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FH Potsdam präsentiert Projekte des Studiengangs Interface Design auf der Hannover Messe!

06.04.2005


Der Studiengang Interface Design der Fachhochschule Potsdam präsentiert auf der diesjährigen Hannover Messe Projekte der Studierenden. Neben ausgewählten Arbeiten des letzten Studienjahrs werden auch die interaktiven Installationen "Volkstreppen" zu sehen sein. Die Präsentation ist vom 11. bis 15. April auf dem Themenstand "Mensch Maschine Interaktion" in der Halle 2 zu finden.

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Die "Volkstreppen" sind interaktive Installationen, die unter der Leitung von Prof. Boris Müller und Mattias Ljungström von 12 Studierenden des Studiengangs Interface Design entwickelt wurden. Sie waren im Oktober 2004 im Palast der Republik in Berlin zu sehen und wurden nun auf die Raumsituation der Hannover Messe übertragen. Die Installationen basieren auf einer Motion-Tracking Technologie. Ein Computer-Kamera-System verfolgt die Bewegungen der Besucher und passt die Projektionen den Aktionen der einzelnen Personen an. Die Besucher der Ausstellung können also durch ihre Bewegungen das Aussehen und Verhalten der Treppen steuern.

Einblicke in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an der FHP bietet ein Vortrag von Dr. Henning Breuer, der am Freitag, dem 15.04.2005, um 10 Uhr im Forum stattfindet. Hier werden der Gestaltungsansatz, die Arbeit mit Prototypen und die Evaluation interaktiver Systeme mit Nutzern anhand von Beispielprojekten vorgestellt. Kooperationsmöglichkeiten für Firmen bieten sich vor allem im Rahmen des neu eingerichteten Interaction Design Labs IDL.


Ausgangspunkt des Studiengangs Interface Design ist die zunehmende Digitalisierung der Welt. Der Computer durchdringt heute fast alle Bereiche des Alltags. Auf jeden Menschen der Erde kommen ca. zwölf Computerchips. Immer mehr Geräte, die Menschen in die Hand nehmen, bedienen oder die neu erfunden wurden, werden über digitale Interfaces gesteuert. Handys, Computerspiele, Webseiten oder Bankautomaten sind bereits ein selbstverständlicher Bestandteil der Welt. Das Leben wird so komfortabler, unterhaltsamer und reicher - aber auch komplexer. Dieses Spannungsfeld beschreibt die Tätigkeit des Interface Designers. Komplexe Technologie soll durch Gestaltung schön, leicht und verständlich gemacht werden. Darüber hinaus ist es aber auch die Aufgabe des Interface Designers, neue Anwendungen für bestehende Technologien zu gestalten. Das Potential der digitalen Technologien soll dabei für die Menschen nutzbar gemacht werden. Dazu gehört auch die Beschäftigung mit zukunftsweisenden Themen wie Webdiensten, interaktiver Architektur oder digitalen Lern- und Wissenssystemen.

Prof. Boris Müller | FHP Medieninformation
Weitere Informationen:
http://www.fh-potsdam.de

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