Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationen von der Hannover Messe 2004, Folge 6

21.04.2004


Im Schalter steckt ein Minikraftwerk



Ob Sie nun ein Haus gebaut haben oder eine Wohnung renovieren mussten – wenn die Möbel am vorgesehenen Platz stehen, passiert es immer wieder, dass irgendwo ein Lichtschalter hinter dem Schrank verborgen ist oder an anderer Stelle ein Schalter fehlt. Jetzt gibt es eine Lösung, die aufwändige Neuverkabelungen unnötig macht: einen Funkschalter, der sich seine Energie aus der Umgebung holt. Zu sehen ist diese Innovation der Enocean GmbH auf der HANNOVER MESSE 2004. Der technologisch innovative Schalter war für den HERMES AWARD, den mit 100 000 Euro dotierten Technologiepreis, nominiert worden.

... mehr zu:
»MESSE


Der Funkschalter wird einfach an beliebiger Stelle auf die Wand geklebt und regelt von dort Deckenbeleuchtung, Jalousien oder Elektrogeräte. Eine Stromzufuhr per Kabel ist nicht nötig, weil das Modul die Energie, die es zur Übertragung des Impulses braucht, aus der Umgebung zieht. Wie bei einem Feuerzeug entsteht nämlich in dem Mini-Kraftwerk elektrische Spannung durch leichtes Verbiegen des integrierten piezoelektrischen Kristalls.

Die Reichweite des Funksignals beträgt in Gebäuden bis zu 30 Metern, im Freien sogar bis zu 300 Metern. Der Clou: Da die Sende-Energie extrem niedrig ist, kann der Funkschalter auch die elektromagnetischen Felder im Haus reduzieren.

EnOcean GmbH
Kolpingring 18a
D-82041 Oberhaching
Tel.: +49-89 / 673 46 89-35
Fax: +49-89 / 673 46 89-50

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Andreas Schneider
Halle 18/EG , Stand H11
Stand-( 0511 / 89-49 80 53
E-Mail: andreas.schneider@enocean.com

Aus Braunkohle wird fruchtbare Gartenerde

Jeder Hobbygärtner weiß: Böden, auf denen es grünen und blühen soll, brauchen Nährstoffe und hochwertigen Humus. Relativ unproblematisch ist es, dank zahlreicher Düngemittel, Böden mit Nährstoffen zu versorgen. Humus in ausreichender Menge und Qualität bereitzustellen, ist aber besonders bei großen öffentlichen oder Gewerbeflächen schon schwieriger. Der Grund: Auf natürlichem Wege dauert es lange, bis aus Grünabfällen hochwertiger Humus wird. Und künstlich beschleunigte Varianten, beispielsweise aus Kompostbetrieben, haben oft nicht die gewünschte Qualität.

Wie man auf völlig neue Weise zu fruchtbarem Boden kommt, erfahren Besucher der HANNOVER MESSE 2004. Der Aussteller stellt nicht aus Garten- oder anderen organischen Abfällen her, sondern aus Braunkohle. Der Clou: Der synthetische Humus wirkt auch gleichzeitig als Depot-Düngemittel.

Mit der neuentwickelten Methode kann sogar minderwertige Kohle zu wertvoller Erde werden. Und auch ein Abfallstoff aus der Zellstoff­herstellung, das Lignin, wird so zu bester Gartenerde.

Novihum GmbH
Bergmannstr. / Freienhufen
D-01983 Großräschen
Tel.: +49-35753 / 26 91 19
Fax: +49-35753 / 26 91 98

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Dr. Reinhard Sorge
Halle 13, Stand A58 (bei: i-learning International Learning)
E-Mail: dr.sorge@novihum.de

Starker Roboter macht die Arme lang

Vielen Industriebetrieben geht es ähnlich: Dank ausgeklügelten und modernsten Produktionsanlagen werden die einzelnen Fertigungsprozesse immer schneller. Doch dann verlieren sie wieder die gewonnene Zeit, weil das Transportproblem zwischen einzelnen Fertigungsabläufen nicht gelöst ist. Ein Beispiel: Die Motoren eines Lkw-Herstellers werden zwar hoch­automatisiert gegossen, bearbeitet, vermessen, montiert und geprüft und von einem zum anderen Herstellungsprozess umgesetzt. Doch wenn sie zu guter Letzt gestapelt werden, müssen sie, aufgrund der hohen Stück­gewichte, immer noch mühsam von Hand mit dem Hallenkran bewegt werden.

Solch zeitaufwändige Aktionen soll es, wenn es nach einem Aussteller auf der HANNOVER MESSE 2004 geht, künftig nicht mehr geben. Sein Rezept: der Schwerlastroboter „MT Posimat SLR 1000“.

Das Besondere an dem starken Helfer: Seine Gelenke sind aus gelasertem und gebogenem Stahlblech hergestellte Profile. Dadurch wird „Posimat“ zu einem Kraftprotz mit einer Tragkraft von 1 000 daN, was etwa 1 000 Kilo­gramm entspricht.

Lasten kann er in der außergewöhnlich großen Reich­weite von neun Metern transportieren und mit einer Genauigkeit von ± 0,5 Millimetern platzieren. Und obwohl er ein starker Typ ist, erledigt der Schwerlast-Roboter seinen Job mit einer Geschwindigkeit von 3 000 mm/s.

MT Handhabungs- u. Robotersysteme GmbH
Lanzstr. 4
D-88410 Bad Wurzach
Tel.: +49-7564 / 93 49-0
Fax: +49-7564 / 93 49-11

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Klaus Kiefer
Halle 17, Stand D26
E-Mail: info@mt-handling.com

Nylon oder Perlon? Detektor erkennt’s sofort

Aus welchem Material besteht die Faser? Mit dem menschlichen Auge sind Kunststoffe kaum sicher zu unterscheiden. Abhilfe schafft hier ein opti­sches, tragbares Messgerät: Es identifiziert innerhalb von rund einer Sekunde textile Materialien – einfach indem es davor gehalten wird. Zu sehen ist der Detektor auf der HANNOVER MESSE 2004.

„Texpid“ wurde für die Textilindustrie entwickelt, wo es in der Qualitäts­sicherung oder Wareneingangskontrolle zur Erkennung von Fasern, Garnen, Geweben und so genannten Nonwowen-Materialien verwendet werden kann. Ein anderer Einsatzbereich ist das Recycling. Das optische Messgerät funktioniert berührungslos: Vor eine Probe gehalten, beleuchten zwei Lampen das Material. Anhand der reflektierten Strahlen erkennt der Detektor den Kunststoff und zeigt den Namen an. „Texpid“ erkennt Polyethylen, Polypropylen, Nylon 66 (PA 66, auch bekannt als Nylon) und Nylon 6 (PA 6, auch bekannt als Perlon) sowie Wolle.

Bedeutung bekommt dabei der Unterscheidung von Nylon und Perlon zu: Die beiden sind sich optisch sehr ähnlich, dürfen aber aufgrund verschie­dener Schmelzpunkte und unterschiedlicher Farbaufnahme-Eigenschaften nicht verwechselt werden …

Axeon GmbH
Lessingstr. 11
D-46149 Oberhausen
Tel.: +49-208 / 629 32-0
Fax: +49-208 / 629 32-28

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Dr. Theo Kleinefeld
Halle 6, Stand E11
Stand-( 0511 / 89-45 75 18
E-Mail: tk@axeon.de

Optimal gepackt – im ersten Anlauf

Wer kennt es nicht vom Kofferpacken: So richtig optimal liegen die Teile nie neben- und übereinander … Ein Problem, das auch die Industrie kennt: Hier müssen Teile optimal in Container gepackt werden, um Lagerkapazitäten und Frachtkosten zu sparen. Bisher wird oft nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum” die beste Packung ermittelt – die Mitarbeiter haben Erfahrung oder probieren so lange, bis eine Maximalmenge von Teilen in der Kiste ist. Das muss nicht mehr sein: Ein Institut stellt auf der HANNOVER MESSE 2004 ihren „PACKAssistant“ vor. Dieses System holt im besten Fall noch ein Zehntel Platzersparnis heraus, versichert der Leiter der Abteilung Optimie­rung.

Dabei ist es „PACKAssistant“ gleich, ob er mit real vermessenen oder virtu­ellen Teilen die beste Packung und ideale Containerabmessung findet. Er berücksichtigt auch Einschränkungen – zum Beispiel vorgegebene Dreh­lagen.

Fraunhofer Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen
(SCAI)
Schloss Birlinghoven
D-53754 Sankt Augustin
Tel.: +49-2241 / 14-29 32
Fax: +49-2241 / 14-21 67

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Isolde Rötzer
Halle 16, Stand D16
Stand-( 0511 / 89-59 79 55
E-Mail: info@scai.fraunhofer.de

Röntgenbilder mit genauen Maßen

Röntgenbilder geben zwar einen Einblick in das Innenleben des Menschen, doch leider sind sie in Bezug auf die Größe der Knochen und Organe ungenau. Schuld daran sind unter anderem durch Strahlungsabweichungen entstehende, ungewollte Vergrößerungen. Damit Mediziner exakte Größen bestimmen können, müssen sich Patienten darum bisher mehreren unangenehmen und kostenintensiven Untersuchungen unterziehen.

Mit der Neuentwicklung, die Wissenschaftler einer Universität auf der HANNOVER MESSE 2004 vorstellen, könnten demnächst aber auch Röntgenbilder genaue Maße bieten. Ermöglichen soll das eine speziell ent­wickelte Software, die auf der so genannten Referenzkugelmethode basiert. Mit ihr lassen sich vollautomatisch exakte Größen bestimmen.

In einem weiteren Entwicklungsschritt soll die Software Röntgen­aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven zu exakten 3D-Bildern umwandeln. Wenn’s klappt, könnte vielen Patienten künftig die hohe Strahlenbelastung bei Untersuchungen erspart bleiben.

Johannes Gutenberg Universität Mainz
Augustusplatz 2

D-55131 Mainz
Tel.: +49-6131 / 173 744
Fax: +49-6131 / 173 434

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Dr. Ralf Schulze
Halle 18/EG, Stand D13 (bei: Rheinland-Pfalz Gemeinschaftsstand)
E-Mail: rschulze@mail.uni-mainz.de

Erlebniswelt von morgen heute in Hannover

Auf zehn riesigen Kegelfüßen, einer schräger als der andere, soll Ende 2005 in fast sieben Metern Höhe das „phaeno“ in Wolfsburg schweben. Eine Experimentier-Landschaft mit 250 interaktiven Exponaten wird dann dazu einladen, technischen und naturwissenschaftlichen Dingen auch spielerisch auf den Grund zu gehen.

Die neuen Erlebniswelten von morgen können Besucher der HANNOVER MESSE 2004 schon heute auf dem Stand des Ausstellers entdecken. Interes­sierte erfahren zum Beispiel bei einem Würfelspiel, was beim radioaktiven Zerfall passiert, lernen, wie instabil eine Brücke werden kann, wenn man das Profil verändert oder können sich per Muskelkraft an Seilzügen über den Messestand ziehen.

Stiftung Phaeno
phaeno - ich entdecke!
Goethestr. 55
D-38440 Wolfsburg
Tel.: +49-5361 / 28 27 61

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2004:
Julia Förster
Halle 23, Stand F07 (GO FOR HIGH TECH)
Stand-( 0511 / 89-48 30 00
( 0170 – 202 49 90
E-Mail: presse@phaeno.de

Papierfilter für die Autoindustrie

Eine umweltgerechte Produktion, die preiswert ist und auch Umwelt­ressourcen schont, gewinnt in der Industrie immer größere Bedeutung. Ein Beispiel dafür ist ein neu entwickelter Filter aus recyceltem Papier für die Automobilindustrie und deren Zulieferer. Der Papierfilter spart Kosten und verringert den chemischen Abfall. Ein niederländisches Unternehmen zeigt ihn auf der HANNOVER MESSE 2004.

Der „Columbus-Filter HC5“ wurde für die Abscheidung von Farbnebeln in Lackierkabinen entworfen. Er besteht aus fünf Lagen teilweise recycelten Filterpapiers. Seine im Vergleich zu herkömmlichen Systemen höhere Aufnahmekapazität schont die Firmenkasse: Der Filter muss seltener ausgewechselt werden und trägt so zur Verringerung umweltschädlichen Abfalls bei.

WILTEC B.V.
Energielaan 3
NL-5405 AD Uden
Tel.: +31-413 / 24 44 44
Fax: +31-413 / 24 44 99

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Frank Hahn
Halle 5, Stand G36
E-Mail: f.hahn@wiltec.nl

Spielen Sie mal gegen Roboleo

Wer beherrscht das Spiel mit dem Gleichgewicht besser: Mensch oder Maschine? In der Regel der Roboter, behaupten Forscher einer Fachhoch­schule. Mit „Roboleo“ wollen sie den Beweis auf der HANNOVER MESSE 2004 antreten: Besucher sind eingeladen, gegen ihn zu anzutreten. Das Spiel soll demonstrieren, dass dieser sehende Roboter auf veränderliche Fertigungs-Szenarien in der Industrie flexibel reagieren kann.

Das Gleichgewichtsspiel Mensch gegen Maschine sieht so aus: Auf einer Platte, die auf einer Kugel balanciert, liegen unterschiedlich geformte Spiel­steine. Der Roboter und sein menschlicher Gegenspieler entfernen abwech­selnd Steine von der Spielplatte. Wer die Platte aus dem Gleichgewicht bringt, hat verloren. Welcher Stein zu greifen ist, ohne die Platte aus dem Gleichgewicht zu bringen, erfährt „Roboleo“ dabei von einer Kamera, die mittig über der Spielplatte hängt sowie durch zwei Abstandssensoren, die unter der Platte angebracht sind.

In die Realisierung von „Roboleo“ sind zahlreiche Methoden und Techniken eingeflossen, die Anknüpfungspunkte für die konkrete industrielle Fertigung bieten. Denn auch in der Fertigung müssen Roboter, gestützt auf Sensor-Informationen, flexibel reagieren können: zum Beispiel, wenn zu verarbeitende Teile nur ungenau positioniert sind, die Reihenfolge der Verarbeitung variabel ist oder auf nicht planbare Interaktionen reagiert werden muss. Dass „Roboleo“ diese Szenarien beherrscht, will der Aussteller auf der HANNOVER MESSE 2004 zeigen.

Fachhochschule Osnabrück
Fakultät Ingenieurwissenschaft & Informatik
Albrechtstr. 30
D-49076 Osnabrück
Tel.: +49-541 / 969 32 37 (Prof. Lammen)
Fax: +49-541 / 969 20-41

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Prof. Dr. Benno Lammen
Prof. Dr. Arno Ruckelshausen
Halle 6, Stand F59 (bei: Niedersachsen Gemeinschaftsstand)
Stand-( 0511 / 89-47 55 40
E-Mail: b.lammen@fh-osnabrueck.de

Andrea Staude | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Berichte zu: MESSE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise