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Avocent verbannt PCs vom Arbeitsplatz

14.11.2003


Avocent, weltweit tätiger Spezialist für Datacenter-Management-Lösungen mit deutscher Niederlassung im westfälischen Steinhagen, stellt seine Cstation jetzt erstmalig einem breiten Publikum auf der Fachmesse Exponet (18. bis 20. November) in Köln vor.

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Eine Technologie, die den PCI-Bus von Rechnern virtuell auf bis zu 800m verlängert. Die Vorteile: Desktop PCs verschwinden vom Schreibtisch, z.B. an elektronischen Börsenhandelsplätzen oder Leitständen, und werden platzspa-rend in Serverräume verbannt, wo diese zentral gewartet und überwacht werden können. Bedienfehler, unbefugter Zugriff oder Manipulationen am Rechner, die in der Vergangenheit zu kostspieligen Systemausfällen führten, gehören so der Vergan-genheit an. Weiter stehen Live-Präsentationen der neuesten Ge-neration des „Datacenter-Management over IP“ auf dem Avocent Messeprogramm, in der Halle 3.2 am Central Highway 46.

Maximierung der Datensicherheit und Minimierung der Kosten heißen die beiden größten Herausforderungen für viele IT-Spezialisten in Deutschland. Lösungen für beide Bereiche bieten neue Technologien. Hierzu zählen Digitales Servermanagement ebenso wie innova-tive Desktop-Systeme.


Ausfallzeiten reduzieren

Das Stichwort heißt „Digital Desktop“. Bei diesem Prinzip steht der PC nicht mehr unter dem Arbeitsplatz, sondern im Rechenzentrum. Das bringt mehrere positive Effekte mit sich: Manipulationen am Ar-beitsplatz können gänzlich ausgeschlossen, physikalische Einflüsse und Verschleiß deutlich reduziert werden. Bei Problemen spart der Administrator Wege, so verkürzen sich Aufwand und Ausfallzeiten von Rechner und User auf ein absolutes Minimum. Zudem gewinnt der Mitarbeiter mehr Platz am Schreibtisch.

Verlängerter PCI-Bus

Konventionelle und innovative Lösungen im Produktbereich „Professional Desktop“ unterscheiden sich vor allem in Geschwindigkeit, Entfernung und Volumen der Datenübertragung. Beispiel CStation™ von Avocent. Der Weltmarktführer für Servermanagement-Lösungen ist mittels eines Hardwaremoduls in der Lage, die volle Leistung des PCI-Busses einschließlich Vide-ostreaming und die Übertragung von Audiosignalen über eine Entfernung von bis zu 800 Metern zu erhalten. Und das unter Nutzung bestehender CAT-5-Verbindungen oder einer Glasfaser-Infrastruktur. Selbst USB-Schnittstellen finden sich in der Box. Auch ist ein An- und Ausschalten des entfernten PCs möglich.

Support für geteilte Arbeitsplätze

Die neueste Generation von Terminal-Systemen bietet auch der in-ternen Organisation große Potenziale. Durch eine entsprechende Erweiterung ist CStation™ in der Lage, “fliegende Arbeitsplätze“ zu realisieren: Das erlaubt Mitarbeitern in Callcentern oder anderen Großraumbüros dort zu arbeiten, wo gerade ein Arbeitsplatz frei ist. Der Zugang zu ihrem persönlichen Rechner wird einfach umgeroutet. Eine solche Arbeitsplatzteilung kann auch beim Einsatz von Teilzeit-mitarbeitern oder Außendienstlern wichtig sein. Das Verbannen des PCs vom Arbeitsplatz ist nicht nur in Büros spannend: Diese Lösung bietet sich besonders an Arbeitsplätzen in der Industrie an, wo die Belastung mit Staub oder anderen Umwelteinflüssen eine große Rolle spielt.

Vorsorge für Katastrophenfall

Zweite große Herausforderung der Systembetreuer ist die Realisie-rung von Backup-Lösungen für die Rechenzentren. Spätestens seit dem 11. September besitzt das Thema „Datensicherheit im Katastro-phenfall“ höchste Priorität. Komplex macht jede Planung vor allem die berechtigte Forderung nach maximaler Datensicherheit zwischen internem Haupt- und auch physisch ausgelagertem Backup-Rechenzentrum. Auch diese Herausforderung ist mit digitalem Datacentermanagement zu bewältigen: Höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen die Servermanagementsysteme der DS-Serie von Avocent. Hierbei wird eine Vielzahl von Servern und seriellen Devices wie auch die komplette Stromversorgung von einem entfernten Arbeits-platz aus überwacht und gesteuert. Diese Technologie nutzt unter Einsatz umfangreicher Verschlüsselungs- und Zugangskontrollfunktionen Standard-IP-Verbindungen, um Rechenzentren miteinander zu verbinden.

Die neuesten Avocent Lösungen werden auf der IT-Fachmesse ex-ponet in Köln vom 18. bis 22 November zu sehen sein. Avocent hat seinen Stand in der Köln-Messe, Halle 3.2, Central Highway 46.

Über Avocent Deutschland

Avocent Deutschland, Tochter der weltweit operierenden US-amerikanischen Avocent Corp., hat ihren Sitz im westfälischen Steinhagen. Hier ist neben den Bereichen Vertrieb, Marketing, Finanzen, Support und Verwaltung auch eine von drei Entwicklungsabteilungen des internationalen Avocent-Konzerns beheimatet. Zusammen mit einer Niederlassung in Mün-chen werden der deutschsprachige und auch weite Teile des europäischen, asiatischen und afrikanischen Marktes betreut.

Über Avocent International

Avocent (Nasdaq: AVCT) ist Innovationsträger und Wegweiser für die ge-samte KVM-Branche. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt das Unternehmen die IT-Manger dieser Welt, ihre Rechenzentren, sicher und komfortabel ad-ministrieren zu können. Die Avocent Corporation wurde im Jahr 2000 durch die Fusion der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet KVM-Switching, der Apes Inc. und der Cybex Computer Products Corp., gegrün-det. Avocent hat seinen Hauptsitz in Huntsville/ Alabama. Weitere Niederlassungen befinden sich in Redmond, Washington; Austin, Texas; Chelms-ford, Massachusettes; Sunrise, Folrida; London, England; Shannon, Irland; China; Singapur und Tokio, Japan. Die Deutschlandzentrale hat ihren Sitz im westfälischen Steinhagen mit einem weiteren Standort in München.

Jörg Poschen | Avocent
Weitere Informationen:
http://www.avocent.de

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