Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

An der Fachhochschule Gelsenkirchen wurde ein Computerprogramm für medizinische 3D-Bilder entwickelt

13.11.2003


Die Fachhochschule Gelsenkirchen zeigt vom 19. bis zum 22. November auf der Medica 2003 in Düsseldorf, einer internationalen Fachmesse für Medizin, ein Computerprogramm für medizinische 3D-Bilder



Medizinisch-bildgebende Verfahren wie Computer- und Magnetresonanztomografie liefern dreidimensiona-le Bilder vom menschlichen Körper. Für die Diagnose betrachten Arzt oder Ärztin bisher aber hauptsächlich zweidimensionale Schnittbilder und sehen den Körper daher nicht räumlich. Der Arzt muss stattdessen diese Schnittbilder in seiner Vorstellung zu einer solchen Darstellung zusammenfügen. Das verlangt ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen.

... mehr zu:
»3D-Bilder »Computerprogramm


Für Abhilfe und damit für eine schnellere und noch sicherere Diagnose will nun ein Forschungsergebnis aus der Fachhochschule Gelsenkirchen sorgen. Der Gelsenkirchener Medizintechnikprofessor Dr. Heinrich Martin Overhoff präsentiert vom 19. bis zum 22. November auf der Medica 2003 in Düsseldorf ein neues Computerprogramm für dreidimensionale Bilder vom Körper. Es setzt für den Arzt die Schnittbilder zu einem anschaulichen Körper oder einem Körperausschnitt, also etwa einem Organ, zusammen. Das Besondere an diesem Programm ist, dass es sich auf handelsüblichen Computern ausführen lässt. Prof. Overhoff: "Das Programm nutzt den mittlerweile verbreiteten ’Dicom-Standard’, der den Datenaustausch regelt, beispielsweise zwischen Klinik- und Hausarzt. Dadurch haben beide Ärzte Zugriff auf die Bilder und können sich unmittelbar austauschen. Die Software zeichnet sich durch eine einfache Bedienung und eine hohe Geschwindigkeit bei der Datenübertragung aus." Overhoffs Wunsch ist, dass sich zukünftig damit auch Behandlungen am Computer planen lassen. Und damit das Programm sich möglichst weit verbreitet, soll es auch über das Internet genutzt werden können. Zu sehen und zu testen ist das neue Programm für medizinische 3D-Bilder auf der Medica 2003 in Düsseldorf auf dem Gemeinschaftsstand des Forschungslands Nordrhein-Westfalen, Halle 3, Stand C 92.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Heinrich Martin Overhoff, Fachbereich Physikalische Technik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-582 oder 9596-513 (Dekanatssekretariat), Telefax (0209) 9596-514, E-Mail heinrich-martin.overhoff@fh-gelsenkirchen.de

Messekontakt
Die Fachhochschule Gelsenkirchen lädt die Damen und Herren von den Medien herzlich ein, direkt von der Messe zu berichten:
Medica 2003
19. bis 22. November 2003
19. bis 21. November, jeweils 10 bis 19 Uhr
22. November, 10 bis 17 Uhr
Messegelände Düsseldorf
Halle 3, Stand C 92,
Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW

Während der Messe stehen Ihnen Prof. Dr. Heinrich Martin Overhoff oder seine Mitarbeiter gerne zur Verfügung. Wir würden uns freuen, ein Mitglied Ihrer Redaktion auf der Medica 2002 begrüßen zu können.

Dr. Barbara Laaser | idw

Weitere Berichte zu: 3D-Bilder Computerprogramm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit