Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Entwicklungen und ein breites Dienstleistungsangebot rund um die Verpackung

05.08.2003


Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV mit seiner Außenstelle dem Fraunhofer-Anwendungszentrum für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik AVV präsentieren sich auf der FachPack 2003 in Nürnberg unter dem Motto "Beraten - Entwickeln - Umsetzen", in Halle 6, Stand 329.



Vorgestellt werden die neuesten Entwicklungen und ein breites Dienstleistungsangebot rund um die Verpackung.



Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Logistiksystemen hat das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML ein umfangreiches und bedienungsfreundliches Softwarepaket Puzzle* UNIT entwickelt, welches kundenindividuelle Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Am Stand wird eine Demoversion und auf Wunsch eine individuelle Darstellung für einzelne Kunden vorgeführt.

Fragestellungen zu dem Themenkomplex Produktempfindlichkeit - Verpackung - Ladeeinheit - Ladungssicherung werden vom Expertenteam des Verpackungsprüflabors des Fraunhofer IML in einem ganzheitlichen Ansatz angegangen. Ziel dieser Vorgehensweise ist die Integration der Verpackung und/oder des Verpackungssystems in die logistische Kette unter Berücksichtigung distributionsspezifischer Belastungsprofile.

Ein weiteres Thema der diesjährigen Messe sind neue Ansätze zur Entwicklung von Verpackungen und Verpackungssystemen für den (internetbasierten) Distanzhandel.

Wie im elektronischen Handel (E-Commerce) eine optimale Kundenbelieferung gewährleistet werden kann, stellt das Fraunhofer IML für den Internetversand und die darauf ausgerichteten Logistikprozesse vor. In diesem Zusammenhang werden Strategien zur Bewältigung der "letzten Meile" - dem kostenintensivsten Teil der logistischen Kette - vorgestellt.

Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV stellt das neu gegründete "Kompetenzzentrum Aktive und Intelligente Verpackungen" vor. Verpackungen mit aktiven und intelligenten Zusatzfunktionen werden immer häufiger von Abfüllern und Verbrauchern nachgefragt. Packstoffentwickler und Abfüller können sich dort über aktuelle Entwicklungen am Markt informieren und beraten lassen. Informieren können sich die Messebesucher auch über das am Fraunhofer IVV installierte Testzentrum für sauerstoffzehrende Verpackungen. Vorgestellt wird das Leistungsangebot zu funktionellen Tests von Scavenger-Verpackungen für Lebensmittel- und Kosmetikprodukte. Die verschiedenen Messmethoden zur Bewertung der Sauerstoffzehrrate und -kinetik durch O2-Scavenger-Materialien wurden am Fraunhofer IVV entwickelt.

Das Fraunhofer IVV zeigt außerdem Funktionsfolien für unterschiedliche Einsatzgebiete, wie Lebensmittelverpackungen und technische Anwendungen. Die Barrierefolien bestehen aus einer Kombination von Polymeren mit anorganischen Schichten. Dadurch kann die Durchlässigkeit von Gasen, Wasserdampf, Chemikalien und Aromastoffen drastisch verringert werden. Die Dienstleistungen des Fraunhofer IVV umfassen die gesamte Prozesskette von der Herstellung des Granulats bis zur Funktionsfolie.

Wer einen kompetenten Ansprechpartner für die Analytik von Packstoffen sucht, findet beim Fraunhofer IVV ein breites Dienstleistungsspektrum. Das Angebot reicht von der Permeation und Migration über Wechselwirkungen zwischen Verpackung und Füllgut bis hin zur sensorischen Prüfung von Packmitteln und Bedarfsgegenständen und deren lebensmittelrechtlichen Konformität. Die Dienstleistungen zur Qualitätssicherung sind akkreditiert.

Die Abteilung Technische Informationssysteme TIS führt am Stand den von ihr entwickelten "Packaging-Finder" vor. Unter www.packaging-finder.com dient der elektronische Produktkatalog "Packaging-Finder" als Kompass im Verpackungsmarkt. Auch der mit Verpackungsbegriffen wenig vertraute Anwender findet dort die passenden Produkte und Lieferanten für seine Verpackungsaufgabe. In einem Workshop auf der Messe werden die Ergebnisse der zu Ende gehenden vom BMWA geförderten Aufbauphase und die geplante Weiterentwicklung präsentiert.

Im Fraunhofer-Anwendungszentrum für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik AVV finden sowohl der Verpackungs- und Verarbeitungsmaschinenbau als auch verpackende Unternehmen und Packmittelproduzenten praxistaugliche Lösungen. Das Fraunhofer AVV ist spezialisiert auf die gesamtheitliche Betrachtung der in Verpackungsprozessen stattfindenden komplexen Wechselwirkungen zwischen Füllgut, Packmittel und Maschine. In diesem Jahr wird ein Versuchsstand gezeigt, der dazu dient, in einem oben offenen Packmittel das Verhalten von Füllgutoberflächen bei intermittierender Arbeitsweise mit rotatorischer Bewegung zu untersuchen. Auf dem Fraunhofer-Stand präsentiert sich ebenfalls der Lehrstuhl für Verarbeitungsmaschinen und Verarbeitungstechnik der Technischen Universität Dresden, ein enger Kooperationspartner des Fraunhofer AVV.

Fraunhofer IVV und AVV bieten der Industrie eine komplexe Unterstützung auf dem Gebiet neuer Material- und Verpackungslösungen, von der Packstoffauswahl über deren maschinelle Verarbeitung und dem Verpackungsprozess bis hin zum versandfertigen Produkt.

Karin Agulla | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivv.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: AVV Dienstleistungsangebot IML IVV Verarbeitungsmaschinen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Neue Prozesstechnik ermöglicht Produktivitätssteigerung mit dem Laser
18.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue 3D-Kamera revolutioniert Einzelhandel
18.05.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie