos attraktiv
Kein Feinstaub bei Wasserstoffverbrennungsmotor und Brennstoffzelle

... mehr zu:
»Brennstoffzelle »Inc »NHA »Wasserstoff


Ein kleine Revolution auf der Messe Hydrogen Expo USA in Washington DC blieb fast unbemerkt: zum ersten Mal durfte ein mit Wasserstoff (H2) betanktes Fahrzeug in die Messehalle hineinfahren. Kein nervöser Vertreter der Feuerwehr, keine Sicherheitsbedenken auf Seiten des Hallenbesitzers. Während in der Vergangenheit solche Autos noch mit geleertem Tank bis auf den Messestand geschoben werden mußten, konnte der für die Ausstellung vorgesehene Honda FCX einfach in seine Parkposition gefahren werden. Wasserstoffautos sind erwachsen geworden und haben sich längst von einer futuristischen Idee zu einer echten Alternative zum immer teurer werdenden Benzin- oder Dieselantrieb gemausert.

Siebzehn H2-betriebene Fahrzeuge, darunter ein schnittger Rennwagen von BMW, ein Golf-Cart und drei Busse, wurden auf der Hydrogen Expo USA und der gleichzeitig stattfindenden Jahrestagung der National Hydrogen Association vom 29. März bis 1. April 2005 in der US-Hauptstadt präsentiert. Die Mehrzahl der Autos konnten auf einem Testparcour probegefahren werden und so den Teilnehmern ein Gefühl für die Mobilität von morgen vermitteln. Zu den Herstellern, die Fahrzeuge für den Testparcour zur Verfügung stellten, gehörten DaimlerChrysler, Ford, GM, Honda, Toyota und UTC Fuel Cells, die den Antrieb für einen der Brennstoffzellenbusse entwickelt haben.

"Zu glauben daß die Benzinpreise in naher Zukunt noch einmal wesentlich sinken werden ist Wunschdenken", stellte Ines Freesen, Geschäftsführerin des Hydrogen Expo USA-Veranstalters Freesen & Partner fest. "Im Gegenteil, das Ende ist noch nicht in Sicht, und es trifft uns als erstes an der Tankstelle. Das macht wasserstoffbetriebene Fahrzeuge nicht nur zu einer umweltschonenden Alternative, die uns beim Kampf gegen die Luftverschmutzung in den Städten und gegen die Auswirkungen klimaschädigender Gase hilft. Sie stellen zunehmend auch eine wirtschaftlich interessante Option dar." Bei der Verbrennung von Wasserstoff im Hubkolbenmotor, wie im BMW 745h, oder der Nutzung durch die Brennstoffzelle, beispielsweise im auf der Mercedes A-Klasse basierenden F-Cell, entsteht kein Feinstaub.

Die Messe zeigte die gesamte Kette von der H2-Produktion, der Verdichtung oder Verflüssigung und Speicherung des Gases, bis zu seiner Verteilung an Wasserstofftankstellen. Zu den Exponaten gehörten außerdem Brennstoffzellensysteme, Materialien und Bauteile, Teststationen und unterschiedliche Anwendungen für den Verkehrssektor, die Hausenergieversorgung und netz-unabhängige, tragbare Geräte. "Als Energiespender für die Strom- und Wärmeversorgung von privaten Haushalten und Gewerbeeinheiten bieten Brennstoffzellen eine sichere, saubere und verläßliche Technologie", fügte Freesen hinzu. "Und mit den explodierenden Preisen für Öl, Gas und Strom wird diese Technologie, die in der Vergangenheit oft als zu teuer galt, immer mehr zu einer echten Alternative."

65 internationale Anbieter zeigten marktreife Lösungen auf der Hydrogen Expo USA, die 1.100 Fachbesucher anzog. Verglichen mit der letzen Veranstaltung in Washington DC im Jahr 2003 bedeutet dies ein Anstieg bei den Ausstellerzahlen um 180 (!) Prozent, bei den Besucherzahlen um 70 Prozent. Das zunehmende Interesse am Thema und an der Messe spiegelt sich auch in den Zugriffszahlen für die Internetseite www.hydrogenexpo.com wieder, die sich im Vergleich zum letzten Jahr auf knapp 40.000 Visits verdreifacht haben. Entsprechend zufrieden zeigten sich die beteiligten Firmen. "Die Hydrogen Expo USA ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, um mit potenziellen Kunden, Partnern und Investoren ins Gespräch zu kommen", sagte Ricky Gujral, Geschäftsführerin von Hydrogen Power Inc., einem Hersteller von H2-Generatoren. "Sowohl die Ausstellung als auch die Vortragsforen bieten ein wichtiges Forum für unsere Technologie. Hydrogen Power Inc. hat erstmals auf der Hydrogen Expo 2004 ausgestellt, und wir haben die Veranstaltung nun jährlich auf dem Kalender, um unsere Fortschritte vorzustellen."

"Die Messe ist ein hervorragendes Kontaktforum für uns", resümierte Osama Al-Qasem, Leiter Vertrieb und Marketing bei PDC Machines Inc., einem Anbieter von Wasserstoffkompressoren. "Die meisten der Hydrogen Expo USA-Aussteller sind inzwischen unsere Kunden und kaufen unsere Membrankompressoren. Wir haben uns bereits für die Expo in 2006 angemeldet." "Pressure Products Industries Inc. war mit der Beteiligung sehr zufrieden", kommentierte Michael Walsh, Vertriebsleiter bei dem Hersteller von Membrankompressoren, die Messe. "Die Expo bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, unser Funktionsmodell eines H2-Kompressors vorzustellen. Die Messe war sehr gut organisiert und lief reibungslos für uns ab. Die Networking-Empfänge stellten zusätzlich eine ausgezeichnete Möglichkeit für Aussteller und Konferenzteilnehmer dar, um sich in angenehmer Atmosphäre auszutauschen."

Die nächste Hydrogen Expo USA findet wieder zusammen mit der NHA Annual Conference vom 11. bis 16. März 2006 in Long Beach, CA statt. – www.hydrogenexpo.com

Über die Hydrogen Expo:

Hydrogen Expo(TM) USA ist die führende Veranstaltung für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien in Nordamerika. Die Messe wird von der Freesen & Partner GmbH organisiert, einem Beratungs- und Veranstaltungsunternehmen, das sich auf die Märke Energie, Umwelt und Entsorgung spezialisiert hat. 2001 startete Freesen & Partner mit der H2Expo in Hamburg die erste eigenständige Fachmesse und Konferenz für Wasserstoff und Brennstoffzellen in Europa. In den Vereinigten Staaten kooperiert das Unternehmen mit der National Hydrogen Association (NHA) und organisiert die Hydrogen Expo USA neben der renommierten Jahreskonferenz des Verbandes.

Pressekontakt:

Ines Freesen, Freesen & Partner GmbH, Schwalbennest 7a, 46519 Alpen, Germany
Tel. +49-2802-948484-0, Fax +49-2802-948484-3
Email: info@hydrogenexpo.com

Ines Freesen | Freesen & Partner GmbH
Weitere Informationen:
http://www.hydrogenexpo.com
http://www.h2expo.de

Weitere Berichte zu: Brennstoffzelle Inc NHA Wasserstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten