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Überseestadt Bremen entwickelt sich rasant

21.09.2004


Bis 2019 entstehen 12.000 Arbeitsplätze / Investitionen in Höhe von 350 Millionen Euro

Auch in diesem Jahr präsentiert sich das Bundesland Bremen vom 4. bis 6. Oktober 2004 auf der internationalen Immobilienmesse "Expo Real" in München: Auf einem Gemeinschaftsstand präsentieren zahlreiche Investoren, Projektentwickler und Dienstleister interessante Projekte. Organisiert wird der Messeauftritt von der Bremer Investitions-Gesellschaft mbH in Abstimmung mit der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH. Im Zentrum stehen die Großprojekte "Überseestadt Bremen" und "Alter und Neuer Hafen" in Bremerhaven. Dazu findet am 4. Oktober 2004 um 11.30 Uhr eine Pressekonferenz auf dem Messestand (B2/240) statt.

Überseestadt Bremen

Die Überseestadt, keine zwei Kilometer vom historischen Marktplatz entfernt, befindet sich in den alten Hafenrevieren auf einer Fläche von rund 300 Hektar. Etwa 300 Unternehmen beschäftigen hier bereits mehr als 6.300 Mitarbeiter. Die Überseestadt ist eines der größten europäischen Entwick-lungsprojekte: Bis zum Jahr 2019 werden hier öffentliche Investitionen in Höhe von 350 Millionen Euro getätigt und bis zu 12.000 weitere Arbeitsplätze entstehen. Doch nicht nur für viele traditionsreiche Bremer Unternehmen ist die Überseestadt eine attraktive Adresse - interessant ist sie auch für Unternehmen neuer Dienstleistungsbranchen. Zudem verbindet die Überseestadt mit ihren benach-barten Wohnvierteln Themen wie Wohnen, Freizeit und Arbeiten und stellt somit sicher, dass dieser Bereich zu einem vitalen Standort wird.

Alter neuer Hafen, Bremerhaven

Die zum Bundesland Bremen gehörende Stadt Bremerhaven präsentiert sich mit ihrem Projekt "Alter und Neuer Hafen" auf der "Expo Real". Seit Jahrzehnten findet in diesen Gebieten keine hafenwirtschaftliche Nutzung mehr statt. Nun hat die Seestadt die Chance ergriffen, dieses prägnante und einzigartige Gebiet zu einem lebendigen, maritimen Quartier zu ent-wickeln. Rund um die beiden historischen Hafenbecken entsteht auf einer Fläche von rund 39 Hektar eine attraktive Mischung aus Tourismus, Kul-tur, Freizeit, Wohnen und Handel mit Kernattraktionen wie dem Klima-haus Bremerhaven und dem Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven. Allein das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven investieren 263 Milli-onen Euro in die Entwicklung; dazu kommt das private Investment für den Bau von Einzelhandelsimmobilien, Hotel und Kongresszentrum sowie Wohnungsbau.

Gewerbeimmobilien gut vermietbar

Und auch im Bereich der Gewerbeimmobilien hat Bremen vieles zu vermelden: Die Hansestadt weist als eine der wenigen Städte Deutschlands eine konstante bis positive Marktentwicklung im Immobi-lienbereich auf. Gewerbegrundstückspreise sind im Großstadtvergleich niedrig, und die Zahl der ver-mieteten Büroflächen ist in den vergangenen Jahren konstant geblieben, auf einem hohen Niveau. Die Leerstandsquote von 4,2 Prozent ist im bundesdeutschen Städtevergleich bemerkenswert niedrig. Von der Automobilproduktion über die Luft- und Raumfahrtindustrie bis zur Nahrungs- und Genussmit-telbranche haben sich nicht zuletzt deshalb in der Hansestadt mittlerweile zahlreich international operierende Firmen angesiedelt. Weitere Aktivitäten wie die Ansiedlung von Mobile Solutions-Anbietern aus dem Bereich der IT und Telekommunikation sind geplant.

Über die Infrastruktur, neue Bau- und Investitionsvorhaben, Möglichkeiten und Lebensqualität am Standort können sich Interessierte auf dem Bremen-Stand (Nr. 240) in Halle B2 einen Überblick ver-schaffen. Unter den 22 Partnerunternehmen des Gemeinschaftsstandes des Bundeslandes Bremen auf der diesjährigen Expo Real sind beispielsweise: AVW Albrecht Vermögensverwaltungs-Aktiengesellschaft, Dr. Hübotter Wohnungsbau GmbH, Europa Center AG, Entwicklungsgesellschaft Hafenkante GmbH & Co. KG, Gewoba Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen, swb Enordia GmbH sowie die BLB Immobilien GmbH gemeinsam mit der Bremer Landesbank.

Juliane Lübker | Bremer Investitions-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.bremen.de

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