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Niedersächsische Laserkompetenz präsentiert sich in München

20.06.2003


Von der intelligenten Minensuchnadel bis zum hochstabilen Lasersystem für den Nachweis von Gravitationswellen bei NASA-Satellitenmissionen: Vom 23. bis 26. Juni zeigen niedersächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf der Weltleitmesse Laser 2003 in München ihr umfassendes Know-how.



Das renommierte Laserinstitut bietet ein breites Spektrum seiner Forschungskompetenzen: Im Auftrag der ESA wurde der Prototyp eines hochstabilen Lasers entwickelt, der den enormen messtechnischen Anforderungen bei der Gravitationswellendetektion im Weltraum gewachsen ist. Weitere interessante Themen sind vom LZH entwickelte Glastrennverfahren (MLBA Cutting), das Fügen von Kunststoffteilen mittels Laserdurchstrahlschweißen oder op-tische Beschichtungen für Anwendungen vom VUV bis zum mittleren Infrarotspektralbereich. Besonders sehenswert sind Mikrobauteile aus unterschiedlichsten Materialien wie zum Beispiel eine kleine Venus von nur 60 µm.

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Das Laser-Laboratorium stellt mit verschiedenen Exponaten seine sechs zentralen Arbeitsbereiche vor: So ist eine kleine handliche EUV-Quelle (13nm) für den Laborbedarf sowie ein mobiles Laserfluorimeter zur On-line und in-situ Analytik von Umweltschadstoffen zu sehen. Darüber hinaus demonstriert das LLG ein System zur Wellenfront-Überwachung mit Hartmann-Shack Sensoren und die Möglichkeiten von Strömungs- und Verbrennungsanalytik.

Außerdem präsentiert sich die neu gegründete LLG GmbH mit ihren Angeboten zu Laboranwendungen für UV/EUV, optischer Qualitätskontrolle uvm.

Unter dem Dach des Göttinger Laserherstellers demonstrieren verschiedene Anwender die vielfältigen Möglichkeiten, die die Lasersysteme von Lambda Physik bieten. Das Fraunhofer Insti-tut IWS Dresden stellt einen Excimerlaser mit flexibler Maske vor. Die Firma AxynTec aus Augsburg zeigt mit dem axplorer intelligente Schichtentwicklung mittels Rapid-Protocoating und die Uni Stuttgart IFSW einen Festkörperlaser der Gatorserie mit neuer Trepanieroptik.

Außerdem veranstaltet Lambda Physik am 24. Juni in Halle A1, Raum A11/12 zwischen 12 und 14 Uhr ein Laser-Seminar zu aktuellen Entwicklungen in der Lasertechnologie -Eintritt frei.

Der Hersteller von Medizinlasern und Laser-Komponenten aus Katlenburg-Lindau bei Göttingen präsentiert u.a. seine neue Serie LPM 900 bzw. 2000. Es handelt sich um fasergekoppelte Messgeräte zur Bestimmung der Laserleistung, die für die Langzeitüberwachung und automatisierte Messung in der industriellen Produktion sowie in der Laserfertigung Einsatz finden können. Die Geräte werden für Wellenlängen von VIS /1 und 2 µm geliefert.

LINOS wird sowohl auf der Laser, als auch auf der parallelen FiberComm vertreten sein. Entsprechend vielfältig ist das Angebot des Major Players auf dem Gebiet anspruchsvoller optischer Systeme: Speziell für die Laser 2003 bietet LINOS beidseitig polierte dielektrische Spiegel für Nd:YAG Laser (1064 nm / 532 nm) zu einem sehr günstigen Messepreis an. Außerdem präsentiert das Unternehmen eine verbesserte Produktreihe Dünnschichtpolarisatoren, die um bis zu 40 % günstiger angeboten werden können. Interessant ist auch das Spekt-rum neuer mikrobanktauglicher Einzellinsen sowie die erweiterte Version WinLens Plus der bekannten Optik-Design Software von LINOS mit dem kostenlosen Zusatzprogramm PreDesigner für die Untersuchung paraxialer Daten optischer Systeme.

Während des täglichen Photonics-Forum ’Talking Trends’ werden außerdem folgende Vorträge angeboten: am 24. Juni,13 - 13.30 Uhr: Applications of visible fiber lasers and integrated optics, sowie am 26. Juni, 13 - 13.30 Uhr: PreDesigner und WinLens

Alle aufgeführten Einrichtungen und Unternehmen sind Partner im niedersächsischen Kompetenznetz für Optische Technologien PhotonicNet. Die regionalen Optiknetze in Deutschland bieten auf einem Gemeinschaftsstand einen zentralen Treffpunkt für Aussteller und Besucher mit Informationen über aktuelle und zukünftige Potentiale Optischer Technologien. Vertreter aus den regionalen Netzen stehen als Ansprechpartner bei Fragen zur Verfügung und stellen gerne einen direkten Kontakt zu den Partnern aus Forschung und Industrie her.

Neben sechs ausgewählten Start-up-Unternehmen werden am Stand aktuelle Entwicklungsprojekte u.a. auch niedersächsischer Hochschulen präsentiert:
Am Institut für Physik und Physikalische Technologien wurde eine laseroptische Minensuchnadel entwickelt, die z.B. das Räumen von Landminen ungefährlicher machen soll. Kern der berührungslosen online und in-situ Klassifizierung von Explosivstoffen ist zum einen eine miniaturisierte Laser-Lichtquelle, zum anderen der Einsatz von laserinduzierter Breakdown-Spektroskopie.

Das Institut für Hochfrequenztechnik der TU Braunschweig zeigt eine neue Depositionsmethode für OLED-Displays (passiv-Matrix), bei der die organischen Schichten per Molekulardeposition abgeschieden werden, und die für die Anwendung auf großen Substraten im industriellen Einsatz entwickelt wurde.

Kontakt:

PhotonicNet GmbH
Kompetenznetz Optische Technologien
Geschäftsstelle Göttingen
Dipl.-Biol. Anja Nieselt-Achilles
Tel.: (0551) 30 57 2 -0 / Fax: - 11,
Mail: anja.nieselt@photonicnet.de

Dipl. Biol. Anja Nieselt-Achille | idw
Weitere Informationen:
http://www.photonicnet.de

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