Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweit führende Fachmesse für das Erfindungswesen

27.10.2004


Internationale Fachmesse „Ideen - Erfindungen - Neuheiten“ zeigt vom 28. bis 31. Oktober 2004 rund 650 Erfindungen und Produktneuheiten / 510 Aussteller kommen aus 29 Ländern / Die Vermarktung von Erfindungen steht im Mittelpunkt / Spektrum der Innovationen reicht von Lowtech bis Hightech / 37 INSTI-Erfinderclubs spiegeln das technisch-kreative Potential deutscher Erfinder eindrucksvoll wider / Asiatische Länder sind besonders stark vertreten / Sonderpräsentationen widmen sich Erfindungen von Schülern und Auszubildenden / 2. IENA-Symposium widmet sich dem Thema „Arbeitnehmererfindungsgesetz – Pro und Contra“


Innovationen sind volks- und betriebswirtschaftlich von existenzieller Bedeutung. Deshalb hat Bundeskanzler Gerhard Schröder das Thema Innovation zur Chefsache erklärt und 2004 zum „Jahr der Technik“ ausgerufen. Auch für Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler ist Deutschland ein Land der Ideen und er appellierte nachhaltig für mehr Innovationen und Gründerinitiativen. Vor diesem Hintergrund kommt der 56. IENA Nürnberg, Internationale Fachmesse für „Ideen - Erfindungen - Neuheiten“, eine besondere Bedeutung zu. Die weltweit führende Messe für das Erfindungswesen wird vom 28. bis 31. Oktober 2004 in der Messe Nürnberg rund 650 Einzelerfindungen und Produktneuheiten präsentieren – ein neuer Rekord in der über 50-jährigen Geschichte der traditionsreichen Messe.

Die 510 ausstellenden Erfinder sowie die beteiligten Verbände und Organisationen des Erfindungswesens kommen in diesem Jahr aus 29 Ländern. An den ersten beiden Tage bleibt die IENA dem Fachpublikum vorbehalten. Am Wochenende, 30./31. Oktober, hat dann auch das allgemeine Publikum Zutritt in die faszinierende Welt der Erfindungen.


Neue Rekordzahlen bei Patentanmeldungen

Ein Blick auf die Patentstatistik zeigt: Deutschland ist ein Erfinderland, denn der Anteil deutscher Patente an den Anmeldungen beim Europäischen Patentamt in München liegt bei 42%. Selbst in den USA stammt die Hälfte der aus Europa kommenden Patentanträge aus Deutschland.

Der Aufwärtstrend bei den Patentanmeldungen in Deutschland hält unvermindert an und für dieses Jahr erwartet das Deutsche Patent- und Markenamt sogar einen neuen Rekord, denn die Zahl der bisherigen Patentanmeldungen liegt bereits deutlich über denen des Vorjahres. Jürgen Schade, Präsident des Deutschen Patent- und Markenamtes, München, sieht darin deutliche Hinweise auf eine konjunkturelle Belebung: „Patentanmeldungen und Patente sind ein wichtiger Indikator für die Prosperität eines Landes. Der anhaltende Boom bei den Patentanmeldungen zeigt, dass Erfindergeist und Wirtschaftskraft in Deutschland ungebrochen sind und Deutschland im internationalen Vergleich zur Spitze gehört“, so Schade.

Forum für freie Erfinder und wichtige Kontaktbörse zu Ideenverwertern

Die von den AFAG Messen und Ausstellungen veranstaltete IENA Nürnberg bietet vor allem den freien Erfindern ein Forum für die erfolgreiche Vermarktung ihrer Ideen. Die Messe führt eindrucksvoll vor Augen, dass die freien Erfinder einen wichtigen und unverzichtbaren Gegenpol zu den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Großunternehmen bilden. Weltweit arbeiten sie mit beachtlichem technisch-kreativen Potential an Erfindungen, neuen Produkten und Problemlösungen und tragen so einen wichtigen Teil zum Wachstum und zur Wettbewerbsfähigheit einer Nation bei. Dass ihnen dabei die Ideen noch lange nicht ausgehen, wird die IENA eindrucksvoll dokumentieren. Der Schwerpunkt der Erfindungen liegt in den Bereichen Umweltschutz, Maschinenbautechnik, Bauwirtschaft, Energietechnik, Freizeit, Hobby, Sport, Kraftfahrzeugtechnik und -zubehör, Medizintechnik, Medizin und Kosmetik, Büroausstattung, EDV, Elektronik, Kommunikationstechnik, Chemie, Werbung und graphisches Gewerbe sowie Landwirtschaft.

Die meisten Erfindungen und Produktneuheiten werden in Nürnberg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und entsprechend groß dürfte auch diesmal das Interesse der Fachleute und der internationalen Medien sein.

Die beachtliche Internationalität der Messe gewährleistet eine hohe Kontaktqualität zu Ideenverwertern, wie die Ergebnisse der jährlichen Ausstellerbefragungen zeigen. Im vergangenen Jahr informierten sich auf der IENA Fachbesucher aus 44 Ländern und viele Aussteller konnten noch auf der Messe konkrete Abschlüsse mit Ideenverwertern tätigen, erfolgversprechende Kontakte knüpfen und so den Grundstein für den geschäftlichen Erfolg ihrer Erfindung legen.

Für viele Erfindungen wurde die IENA zum Sprungbrett für wirtschaftlichen Erfolg

Nicht immer sind es spektakuläre Hightech-Innovationen, mit denen wirtschaftliche Erfolge erzielt werden können. Deshalb geht es auch bei der IENA weniger um Spitzentechnologien, sondern in erster Linie um Erfindungen aus Lowtech-Bereichen und um Ideen für das tägliche Leben. Beate Treu, die für das Institut der deutschen Wirtschaft Köln das bundesweite Netzwerk der INSTI-Erfinderclubs betreut, verweist darauf, dass Lowtech-Innovationen ein wichtiges Element in der gesamten industriellen Innovationskette darstellen und mehr als ein Viertel des Gesamtumsatzes des verarbeitenden Gewerbes erbringen: „Solange eine Erfindung Marktpotential besitzt und den Menschen einen offensichtlichen Nutzengewinn bringt, hat sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung“, so die Managerin.

Seit der ersten Erfindermesse wurden bei der IENA bereits weit über 20.000 Erfindungen präsentiert, von denen viele den Weg in den Markt fanden. Die IENA wurde damit für viele Erfinder zum Sprungbrett für wirtschaftlichen Erfolg. Zu den Erfindungen, die bei dieser Messe ihre Premiere erlebten und später erfolgreich in den Markt eingeführt wurden, gehören u.a. das Klappfahrrad, der kindersichere Steckkontakt für Steckdosen, das Reinigungsgerät für Heizkörper und Jalousien, die automatische Pflanzenbewässerung, der Sicherheitsgurt, die Entfernungs-Messanlage für PKW, das Skateboard / Snowboard, eine Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Trinkwasser mit Sonnenenergie auf Verdunstungsbasis, der Gardinengleiter, das elektrische Tapetenmesser, die Aufrollvorrichtung für Liftkarten, die Thermobox für Babyflaschen, die einspurigen Rollschuhe (Inlineskater), das Wasserstopgerät für Toilettenspülungen, der Rollenkoffer und unzählige weitere Ideen.

Asiatische Länder sind besonders stark vertreten

Der hohe Anteil ausländischer Aussteller und offizieller Länderkollektive aus China, Taiwan, Korea, Malaysia (mit zwei technischen und einer medizinischen Universität vertreten), Österreich, Schweiz, Portugal, Ungarn, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Polen, Russland, Israel sowie erstmals aus Iran unterstreicht den Stellenwert, den die IENA in der weltweiten Erfinderszene genießt. Die größten ausländischen Kollektive steuern erneut die asiatischen Länder bei.

37 deutsche INSTI-Erfinderclubs stellen 230 Erfindungen vor

Wie in den Jahren zuvor wird sich das Institut der deutschen Wirtschaft Köln mit seinem INSTI-Projekt auf der Nürnberger IENA präsentieren und eine der größten Präsentationen der Messe beisteuern. Erfinder von 37 INSTI-Erfinderclubs aus dem gesamten Bundesgebiet werden insgesamt 230 Erfindungen vorstellen, die eindrucksvoll das technisch-kreative Potential der deutschen Erfinder widerspiegeln. Eine wesentliche Aufgabe des INSTI-Projekts ist es, das Innovationsklima in Deutschland anzukurbeln. Die Besucher der IENA können sich auf den Ständen der beteiligten Erfinderclubs selbst davon überzeugen, dass dieses Projekt von Erfolg gekrönt ist.

Beate Treu, Projektleiterin der INSTI-Erfinderclubs, weist im Vorfeld der IENA darauf hin, dass in der Öffentlichkeit und auch bei den Medien nicht selten ein völlig falsches Bild vom Erfinder gezeichnet wird: „Das oftmals vorherrschende Bild vom verschrobenen Tüftler, der sich im stillen Kämmerlein mit Hirngespinsten beschäftigt, muss dringend korrigiert werden. Die Ernsthaftigkeit, mit der freie Erfinder an neuen Ideen und Problemlösungen arbeiten und dabei auch beträchtliche finanzielle Belastungen in Kauf nehmen, verdient in der Öffentlichkeit mehr Respekt und Anerkennung, denn immer öfters überraschen die privaten Erfinder die Fachwelt mit beeindruckenden Innovationen von hohem wirtschaftlichem Potential“.

In- und ausländische Verbände und Organisationen des Erfindungswesens beraten und informieren

Zur fachlichen Qualität der Erfindermesse IENA leisten zahlreiche Verbände, Organisationen und Institutionen des Erfindungswesens mit ihren Info- und Beratungsständen einen wichtigen Beitrag. Eine wichtige Anlaufstelle wird auch diesmal das Internationale Patent-Informationszentrum sein, auf dem u.a. das Deutsche Patent- und Markenamt, das Europäische Patentamt, nationale Patentämter sowie weitere in- und ausländische Institutionen informieren und beraten. Auch der Deutsche Erfinderverband und der Deutsche Erfinderring bieten ihre Dienste und eine umfassende Beratung an. Dabei geht es u.a. um den wirksamen Schutz von Erfindungen oder die Finanzierung, denn die Entwicklung einer Erfindung bis hin zur Patentanmeldung verschlingt nicht selten sehr viel Geld, das die freien Erfinder oft aus ihrem Privatvermögen aufbringen müssen, denn bei Finanzierungen von Erfindungen sind die Banken oft sehr zurückhaltend.

Zum Kreis der Aussteller gehören das Erfinderzentrum Thüringen, die IHK Nürnberg (Geschäftsbereich Innovation/Umwelt), der VDE, die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, die Fachhochschule Augsburg, Erfinderverbände aus Österreich und der Schweiz sowie weitere in- und ausländische Organisationen und Verbände.

Ideen jugendlicher Erfinder stehen im Mittelpunkt von Sonderpräsentationen

Besondere Aufmerksamkeit werden erneut die Sonderpräsentationen mit dem Schwerpunkt „Jugenderfindungen“ auf sich lenken. Das Projekt „Jugend kreativ – Schüler erfinden“ des Maristengymnasiums Fürstenzell in Niederbayern macht deutlich, dass bereits junge Menschen über ein beachtliches kreatives Potential verfügen, das an dieser Schule ganz gezielt gefördert wird. So werden die Schüler-Erfinder auch in diesem Jahr auf der IENA die Fachwelt mit erstaunlichen Erfindungen verblüffen. Dazu gehören u.a. ein Handy-Ladegerät, das über einen Fahrraddynamo aufgeladen wird, eine komfortable Wäschespinne, die sich über eine Fernbedienung öffnen und schließen lässt, eine Schließautomatik für Kleintier- und Hasenställe zum Schutz vor Mardern und anderen nachtaktiven Räubern, eine Schubkarre mit Hilfsmotor und einen Schutzalarm für Skischuhe, der rechtzeitig vor Erfrierungen warnt.

Ein weiteres Beispiel junger Erfinder ist die Initiative „Azubi forscht“ der Pfleiderer AG. In diesem Unternehmen arbeiten Auszubildende ganz gezielt an Erfindungen. Einige neue Ideen werden auf der IENA Nürnberg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, darunter eine automatische Blinkerrückstellung für Motorräder und ein stufentauglicher, rollender Einkaufswagen (Shopper), über den sich besonders Senioren freuen werden.

Die „Stiftung Jugend forscht e.V.“ präsentiert auf der IENA, stellvertretend für die vielen cleveren Ideen dieses Wettbewerbs, fünf Beispiele, darunter einen Roboter, der mit Hilfe von Saugnäpfen z.B. an Glasfassaden hochgehen und diese inspizieren kann, ein modulares Regiepult für das Komponieren am PC, ein „Print on demand-System“ für Flugblätter, das immer dann nachdruckt, wenn ein Blatt am dazugehörigen Infoständer entnommen wird und somit unnötige Papierberge vermeidet. Außerdem werden ein gefräßiger und für Menschen unschädlicher Pilz zur Vernichtung von Schadstoffen in Kläranlagen und Mülldemonieren sowie ein elastischer Schaum aus nachwachsenden Rohstoffen vorgestellt, der als Verpackungsmaterial oder Ruhekissen bei Reisen Verwendung findet.

Auch Nachwuchserfinder aus den deutschen INSTI-Erfinderclubs sowie junge Erfinder aus Österreich, Ungarn, Kroatien und Bosnien werden bei der IENA ihre neuesten Entwicklungen vorstellen.

2. IENA-INSTI-Symposium im Rahmenprogramm

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr findet im Rahmenprogramm der Messe am Freitag, 29. Oktober (10.00-13.00 Uhr) das 2. IENA-INSTI-Symposium statt, das erneut in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln durchgeführt wird. Diesmal geht es um das brandaktuelle Thema „Das Arbeitnehmererfindungsgesetz - Pro und Contra“. Beim Symposium werden Einblicke in die Grundzüge des Arbeitnehmererfinderrechts vermittelt und Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgezeigt. Außerdem werden exemplarische Beispiele für die Berechnung der Erfindervergütung dargestellt. Die Organisatoren erwarten zu diesem Thema eine kontroverse und spannende Diskussion aus der Sicht von Unternehmer und Erfinder.

Der wirklungsvolle Schutz einer Erfindung ist unverzichtbar

Ein wichtiger Grundsatz für Erfinder lautet „Erst anmelden und dann darüber reden“. Denn wo eine zündende Idee ist, lauert nicht selten die Gefahr vom Diebstahl geistigen Eigentums. So mancher Erfinder musste dies bereits schmerzlich erfahren, indem seine Erfindung, an die er oft jahrelang gearbeitet hat und in die er erhebliche finanzielle Mittel investiert hat, von Dritten kopiert und auf den Markt gebracht wird.

Natürlich sollte ein Erfinder auch die Früchte seines Schaffens ernten. Oft wird dies aber verhindert, weil wichtige Kriterien nicht beachtet werden. Bei der IENA werden deshalb die anwesenden Erfinderverbände und Patentämter ausführlich über die Bedeutung von Schutzrechten und die Unterschiede von Patenten und Gebrauchsmustern sowie deren Bedeutung für den Erfinder informieren.

Patente und Gebrauchsmuster schützen zwar den Inhaber vor der Nachahmung seiner technischen Erfindungen. Mit der Anmeldung und Erteilung eines Schutzrechtes ist es allerdings nicht getan. Die Erfinder müssen selbst den Markt beobachten oder Patentanwälte mit der Überwachung des Marktes beauftragen, wenn Verstöße gegen Schutzrechte nicht unentdeckt bleiben sollen. Ansprüche aus dem Schutzrecht müssen vom Erfinder aktiv durchgesetzt werden. Hat man dann ein Großunternehmen als Gegner, das widerrechtlich die eigene Erfindung auf den Markt bringt, wird es allerdings für den privaten Erfinder schwer, einen zumeist langen Rechtsstreit durchzustehen. Dipl. Ing. Karl Bauch, Vorsitzender des Deutschen Erfinderverbandes, stellt dazu fest: „Entgegen der Aussage im Grundgesetz wird geistiges Eigentum dem materiellen Eigentum nicht gleichgesetzt. Damit ist der widerrechtlichen Nutzung geistigen Eigentums durch den wirtschaftlich stärkeren Tür und Tor geöffnet. Eine Korrektur durch den Gesetzgeber ist deshalb dringend erforderlich“, so Bauch.

Neben dem Thema Schutzrechte für Erfinder wird die Messe auch rund um das Thema Patentinformationen und deren Nutzen für Erfinder und Unternehmen informieren. Die veröffentlichten Schutzrechte ermöglichen u.a. einen umfassenden Überblick über den technischen Stand und neueste Entwicklungstrends und sie lassen Rückschlüsse auf die Marktaktivitäten von Mitbewerbern zu. Hilfreich sind Patentinformationen auch bei der Suche nach potenziellen Kooperationspartnern und Lizenznehmern.

Öffnungszeiten / Eintrittspreise

Die IENA ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die ersten zwei Messetage bleiben dem Fachpublikum vorbehalten. Am Wochenende, 30./31. Oktober, ist die faszinierende Welt der Erfinder auch für das allgemeine Publikum geöffnet. Darüber hinaus haben die Besucher der zeitgleich im Messegelände stattfindenden Verbrauchermesse CONSUMENTA Gelegenheit zu einem Abstecher auf die IENA.

Der Eintrittspreis beträgt 25,00 Euro inkl. Katalog mit dem Verzeichnis aller Aussteller

| Messezentrum Nürnberg
Weitere Informationen:
http://www.comeon.afag.de

Weitere Berichte zu: Aussteller Erfindung Erfindungswesen Fachmesse INSTI-Erfinderclubs Patent

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops