Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Drei Fachgebiete und das ZBT zeigen ihre Exponate

16.04.2004


Die internationale Hannovermesse gilt als Technologieereignis des Jahres. An der diesjährigen Schau für Technologien, Innovationen und Automation (19. bis 24. April) beteiligt sich die Universität Duisburg-Essen mit den drei Exponaten "Digitale Fabrik", "Nanostrukturierter Diamant" und "ESCiO". Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT), An-Institut der Uni, ist ebenfalls vertreten.



Das Duisburger Fachgebiet Transportsysteme und Logistik zeigt, welche Möglichkeiten die virtuelle Produktionsplanung der Industrie bietet. Mit der "Digitalen Fabrik" geben die Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernd Noche am Computer ein realistisches Abbild des künftigen Produktionsablaufes. So können Planungsvarianten durchgespielt, Entwicklungen optimiert und verkürzt, Kosten gespart sowie jegliche Änderungen flexibel und schnell vollzogen werden. Neben der "Digitalen Fabrik" stellt der Lehrstuhl seine Leistungen als Kompetenzzentrum für Distributionslogistik vor.



"Nanostrukturierter Diamant Ein Werkstoff der Zukunft" heißt das Exponat der Technischen Physik, Campus Essen. Ein Diamant ist das härteste bekannte Material. Deswegen wird er schon lange als Werkzeugmaterial, vor allem zum Bearbeiten von Gestein eingesetzt. Das Problem harter Werkstoffe - die Sprödigkeit - lösen Prof. Dr. Volker Buck und sein Team, indem sie nanostrukturiertes Material verwenden. Dabei wird zum Beispiel eine harte Diamantschicht mit einer weichen kombiniert. Die Lebensdauer wird erhöht, und das Abriebverhalten lässt sich steuern. Vorteile, die in Zukunft auch bei medizinischen Gelenkimplantaten zum Tragen kommen sollen.

Das Forschungsprojekt ESCiO (Einführung von Sharing Cultures in Organisationen) wird im Programm "Wissensintensive Dienstleistungen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Das Team um Prof. Dr. Heimo H. Adelsberger, Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Produktionsunternehmen, Campus Essen, stellt dabei die Bedeutung "einer Kultur des Wissenteilens" in den Vordergrund. Ziel ist, Wissensmanagement-Aktivitäten in Organisationen ganzheitlich einzuführen und langfristig zu etablieren. Bei der Analyse der drei Gestaltungsdimensionen des Wissensmanagements Mensch, Organisation, Technik nutzen die Wissenschaftler neben Erkenntnissen der Wirtschaftsinformatik auch die der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die Wissenschaftler am Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) entwickeln derzeit eine unabhängige Stromversorgungseinheit, die sich im Flüssiggasbetrieb unter anderem auch als Boot-Aggregat einsetzen lässt. Auf der Messe stellen sie eine miniaturisierte Wasserstofferzeugungseinheit, eine Entschwefelungseinheit und kompakte Brennstoffzellenstacks aus.

Das ZBT präsentiert sein Leistungsspektrum auf den Gemeinschaftsständen "Kompetenznetzwerk Brennstoffzelle" der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW (Halle 13, Stand E76) und "Hydrogen and Fuel Cells" (Halle 13, Stand E58-2). Die drei Exponate "Digitale Fabrik", "Nanostrukturierter Diamant" und "ESCiO" sind am Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW (Halle 18, Stand M12) zu sehen.

Kontakt:

Prof. Dr. Bernd Noche, Transportsysteme und -logistik, Telefon (02 03) 3 79 - 27 85;
Prof. Dr. Volker Buck, Technische Physik, Telefon (02 01) 1 83 - 24 97;
Prof. Dr. Heimo H. Adelsberger, Wirtschaftsinformatik der Produktionsunternehmen, Telefon (02 01) 1 83 - 40 57;
Zentrum für BrennstoffzellenTechnik, Prof. Dr. Angelika Heinzel, Telefon (02 03) 75 98-0.

Ulrike Bohnsack | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-duisburg.de/THP/html/messen/2004.html
http://www.uni-essen.de/fet/
http://www.zbt-duisburg.de/de/Aktuell/Veranstaltungen/Messen_und_Austellungen/

Weitere Berichte zu: Diamant Exponat Wirtschaftsinformatik ZBT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie