Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationen von der Hannover Messe 2004

23.04.2004


Bequeme Nasenbrille hilft Schnarchern



Rund zehn bis 30 Prozent der Erwachsenen schnarchen im Schlaf, schätzt die Wissenschaft. Für fünf Prozent ist das Schnarchen sogar ein ernsthaftes medizinisches Problem, weil es zu häufigen Atemaussetzern kommt, was wiederum schwere Erkrankungen wie einen Herzinfarkt nach sich ziehen kann und außerdem zu Tagesmüdigkeit führt. Folge ist ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko. Schweren Schnarchern kann mit Schlafmasken geholfen werden, die mit Überdruck die oberen Luftwege frei halten. Die meisten Patienten lehnen sie aber ab, weil sie als störend empfunden werden. Das möchte nun eine Hochschule ändern. Sie stellt auf der HANNOVER MESSE 2004 „Luna“ vor – das Modell einer komfortablen Nasenbrille, die ebenfalls für die Überdruck-Therapie gedacht ist. „Luna“, entwickelt im Rahmen einer Diplomarbeit, ist ein modulares System, um unterschiedlichen Typen von Schnarchern gerecht zu werden. Es besticht durch kinderleichte Bedienung, die auch im Dunkeln im

... mehr zu:
»Gemeinschaftsstand »MESSE


schlaftrunkenen Zustand klappt – um es anzuschalten, muss lediglich ein Knopf in der Mitte des diskusförmigen Bedienteils gedrückt werden. Außer­dem sind die Teile auf kleinstes Format in klarer Form gebracht worden. Dritter Vorteil: „Luna“ ist mobil und kann bei nächtlichen Reisen im Zug oder Flugzeug eingesetzt werden, um Mitreisende nicht zu stören. Dafür kann das Gerät mit Akku oder Netzanschluss betrieben werden.

Hochschule Anhalt (FH) für angewandte Wissenschaften
Bernburger Str. 52-57
D-06366 Köthen

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Klaus Heller
Halle 18/OG, Stand N17 (bei: Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft)
Stand-( 0511 / 89-49 80 50

Atmosphärendruckplasma macht Hölzer edel

Gäbe es nicht des öfteren Probleme, wirkungsvolle Oberflächenbehandlung mit Lacken oder Lasuren als Schutz gegen Verwitterung zu realisieren, dann könnte der Werkstoff Holz eigentlich viel häufiger eingesetzt werden. Das dachte sich auch ein Aussteller der HANNOVER MESSE 2004, als er die neue Holz-Oberflächenveredelung entwickelte, die er jetzt der Öffentlichkeit prä­sentiert. Bei dem neuen Verfahren werden Holzoberflächen mit dem Plasma atmosphärischer Gasentladungen behandelt. Mit geringstem Energie­aufwand und in kurzer Zeit werden damit Holzoberflächen so vorbehandelt, dass die Haftfähigkeit für Beschichtungen und Leime erheblich gesteigert wird.

Interessant für Fertigungsbetriebe: Die Anfangs-Holzfeuchte hat dabei keinen Einfluss auf das Resultat der Plasmabehandlung. Mit dieser Vorbe­handlung kann also eine deutlich konstantere Qualität in den industriellen Fertigungsprozessen erreicht werden.

Tigres Dr. Gerstenberg GmbH
Mühlenstr. 12
D-25462 Rellingen
Tel.: +49-4101 / 60 65-30
Fax: +49-4101 / 60 65-38

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Dr. Klaus Gerstenberg
Halle 5, Stand D10 (bei: Gemeinschaftsstand SurfPlaNet)
Stand-( 0511 / 89-45 60 81
E-Mail: Gerstenberg@Tigres.de

Carola ist ein echter Überflieger

Mikroflugzeuge – auch Micro Aerial Vehicles (MAV) genannt – sind Flug­geräte mit geringen Massen und Spannweiten um die 15 Zentimeter. Wer nun glaubt, die Rede sei von Spielzeugen, sollte am Stand der TU Braunschweig vorbeischauen. Hier erfährt man, dass Mikroflugzeuge sich immer mehr zu intelligenten und autonomen Flugrobotern entwickeln. Ausgestattet mit entsprechenden Sensoren, sind neben Aufklärungs­missionen und meteorologischen Messungen auch Aufgaben der Verkehrs­überwachung und des Katastrophenschutzes möglich.

Besucher der HANNOVER MESSE 2004 können „Carola“ schon jetzt kennenlernen. Bei dem am Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme ent­wickelten vollautonomen Prototypen handelt es sich um ein zweimotoriges Flugzeug mit Elektroantrieb. „Carola“ zeichnet sich durch gutmütige Flug­eigenschaften und große Nutzlastkapazität aus. Und dank ihres Autopilo­tensystems ist sie in der Lage, ihre Missionen vollautomatisch vom Start bis zur Landung zu erledigen.

Die Missionsplanung für „Carola“ erfolgt per digitaler Landkarte am PC. Mit Hilfe einer Software übergibt der Benutzer dem Fluggerät die Wegpunkte, die dieses dann selbstständig anfliegt. Jedem Wegpunkt kann dabei eine bestimmte Aufgabe zugeordnet werden. Während des Fluges lassen sich die Parameter der Mission jederzeit interaktiv beeinflussen. Über ein Mobil­funk-Modem oder eine andere Funkstrecke steht die Bodenstation dabei in ständigem Kontakt mit „Carola“.

TU Braunschweig Technologie-Kontaktstelle
Bültenweg 88
D-38106 Braunschweig
Tel.: +49-531 / 391 42 60
Fax: +49-531 / 391 42 69

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Stefan Contius
Halle 18/OG, Stand O03 (bei: Innovationsland Niedersachsen)
Stand-( 0511 / 89-47 55 40
E-Mail: s.contius@tu-bs.de

Kraftpaket für den Meeresgrund

Wenn Pipelines verlegt oder Bohrinseln verankert werden, kommt schweres, hydraulisch betriebenes Gerät auf dem Meeresboden zum Ein­satz. Betrieben wird die Hydraulik der Werkzeuge allerdings von einer Kraftquelle, die sich an Bord eines Schiffes befindet. Schiff und Unterwas­serwerkzeug sind über Hunderte oder Tausende Meter per Hydrauliköl gefüllte Leitungen verbunden. Reißt so eine Leitung, droht eine Umwelt­katastrophe. Solche Unterwasserarbeiten lassen sich künftig mit der neu­artigen Unterwasser-Kraftstation eines Ausstellers auf der HANNOVER MESSE 2004 viel umweltfreundlicher erledigen.

Funktionsweise der Neuentwicklung: Die elektro-hydraulisch betriebene Station taucht als Kraftquelle zu den Werkzeugen ab. Dabei wird ihr Unter­wasser-Elektromotor über ein Kabel vom Schiff aus mit Kraftstrom versorgt. Der Motor treibt über eine Pumpe den Ölkreislauf an, der das Werkzeug bewegt. Die benötigte Ölmenge wird so auf ein Minimum reduziert. Ein­setzbar ist das Kraftpaket für den Meeresgrund bis zu einer Wassertiefe von 5 000 Metern.

H. Kühn VDI
Tierparkallee 27
D-22527 Hamburg
Tel.: +49-40 / 54 18 82
Fax: +49-40 / 540 59 46

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Hans Kühn
Halle 18/EG, Stand E12 (bei: TuTech Norddeutscher Gemeinschaftsstand)
Stand-( 0511 / 89-67 55 12
E-Mail: H.Kuehn.H.H@T-online.de

Löschdrohne als cooler Brandbekämpfer

Wenn bei Bränden Explosionsgefahr besteht, sind für die Feuerwehr Lösch­angriffe hochriskant: Für die Einsatzkräfte ist es außerordentlich gefährlich, bis zum Brandherd vorzudringen. Wo Menschen nichts mehr ausrichten können, soll in Zukunft eine Maschine helfen: Deutsche Forscher haben eine Löschdrohne entwickelt, deren Modell und die dazugehörige Technologie sie auf der HANNOVER MESSE 2004 erstmals der Öffentlichkeit präsentie­ren.

Die Löschdrohne ist ein kleiner, wendiger, unbemannter Hubschrauber, der ferngesteuert bei der Brandbekämpfung besonders gefährlicher chemi­scher, explosiver und auch radioaktiver Stoffe eingesetzt werden kann. Dank spezieller Hochdruckdüsen, aus denen zum Beispiel Wasser in feinsten Partikeln herausgepresst wird, kommt er mit relativ geringen Mengen an Flüssigkeit – bis zu 300 Liter – aus. Das ermöglicht kleine Abmessungen der Drohne, die deshalb auch schwer zugängliche Bereiche aus der Luft anflie­gen kann.

Hochschule für Gestaltung Offenbach
FB Produktgestaltung
Schloßstr. 31
D-63065 Offenbach
Tel.: +49-69 / 800 59-171
Fax: +49-69 / 800 59-151

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Prof. Dieter Mankau
Halle 18, Stand A16 (bei: TechnologieTransferNetzwerk)
Stand-( 0511 / 89-47 55 06
E-Mail: mankau@em.uni-frankfurt.de

Kompetenz mit Kunst und Kautschuk

Kautschuk fasziniert – und das nicht nur Techniker. Auf der HANNOVER MESSE 2004 präsentieren Design-Studenten der Fachhochschulen Düssel­dorf und Hannover Ideen, die sie mit dem Hightech-Werkstoff umgesetzt haben. Zu sehen sind Exponate von der feuerfesten Dokumententasche über Sitzmöbel und eine Laptoptasche, die als Büro umfunktioniert werden kann bis zum zusammenklappbaren Kleiderständer.

Ein Aussteller hatte bereits ein gemeinsames Projekt mit Industriedesign-Studentinnen und -Studenten gestartet. Von einigen Produktideen waren die Mitarbeiter so überzeugt, dass sie sie beim Deutschen Patent- und Markenamt in München anmeldeten: Den Wellenbrecher, der den Küsten­schutz sicherer machen soll, die mobile Rollstuhlrampe, die schnell auf- und abgebaut werden kann, und den Leuchtschirm „Pub-Light“ aus einem halb­transparenten Ballonstoff.

Parallel dazu beschäftigten sich auch angehende Modedesigner mit tech­nischen Stoffen. Sie entwarfen eine vielfach kombinierbare Kollektion unter dem Motto „Metamorphosen“ – ein echter Hingucker. Inspirierendes zu Kunst und Kautschuk finden Messebesucher im ContiTech Kompetenz-Zentrum in Halle 4.

ContiTech Holding GmbH
Vahrenwalder Str. 9
D-30165 Hannover

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Mario Töpfer
Halle 4, Stand C34
Stand-( 0511 / 89-59 73 26

Steve McQueen‘s Porsche in neuem Glanz

Für die Freunde klassischer Rennsportfahrzeuge gibt es auf der HANNOVER MESSE 2004 eine kleine Sensation: Der berühmte Porsche 917, der bei den Dreh­arbeiten zum Film „Le Mans” mit Steve McQueen im Jahr 1971 ein­gesetzt wurde, ist zu Gast. Na ja, zumindest Teile davon. Denn bis vor zwei Jahren stand der berühmte Flitzer vergessen in einer Scheune. Entspre­chend ist heute der Zustand des Klassikers. An der frühen Hightech-Konstruktion mit zahlreichen Teilen aus Aluminium, Titan und Magnesium hat der Zahn der Zeit dann doch genagt. Nun wird der Rennwagen professionell von Grund auf restauriert. Um mög­lichst viele Ori­gi­nal­teile weiter zu verwenden und dabei sicherzustellen, dass diese Teile der Leistung des 5 Liter-12 Zylinder-Motors mit über 600 PS gewachsen sind, hat der Restaurator sich an die FH Aachen gewandt.

Hier wird nun zunächst geprüft, welche Teile des Autos sich noch verwen­den lassen. Genutzt werden modernste Verfahren, zum Beispiel die Computertomographie, zur „inneren“ Ana­lyse von Fahrwerk- und Motor­teilen. Parallel werden mit Spitzentechnologien wie Lasertechnik oder Rapid-Prototyping-Verfahren irreparabel beschädigte Teile neu ge­fertigt. Zurzeit erfolgt die Instandsetzung des Aluminium-Gitterrohr-Rahmens. In Kürze wird der restaurierte Motor auf dem Motorenprüfstand erste Test­läufe absolvieren. Weitere Arbeiten an Karosserie und Fahrwerk folgen.

Fachhochschule Aachen
Maschinenbau und Mechatronik
Goethestr. 1
D-52064 Aachen
Tel.: +49-241 / 60 09 24 18
Fax: +49-241 / 60 09 23 68

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Dipl.-Ing. Hans Lingens
Halle 18/OG, Stand M12 (bei: Forschungsland Nordrhein-Westfalen Gemeinschaftsstand)
Stand-( 0511 / 89-49 80 52
E-Mail: lingens@fh-aachen.de

Waschanlage für dreckige Transportketten

Verschmutzte Transportketten gefährden die Qualität der Produktion. Doch die Reinigung ist aufwändig. Auf der HANNOVER MESSE 2004 präsentiert ein Hersteller sein mobiles System, das einen entscheidenden Vorteil hat: Die Kette muss zur Säuberung nicht mehr demontiert werden.

In Lackier- und Pulverbeschichtungsanlagen hat die Fördertechnik großen Anteil an der Produktivität. Wichtig ist, die Förderketten regelmäßig zu reinigen, damit Lackrückstände und in Schmieröl gebundener Abrieb die lackierte Ware nicht verunreinigen – die Folge wären kostspielige Nach­arbeiten oder Qualitätseinbußen. Normalerweise wird die Kette zur Reini­gung komplett herausgenommen und in ein Bad gelegt. Diesen Vorgang macht das neue, als Dienstleistung angebotene System „IVS Powerclean“ überflüssig: Es reinigt die Transportkette schnell, zuverlässig und automa­tisch im eingebauten Zustand.

Dazu werden fünf bis sechs Umläufe der Kette außerhalb der Produktions­zeit benötigt. Das System besprüht die Ketten von allen Seiten aus bis zu sieben Hochdruckdüsen mit dem auf 70 °C erhitzten alkalischen Reini­gungsmittel und befreit sie, so der Aussteller, sogar von verharzten und eingetrockneten Ölrückständen. Der Schmutz wird über eine Filteranlage ausgeschieden. Eine Blasstation mit einstellbaren Düsen trocknet die Kette anschließend ab, so dass keine Reinigungsflüssigkeit verschleppt werden kann. Stark haftender Schmutz wird in einem weiteren Arbeitsgang mit der neu entwickelten Power-Bürstenstation entfernt.

IVS Powerclean
Am Markt 16
D-27419 Sittensen
Tel.: +49-4282 / 50 84 38
Fax: +49-4282 / 50 84 39

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Helmut Schmidt
Halle 5, Stand A32
Stand-( 0511 / 89-45 60 59
E-Mail: ivs28876@aol.com

Verbindungstechnik menschlich gesehen

Ehrlich gesagt, sind Gabelköpfe und Gabelkopf-Gegenstücke für Laien nicht besonders aufregend. Es handelt sich dabei um wenig spektakuläre Ele­mente aus der Verbindungstechnik. Zum echten Hingucker macht sie aber ein Aussteller auf der HANNOVER MESSE 2004. Sie sind Teil einer Perfor­mance, zu der regelmäßig auf dem Messestand eingeladen wird.

Zwei Tänzer bewegen sich dabei roboter-ähnlich aufeinander zu. Auf ihren Köpfen tragen sie Hüte in Form von Gabelköpfen beziehungsweise Gabel­kopf-Gegenstücken. Und wenn sich schließlich die Kopfbedeckungen miteinander verbinden, haben sogar Gabelköpfe fast etwas Menschliches …

mbo Oßwald GmbH & Co KG
Steingasse 13
D-97900 Külsheim
Tel.: +49-9345 / 670-174
Fax: +49-9345 / 6255

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2004:
Eva Oßwald
Halle 2, Stand E06
E-Mail: e.osswald@mbo-osswald.de

Andrea Staude | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Berichte zu: Gemeinschaftsstand MESSE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie