Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Runden drehen für die Pole Position

10.02.2005


Die Schweizer Güdel AG präsentiert ihren patentierten "roboLoop®". Beliebig viele Robo-Carrier bedienen hintereinander einzelne Arbeitsstationen auf einem individuellen "Parcours". Nach einer Runde ist ein kompletter Fertigungsprozess abgeschlossen.

... mehr zu:
»Arbeitsprozess

Warum sind Rennstrecken geschlossene Einbahnstrecken? Weil jeder Fahrer automatisch in die nächste Runde gelangt, sobald die aktuelle beendet ist? Weil er in Fahrt bleibt? Weil jeder nach Bedarf ausscheren, einen Boxenstopp einlegen und danach weiterfahren kann? Ohne die anderen zu stören? Weil man sich mit Kurven viel besser an jedes Gelände mit seinen eigenen Schwierigkeitsgraden anpassen kann? Weil mehrere Carrier auf demselben Umlaufsystem fahren können? Weil man in Schleifen längere Strecken auf weniger Grundfläche zurücklegen kann?

Ausgezeichnete Argumente, um auch in der Automation den "Parcours"-Gedanken aufzugreifen und Arbeitsprozesse weiter zu rationalisieren. So zumindest die findigen Ingenieure der Schweizer Güdel AG, bekannt für bestechende Lösungen in der Hightech-Automation. Was bisher an unpräzisen Kurven, Kabelchaos und unzulänglicher Leit-Software scheiterte, hat Güdel mit eigenem Know-how gemeistert: Mittig an präzisen Führungen hängend, Kraftübertragung mittels Ritzel und Zahnstange, positionsgenau, W-LAN- und somit kabellos und individuell gesteuert, fahren die Robo-Carrier auf jeder Geraden und Kurve - völlig frei. Auf kleinstem Raum, in unwegsamen oder dicht bestückten Hallen, bei komplizierten Abläufen, schwierigen "topografischen" Vorgaben, in verschiedenen Höhen und für komplette Arbeitsprozesse. Denn die Carrier händeln die Werkstücke von oben. Mit anderen Worten: Optimale Raumausnutzung, maximale Zugänglichkeit.


Das modulare "roboLoop®"-System eignet sich für Geschwindigkeiten bis zu 200m min-1, Nutzlasten bis zu 600 kg. Es besteht aus Weichen, Kreuzungen, Liftstationen, Speichern, die Carrier werden bestückt mit Vertikalachsen, Drehachsen, Plattformen. Mit dem "roboLoop®" können Maschinen in Schleifen verkettet, Taktzeitprobleme, sprich Ausstoss, auf mehrere Carrier verteilt werden. Durch Synchronisation mit Bändern wird fliegend aufgenommen und abgegeben. Das ist besonders auch für die Getränke-Industrie interessant. Ändern sich die Vorgaben der Produktion, können der Parcours den neuen Bedingungen angepasst und jeder Wagen einzeln neu gesteuert werden. Durch die Implementierung der auf PC basierenden SPS/NC in Windows NT/2000/XP arbeitet die Steuerung ohne zusätzliche Hardware oder ein zweites Betriebssystem.

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.gudel.com

Weitere Berichte zu: Arbeitsprozess

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise