Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Aqua Cannon" - Keine Chance für Klemmspäne an Motorenteilen

05.04.2005


Wissen bewegt - Unter diesem Motto präsentieren sich in diesem Jahr Hochschulen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auf der Hannover Messe. Mit 23 Highlights bieten die Hochschulen auf dem Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW innovative Spitzenforschung (Halle 2, Stand C 36).



Die Valiant Cleaning Technology GmbH und die Fachhochschule Aachen haben ein neues patentiertes Reinigungsmodul entwickelt, das für vollkommen schmutz- und spanfreie Motoren- und Getriebeteile sorgt. "Aqua Cannon" arbeitet mit Wasserhochdruck und kann so auch "Klemmspäne" lösen, an denen herkömmliche Reinigungsverfahren scheitern. Unentdeckte Späne können später große Schäden an Motor und Getriebe verursachen.

... mehr zu:
»Cannon »Werkstück


In der Automobilindustrie bleiben bei der mechanischen Bearbeitung Schmutz und Späne zurück, die vor der Monatge entfernt sein müssen. Bislang erfolgt die Reinigung in zahlreichen Bearbeitungsstufen, beispielsweise durch Flutwaschen und Hochdruckreinigen. Diese Vorgänge laufen nacheinander in geschlossenen Waschanlagen ab. Sie erfordern den auf-wändigen Einsatz von Reinigungsmitteln, die meist nicht optimal dosiert werden und eine große Umweltbelastung darstellen.

Mit "Aqua Cannon" werden die Anlagen kleiner und kompakter, die Reinigungszeit sinkt auf vier Sekunden pro Werkstück. Im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren kommt das neue Modul ohne den massiven Einsatz von zusätzlichen Reinigungsmitteln aus, wodurch umweltfreundlichere und bessere Ergebnisse erzielt werden können.

Das Reinigungsmedium tritt impulsartig mit einer Strömungsgeschwindigkeit von bis zu 45m/s durch ein spezielles Rohrleitungs- und Düsensystem in das Werkstück ein. Der ent-stehende Druckaufbau bewirkt eine Verformung und Ablösung der eingeklemmten Späne, das nachströmende Reinigungsmedium sorgt für 100% spanfreie Werkstücke.

Das Reinigungsmodul "Aqua Cannon" entspricht den Liefervorschriften der Automobil-indus-trie. Zahlreiche Anlagen werden seit mehreren Monaten mit besten Ergebnissen im Drei-schichtbetrieb in der europäischen Automobilindustrie eingesetzt. Das System eignet sich neben der Beseitigung von "Klemmspänen", auch zum Entfernen von "Sandkerzen" nach dem Gießprozess oder zum Entfernen sonstiger Verschmutzungen, wo der Einsatz von Spritzdüsen keine Wirkung erzielt.

Prof. Dr. Johannes Gartzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-aachen.de

Weitere Berichte zu: Cannon Werkstück

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien
24.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin
24.02.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie