Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationen von der Hannover Messe 2004, Folge 3

21.04.2004


Gewinner des Hermes Award 2004: Alte Kutschenbremse fürs Auto von morgen

... mehr zu:
»MESSE

Computer sind aus modernen Fahrzeugen heute nicht mehr wegzudenken: Hightech verhindert einen drohenden Unfall, hilft beim Einparken und Anfahren. Und beim Bremsen werden elektronisch gesteuerte Systeme eingesetzt. Diese Lösungen sind aufwändig und teuer. Das alte Prinzip der Keilbremse aus der Pferdekutschen-Zeit könnte jetzt das Bremssystem der Autos von morgen revolutionieren. Zu sehen ist diese Innovation auf der HANNOVER MESSE 2004. Das Verfahren ist zum Auftakt der weltgrößten Industrieschau mit dem HERMES AWARD, dem mit 100 000 Euro dotierten Technologiepreis, ausgezeichnet worden.

Um die enormen Kräfte aufzubringen, einen schweren Wagen möglichst schnell abzubremsen, drücken bei heutigen modernen Systemen große Elektromotoren die Bremsbacken auf die Bremsscheiben. Die brauchen aber viel Spannung aus dem Bordnetz – und daran hapert es meist. Das mechatronische System der Keilbremse, das Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt wieder entdeckt haben, funktioniert so, wie Kutscher früher gebremst haben: einfach einen Keil zwischen Radkasten und Rad stecken – und schon bremst das Gefährt.


Natürlich läuft das heute besser ab: Zunächst wird der keilförmige Brems­belag zwischen Bremsbacken und Bremssattel gedrückt. Dann wirken jedoch durch die Raddrehung Zugkräfte. Das Prinzip nutzt also die Bewegungsenergie zum Bremsen, ohne jedoch das Rad zu blockieren. Vorteile: Die Keilbremse braucht weniger Energie und sie spricht schneller an, was wiederum den Bremsweg verkürzt.

eStop GmbH
An der Hartmühle 10
D-82229 Seefeld
Tel.: +49-8152 / 99 36 0
Fax: +49-8152 / 99 3611

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Bernd Gombert
Halle 18/EG, Stand H11 (bei: Bayern Innovativ)
Stand-( 0511 / 89-49 80 53
E-Mail: hmi2004@estop.de

Mini-Pille als intelligenter Transporter

Medizinische Wirkstoffe wirken manchmal nicht zur rechten Zeit am rechten Ort. Das kann dran liegen, dass sie durch den Abbau von Enzymen, durch zu langsame Aufnahme im Körper oder durch Abwehrreaktionen der Zellen behindert werden. Wie sich dieses Problem lösen lässt, zeigt ein Aussteller auf der HANNOVER MESSE 2004 mit seinen intelligenten, nur Mikro- oder Nanometer großen Kapseln. Durch ein weltweit patentiertes Layer-by-layer-Produktionsverfahren (LBL) können diese Mini-Pillen ziel­gerichtet kleinere Moleküle, ja sogar Makromoleküle wie Proteine und Peptide, im Organismus platzieren. Doch die Kapseln schützen den Wirkstoff nicht nur. Sie können ihn auch über einen gewünschten Zeitraum nach und nach freisetzen, ihn in bestimmte Körperteile lenken oder sogar direkt in lebende Zellen einschleu­sen.

Neben der medizinischen Anwendung bieten die Nanokapseln laut Hersteller auch die Möglichkeit, gesundheitsfördernde Zusatzstoffe wie Vitamine oder Enzyme in Lebensmittel einzubauen. Nicht zuletzt könnte die Kosmetikindustrie ihre Produkte durch die Minikapseln mit einer verstärk­ten Wirkung versehen.

Capsulution NanoScience AG
Volmerstr. 7b
D-12489 Berlin
Tel.: +49-30 / 639 23 600
Fax: +49-30 / 639 23 601

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2004:
Susanne Langer
Halle 18/EG, Stand H01
E-Mail: langer@simplify-pr.de

Hier entsteht das kleinste Radio der Welt

Hochpräzise Montage auf kleinstem Raum: Mit modularen Nanorobotik-Systemen – zum Beispiel winzige „Finger“, die ein Mikroteil von der Stärke eines Haars erkennen, greifen und platzieren – lassen sich Produkte erstel­len, die bisher nicht mit der nötigen Präzision zu fertigen waren. Das demonstriert ein Unternehmen sehr anschaulich auf der HANNOVER MESSE 2004: Mit Hilfe seiner Mikro-Produktionsanlage wird dort auf einer Produk­tionslinie ein Hochfrequenz-Empfänger gebaut – das kleinste Radio der Welt, das Besucher in die Hand nehmen können.

Das Unternehmen versteht seine Nanorobotik-Serie als Brückenschlag zwischen Nanotechnik und klassischem Maschinenbau, da die Produkte die Vorteile beider Technologien vereinen: die Bewegung von wenigen Nano­metern und die Belastbarkeit mit Kilo-schweren Objekten bei einigen Zentimetern Hub. Nanorobotik-Systeme können rund 100-fach genauer als klassische Systeme agieren – und sind auch in Kombination mit weiteren ultrapräzisen Systemen vielfältig einsetzbar, zum Beispiel als Testbänke für die Display-Industrie, zur Messung von Materialverhalten auf der Mikro- und Nanoskala, als hochpräzise Profilometer zur Vermessung von Schneid­kanten von CNC-Fräsern oder zur Messung von Leckströmen in neuen 90 nm kleinen Halbleiterstrukturen.

Klocke Nanotechnik
Pascalstr. 17
D-52076 Aachen
Tel.: +49-2408 / 950 99 20
Fax: +49-2408 / 950 99 26

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Dr. Volker Klocke
Halle 15, Stand D36
( 0171 – 477 14 02
E-Mail: info@nanomotor.de

Gehen Sie mal mit dem Kopf durch die Wand

Wer immer schon mal durch eine Wand gehen wollte – auf der HANNOVER MESSE 2004 kann er es tun, ohne Schaden zu nehmen. Denn die dort vorge­stellte Wand besteht aus Luft. Und hält trotzdem Kälte, Hitze, Staub und auch Insekten fern, wie der Aussteller versichert.

In Industrie und Handel müssen Tore und Türen häufig geöffnet sein. Das führt zu hohen Krankenständen durch Zugluft, zu Geruchsbelästigungen und zu Verunreinigungen durch Staub und Insekten. Hier setzt die auf der HANNOVER MESSE 2004 vorgestellte Technologie ein: Mittels externer Ventilatoren wird Luft mit hohem Druck durch spezielle Düsen gepresst, die seitlich oder über der Tür angebracht sind.

So wird eine schmale Luftwand erzeugt, die sich von der Umgebungsluft abgrenzt und die man beim Durchqueren kaum merkt. Dadurch behalten Verkaufsräume und Industriehallen ein angenehmes Klima – auch bei ständig geöffneten Türen.

Die Technik lässt sich auch in Tiefkühlräumen einsetzen, wo sie für eine Minimierung der Kälteverluste sowie geringere Eisbildung sorgt. In Anlieferbereichen und Kühlräumen kann die Luftwand die bekannten Plastikstreifen-Vorhänge oder Pendeltüren ersetzen und so zur Hygiene und Arbeitssicherheit beitragen.

LWT Luftwandtechnologie GmbH
Konstantinstr. 351
D-41238 Mönchengladbach
Tel.: +49-2166 / 621 83-0
Fax: +49-2166 / 621 83-16

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2004:
Ingrid Kroese
Halle 18/OG, Stand M12 (bei: Forschungsland NRW)
Stand-( 0511 / 89-49 80 52
E-Mail: info@luftwandtechnologie.de

Wasserstoff bringt Power an die Pedale

Fahrrad fahren ist gesund und macht Spaß. Ziemlich anstrengend wird der Tritt in die Pedale allerdings, wenn man mit Bergen oder Gegenwind zu kämpfen hat. Wer sich diese Herausforderungen ersparen will, greift statt zum herkömmlichen Drahtesel zu einem Fahrrad mit Hilfsmotor. In der Regel haben diese Räder einen Elektromotor, der seine Energie aus der Steckdose und aus einer herkömmlichen Batterie bekommt. Manko dabei: Nutzt der Fahrer permanent die Motorunterstützung seines Zweirads, ist seine Reichweite ziemlich begrenzt.

Ganz anders sieht die Sache beim ersten Elektro-Fahrrad mit Brennstoffzelle aus, das ein Aussteller auf der HANNOVER MESSE 2004 vorstellt. Sein elektrischer Hilfsantrieb wird über eine integrierte Brennstoffzelle mit Energie versorgt. Durch die Brennstoffzelle und die entsprechenden Metall-Hydrid-Speicher werde die Reichweite des Fahrrads gegenüber herkömm­lichen Akkulösungen um das Fünffache gesteigert, verspricht der Hersteller. Eine Strecke von 100 Kilometern soll sich mit dem durch die Kraft des Wasserstoffs gespeisten, 250 Watt starken Elektromotor problemlos zurücklegen lassen.

Masterflex AG - Brennstoffzellentechnik
Konrad-Adenauer-Str. 9-13
D-45699 Herten
Tel.: +49-2366 / 30 51 91
Fax: +49-2366 / 30 51 95

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Stefan Schulte
Halle 13, Stand E76 (bei: Kompetenz-Netzwerk NRW)
Stand-( 0511 / 89-49 77 58
E-Mail: schulte@masterflex-bz.de

Gute Luft beim Meeting

Besonders in Tagungsräumen und Großraumbüros, in denen sich viele Menschen aufhalten, ist schlechte Luft oft ein Problem: Das ausgeatmete Kohlendioxid macht alle müde, Konzentration und Aufmerksamkeit lassen nach. Auf der HANNOVER MESSE 2004 stellt ein Unternehmen sein neu­artiges Infrarot-Messsystem für CO2 vor, das Kohlendioxid in geschlossenen Räumen schneller, genauer und preiswerter als herkömmliche Infrarot­systeme misst.

Ab einer bestimmten Kohlendioxid-Konzentration wird dann ein optischer oder akustischer Alarm ausgelöst. Oder aber es wird ein angeschlossenes Belüftungssystem aktiviert, das die Frischluftzufuhr anhand der gemesse­nen Werte regelt. So wird einerseits wenig Energie verbraucht, weil zum Beispiel ständig geöffnete Fenster bei laufender Heizung vermieden werden – andererseits herrscht jederzeit ein gesundes und angenehmes Raum­klima.

Das Infrarot-Messsytem kann direkt auf einer Unterputzschalterdose mon­tiert werden. Es bestimmt nicht nur den absoluten CO2-Gehalt der Umgebungsluft, sondern überwacht sich auch ständig selbst und meldet Fehlfunktionen der Hard- und Software. Mit Hilfe eines Moduls können die analogen Messdaten ins Ethernet eingespeist werden.

Jürgen Dittrich Elektronic GmbH & Co. KG
Bahnhofstr. 67
D-76532 Baden-Baden
Tel.: +49-7221 / 6 41 03
Fax: +49-7221 / 1 71 03

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Jürgen Dittrich
Halle 7, Stand B11 (bei: AMA Sensorik Zentrum)
E-Mail: info@dittrich-systeme.de

Die beste Fabrik steht still, wenn die Logistik nicht will

Ein Institut präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2004 den „Digitalen Pl@neten“ – die Welt der innovativen Planungsdienstleistungen. Das Institut zeigt maßgeschneiderte Konzepte für die digitale Fabrik, die auf spezielle Anforderungen jedes Unternehmens individuell angepasst werden können. Dazu gehört zum Beispiel die Planung eines effizienten Logistik­netzwerks. Die Maxime heißt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Beginnend bei der Produktentwicklung erstreckt sich das Angebot des „Digitalen Pl@neten“ von der Produktionsgestaltung über den Fabrikbetrieb bis hin zum Supply Chain Management.

Der „Digitale Pl@net“ ist Teil der Fachmesse Digital Factory, die IT-basierte Lösungen und Dienstleistungen der Fertigungs- und Prozessindustrie zeigt. Der „Digitale Pl@net“ hat sieben Kontinente: Concurrent Engineering, Factory Development, Industrial Engineering, Logistikplanung, Projek­tierung, Supply Chain Management und Ramp-up. Auf diesen sieben Konti­nenten stellt der Aussteller der HANNOVER MESSE 2004 Chancen und Mög­lichkeiten der digitalen Planung und sein Dienstleistungsangebot vor.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)
Nobelstr. 12
D-70569 Stuttgart
Tel.: +49-711 / 970-19 78

Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2004:
Yvonne Maier
Halle 16, Stand C22
Stand-( 0511 / 89-59 79 56
E-Mail: yvonne.maier@ipa.fraunhofer.de

Weltneuheit: Induktiver Mini-Sensor im 3mm-Gehäuse

Sensoren sind aus dem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken: Sie tragen dazu bei, dass Autos nicht ins Schleudern geraten, schalten Licht selbsttätig ein und aus, messen Umweltwerte. Vor allem in Automatisierungs­prozessen der Industrie sind sie unentbehrlich geworden. Dort steht immer weniger Platz zur Verfügung – da kommt die Entwicklung eines deutschen Unternehmens gerade recht: Auf der HANNOVER MESSE 2004 stellt es als Weltneuheit einen induktiven Mini-Sensor im 3mm-Gehäuse mit 3mm Schaltabstand vor.

Der Mini-Sensor ist nur streichholzgroß, wiegt weniger als 0,7 Gramm ohne Kabel und bietet doch alle Vorzüge des induktiven Messprinzips. Er garan­tiert hohe Betriebssicherheit und durch den großen Schaltabstand weniger Montage- und Justieraufwand. In schnell getakteten Prozessabläufen ist das geringe Gewicht ein zusätzlicher Vorteil. Die komplette Auswerte-Elektronik ist im Edelstahlgehäuse integriert. Der Mini-Sensor ist unempfindlich gegen Schocks, Vibrationen und elektromagnetische Felder und lässt sich auch in rauer Industrie-Umgebung einsetzen.

Balluff GmbH
Schurwaldstr. 9
D-73765 Neuhausen a.d.F.
Tel.: +49-7158 / 173-243
Fax: +49-7158 / 173-299

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Rolf Löffler
Halle 9, Stand F53
Stand-( 0511 / 89-49 75 66
E-Mail: balluff@balluff.de

Starke Lichtschranke passt in kleinen Fingerhut

Lichtschranken dienen der Sicherheit und dem Komfort – sei es in Förder­systemen, in der Verpackungstechnik, in Türbereichen oder an Rolltreppen. Ein Schweizer Unternehmen zeigt auf der HANNOVER MESSE 2004 eine neue Lichtschranke, die auf ihre Art einzigartig ist – klein, leistungsstark und ausgesprochen einfach zu installieren.

Der Sensor „MiniSnap“ ist kleiner als ein Fingerhut – gleichwohl steckt die komplette Elektronik drin. Er wird einfach in eine Bohrung gesteckt, wo er selbsttätig einschnappt (snap in) – fertig. Ein Zusatzverstärker ist nicht nötig, Einstellen und Ausrichten erübrigen sich. Dritter Vorteil des Winzlings ist seine außergewöhnlich große Reichweite von 15 Metern im Vergleich zu den vier bis sechs Metern ähnlich kleiner Geräte.

Eine schmutzabweisende und flache Frontscheibe schützt vor Vandalismus, und die aktive Fremdlicht-Unterdrückung sorgt, so der Hersteller, für störungsfreien Betrieb auch unter extremen Bedingungen.

Leuze elesta AG
Elestastr. 10
CH-7310 Bad Ragaz
Tel.: +41-81 / 300-49 34
Fax: +41-81 / 300-49 39

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Viktor Zeltner
Halle 9, Stand D54 (bei: Leuze electronic)
Stand-( 0511 / 89-46 20 06
E-Mail: zeltner@elesta-opto.ch

Auf einen Streich: Energie sparen und Wasser aufbereiten

Ein Haus, das sich Energie und damit Kosten sparend klimatisiert und im gleichen Zug gebrauchtes Wasser aufbereitet: Dieses Ziel verfolgt das von der EU geförderte Projekt „Watergy“, an dem Wissenschaftler einer Technischen Universität arbeiten. Auf der HANNOVER MESSE 2004 stellen sie es vor.

„Watergy“ soll zur Produktion von Wasser, Wärme und letztlich Nahrungs­mitteln eingesetzt werden. Dazu wird ein neues Feuchtluft-Solarkollektor­system eingesetzt, das dem Prinzip der Auf- und Abtriebsströmung von erwärmter und anschließend abgekühlter Luft folgt. Ein erster Prototyp – ein Gewächshaus in Spanien, bei dem das Gießwasser in den Kreislauf zurückgeführt werden soll – ist zurzeit im Bau.

Als zweiter Prototyp wird an einem Projekt im städtischen Bereich gearbei­tet – auch hier wird das Wohnhaus mit einem Gewächshaus verbunden, um schließlich leicht verschmutztes Wasser aufbereiten zu können.

Technische Universität Berlin – Fakultät für Architektur, Umwelt, Gesellschaft
Fachgebiet Gebäudetechnik und Entwerfen
Straße des 17. Juni 152
D-10623 Berlin
Tel.: +49-30 / 314-2 18 20
Fax: +49-30 / 314-2 60 79

Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2004:
Lisa Thee und Reiner Buchholz
Halle 18/OG, Stand M06
Stand-( 0511 / 89-59 80 52
E-Mail: a15@mail.a.tu-berlin.de

Andrea Staude | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Berichte zu: MESSE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten