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EuroMold 2003: Internationales Benchmarking im Werkzeug- und Formenbau

17.10.2003


Benchmarkings bieten mittelständischen Unternehmen die Chance, ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren und auf dieser Basis gezielt Verbesserungen einzuführen. Die Methode setzt zur Bewertung von Unternehmen auf einheitliche Kennzahlen, die Vergleichbarkeit gewährleisten und Verbesserungspotenziale direkt aufzeigen. Auf der diesjährigen EuroMold führt der aachener werkzeug- und formenbau, ein gemeinsames Geschäftsfeld des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT und des Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen (WZL), dem Fachpublikum vor, wie solch ein Unternehmensvergleich in der Praxis ablaufen kann.




Unternehmen des Werkzeugbaus müssen sich als typische Zulieferer im internationalen Wettbewerb behaupten. Die meisten Betriebe suchen jedoch vor allem intern nach Potenzial für Rationalisierungen und Verbesserungen. Diese Sicht verstellt oft den Blick für gravierende Änderungen innerhalb bereits existierender Strukturen.

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Abhilfe schafft hier der Vergleich mit Wettbewerbern und die Analyse ihrer Strategien mit den daraus resultierenden Stärken und Schwächen. Gerade weltweit agierende Unternehmen brauchen solche internationalen Vergleiche nicht zu scheuen. Denn auf diese Weise profitieren sie von den Stärken anderer Regionen und identifizieren Erfolgsfaktoren, die sie selbst fit machen für den globalen Wettbewerb.

Der aachener werkzeug- und formenbau, hat dafür ein Kennzahlensystem aufgebaut, das neben finanziellen, organisatorischen und strategischen Faktoren auch die technologische Leistungsfähigkeit betrachtet. Auf diese Weise deckt das System die gesamte Wertschöpfungskette im Unternehmen ab. Zahlreiche Benchmarkings in Europa und Südamerika hat der aachener werkzeug- und formenbau bereits anhand des Kennzahlensystems durchgeführt. Die umfangreiche internationale Datenbasis umfasst dadurch heute rund 70 Unternehmen.

Ein besonderer Nutzen der Benchmarking-Methode erwächst aus den speziell auf den Werkzeugbau bezogenen Gestaltungsalternativen, die durch die Kennzahlen repräsentiert werden. Die Kennzahlen positionieren die Werkzeugbaubetriebe im Vergleich zu anonymisierten Wettbewerbern und liefern eine Fülle an Material für organisatorische und technologische Entscheidungen.

Anhand der Benchmarking-Kurzanalyse können Werkzeug- und Formenbaubetriebe ihre Strategien auf dem Weg zu Kosten-, Zeit- und Qualitätszielen überprüfen. Da die Daten von Vergleichspartnern wegen der großen Konkurrenz nur selten verfügbar sind, bietet die Datenbank des aachener werkzeug- und formenbaus eine einzigartige Gelegenheit zum anonymisierten Vergleich im internationalen Wettbewerb.

Über den aachener werkzeug- und formenbau (awf):

Orientierung und Überblick in Markt und Wettbewerb bietet der aachener werkzeug- und formenbau seit 1995 durch die Expertise des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT, des Laboratoriums für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen sowie des Fraunhofer Center für Manufacturing Innovation CMI in Boston, USA. Mit Know-how und einer einzigartigen Infrastruktur der beteiligten Institute bieter der awf seinen Projektpartnern Systemlösungen aus einer Hand - von ersten Markt- und Machbarkeitsstudien bis hin zur Serienreife neuer Technologien. Der Fokus des awf zielt dabei neben der technischen Innovation immer auch auf die Wirtschaftlichkeit. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 belegt und garantiert eine effiziente Zusammenarbeit.

Ihre Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Axel Bilsing
aachener werkzeug- und formenbau (awf)
Steinbachstraße 17
52074 Aachen
Telefon 02 41/89 04 -2 79
Fax 02 41/89 04 -62 79
E-Mail axel.bilsing@ipt.fraunhofer.de

Dipl.-Ing. Felix Hagemann
aachener werkzeug- und formenbau (awf)
Steinbachstraße 53 B
52074 Aachen
Telefon 02 41/80-2 81 91
Fax 02 41/80 -2 22 93
E-Mail: Felix.Hagemann@wzl.rwth-aachen.de

Susanne Krause | Fraunhofer IPT
Weitere Informationen:
http://www.ipt.fraunhofer.de/cms.php?id=1199

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