Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT als Markttreiber

05.08.2004


Investitionsschub der ITK-Branche hält an. Messe als Basisstation für das internationale Geschäft. Verstärkte Ansprache von Mittelstand und Handel.

... mehr zu:
»BITKOM »ITK-Lösungen

Mit Spannung blicken die Firmen der Informations- und Tele­kommu­nika­tions­technik auf ihre Leitmesse im Frühjahr 2005: Der Investitionsschub der CeBIT 2004 hält an und wird sich nach Expertenmeinung im kom­men­den Jahr noch deutlich verstärken. Wachs­tumstreiber sind Mobil­funk­dienste, Unter­nehmens-Software und digitale Consumer Elec­tronics. Der Branchen­verband BITKOM (Bundes­verband Informa­tions­wirt­schaft, Tele­kommuni­kation und Neue Medien e. V., Berlin) rechnet im Jahr 2005 mit einem Umsatzplus von bis zu 3,7 Prozent für die deutsche ITK-Industrie. Sehr positiv entwickelt sich die Nachfrage aus dem Ausland. Beim welt­weiten Umsatz wird sogar ein Wachstum von sechs Prozent prog­nos­ti­ziert.

Beste Voraussetzungen für die CeBIT 2005 vom 10. bis 16. März, die bereits in diesem Jahr in puncto Investitionsbereitschaft und Inter­na­tio­na­lität Spitzenwerte erreichte: Über 48 Prozent der Fachbesucher kamen mit konkreten Investitions­vorhaben. Der Auslandsbesuch stieg auf 23 Pro­zent. Darunter waren rund 24 000 Gäste aus Asien, 5 100 aus Afrika und 3 400 aus Nordamerika.


Für die CeBIT 2005 hat die Deutsche Messe AG, Hannover, in Zusam­men­arbeit mit führen­den Industrievertretern und dem BITKOM ein Themen­spektrum entwickelt, das sich an den geänderten Bedürf­nissen des Marktes und der ITK-Anwender orientiert. Im Vordergrund der Leitmesse für Informations- und Telekommunikationstechnik stehen weniger die einzel­nen Produkte, sondern der Einsatz von ITK-Lösungen und -konzep­ten für unterschiedliche Anwendungen. Dabei bildet Soft­ware die Basis für nahezu alle ITK-Lösungen und fließt deshalb in alle Angebots­schwer­punkte der kommenden CeBIT ein. Im Mittelpunkt stehen die kom­plette Dar­stellung von IT-gestützten Geschäftsprozessen, die An­wen­dungs­viel­falt neuer Kommunikationslösungen und die Konver­genz von Informa­tions- und Unterhaltungselektronik.

Drei Angebotsschwerpunkte und fünf vertikale Marktplätze

Die drei Angebotsschwerpunkte „Business Processes“, „Communi­ca­tions“ und „Digital Equipment and Systems“ bilden das Fundament der CeBIT 2005.

„Business Processes“ zeigt in den Hallen 1 bis 8 Lösungen und Services für den Aufbau und die Optimierung IT-gestützter Geschäftsprozesse. Dazu gehö­ren unter anderem Branchenlösungen, System-Software, Unternehmens-Software sowie IT-Dienstleistungen und das Komplett­ange­bot rund um die IT-Sicherheit. Weitere Themen sind Personal­management, Qualifikation sowie der „CeBIT Job & Career Market“.

Alles rund um die intelligente Kommunikation ist Bestandteil des CeBIT-Schwer­punktes „Communications“ in den Hallen 11 bis 16 und 26 sowie in den Pavillons unter dem EXPO-Dach. Das Angebot reicht vom Festnetz und der Mobilkommunikation über TK- und Internet-Services bis hin zu Netz­werken und Broadcast.

Neue Lösungen für die digitale Welt bietet der Schwerpunkt „Digital Equip­ment & Systems“ in den Hallen 1, 19 bis 25 und 27. Hier geht es um Speicher­systeme und -equipment, Computer, Peripherie und Komponenten, Büro­automation, Kassen- und Shopsysteme bis hin zu Home Electronics, digi­taler Foto­grafie und Digital Entertainment. Die CeBIT trägt damit der Kon­vergenz der Informationstechnik mit der Unterhaltungselektronik Rech­nung und zeigt neue Lösungen für eine digitalisierte Welt.

Fünf vertikale Marktplätze vervollständigen das Angebotsprogramm der CeBIT 2005: „Banking & Finance“ mit Ein­rich­tungen und technischen Aus­stat­tungen für Banken sowie Komplett­lösun­gen für das Finanz- und Kredit­wesen, „Card Techno­logy“ mit dem um­fang­reichen Angebot an Magnet­karten, Smart Cards, Lese­geräten, RFID-Systemen und Karten­pro­duk­tionsanlagen, „future parc“ mit Lösun­gen aus Forschung und Wissen­schaft, „Public Sector Parc“ mit eGovern­ment-Lösungen für Kommune und Staat sowie das Händler­zentrum „Planet Reseller“.

Diese Angebotsbreite an Informations- und Telekommunikationstechnik macht die CeBIT zur weltweit wichtigsten und um­fassends­ten Plattform für Lösungen der digitalen Arbeits- und Lebenswelt von morgen.

Fokus auf Kunden der Aussteller

„Dabei liegt der Fokus der CeBIT klar auf den Kunden unserer Aussteller“, so Ernst Raue, im Vorstand der Deut­schen Messe AG zuständig für die CeBIT. „Wir möchten Vertretern kleiner, mittlerer und auch großer Unter­nehmen aufzeigen, wie sie mit­hilfe entspre­chender ITK-Lösungen ihr Business optimieren können, und ihnen den Kontakt zu den jeweiligen Anbietern so leicht wie möglich machen“, so Raue weiter.

Verstärkte Ansprache des Mittelstands

Die Deutsche Messe AG wird in enger Zusammenarbeit mit dem BITKOM unter anderem die Ansprache des Mittel­stands und das Angebot für mittel­ständische Unter­nehmen aus­weiten sowie neue Sonder­präsen­ta­tionen initiieren, welche die Top-Themen der Anwender aufgreifen. Das Engage­ment der Deutschen Messe AG zur zielgerechten Ansprache des Mittel­stands hat sich bereits auf der vergan­genen CeBIT bewährt: Mehr als 260 000 Besucher kamen aus kleinen und mittle­ren Betrieben mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 500 Mitar­beitern. Haupt­anlauf­stelle war das Forum Mittelstand in Halle 6, das zur CeBIT 2005 mit einem erwei­terten Programm und neuen Vor­trags­veranstaltungen auf­wartet.

Händler als bedeutende Zielgruppe

Eine weitere bedeutende Zielgruppe der CeBIT sind Händler aus den Berei­chen Infor­ma­tions­technik, Tele­kommu­nikation, Unter­haltungs­elek­tronik, Foto­gra­fie und Büro. Für sie bildet der „Planet Reseller“ in Halle 25 erneut die ideale Anlaufstelle. Bereits zur vergangenen CeBIT nutzten rund 41 000 Groß-, Fach- und Einzel­händler die Messe als Infor­ma­tions­quelle und Basisstation für das Order­geschäft. „Damit haben wir eine einzig­artige Plattform für alle Händler geschaffen, die sich hier in Hanno­ver über das komplette Angebot an neuer ITK-Ware informieren und gleich­zeitig die entsprechenden Argu­mente für Verkaufsgespräche einho­len können“, betont Raue.

Nummer 1 im Global Networking

Das Global Networking spielt eine zunehmend wichtigere Rolle. Aussteller und Besucher, egal welcher Nationalität, kommen nicht nur zur CeBIT, um sich über die neuesten ITK-Lösungen zu informieren oder sie anzubieten, sondern sie suchen den persönlichen Kontakt und das fachliche Gespräch mit Personen, die sich für die gleichen Themen interessieren. Dazu bietet die CeBIT reichlich Gelegenheit: Rund 60 000 Experten an den jeweiligen Messe­ständen, 14 themenspezifische Fach­tagungen und rund 300 Firmen­vor­träge sowie Fulltime-Programme bei den zahl­reichen Forums­veran­staltungen machen die CeBIT zur größten ITK-Kontaktbörse weltweit.

Dabei ist die CeBIT auch immer Treffpunkt der internationalen Politik-Promi­nenz. Zur vergangenen Veranstaltung stan­den mehr als 100 Delega­tionen aus 27 Nationen aus allen Kontinenten auf der Gästeliste. Auch das Bundeskabinett war nahezu komplett vertreten.

Gabriele Dörries | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: BITKOM ITK-Lösungen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Starker Auftritt von dormakaba auf der Messe Security Essen 2016
11.10.2016 | Kaba GmbH

nachricht Solarkollektoren aus Ultrahochleistungsbeton verbinden Energieeffizienz und Ästhetik
16.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ALMA beginnt Beobachtung der Sonne

18.01.2017 | Physik Astronomie

Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

18.01.2017 | Architektur Bauwesen

Neues Forschungsspecial zu Meeren, Ozeanen und Gewässern

18.01.2017 | Geowissenschaften