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ACHEMA 2003 eröffnet

19.05.2003


Im Beisein von Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn und hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurde am Sonntag, den 18. Mai in Frankfurt am Main die 27. ACHEMA eröffnet.



Bis zum Samstag, den 24. Mai 2003, werden 3.822 Aussteller aus 48 Ländern auf diesem weltgrößten Ausstellungskongreß für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie. Die ACHEMA bietet auf 138.645 m² das umfassendste Angebot an Ausrüstungen, Technologien, Know-how und Problemlösungen für die chemische, petrochemische Industrie, für die Pharma- und Lebensmittelindustrie und für verwandte Branchen der Prozeßindustrie. In über 850 Vorträgen werden neueste Forschungsergebnisse vorgestellt und in zahlreichen Podiumsdiskussionen aktuelle Fragen aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft erörtert.

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In der Eröffnungssitzung bezeichnete die Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn die ACHEMA als ein Seismograph und Impulsgeber ihrer Branche. Die ACHEMA zeige wie keine andere Veranstaltung die gesamte Palette des chemischen und biotechnologischen Apparate- und Anlagenbaus.

"Innovationen werden in Deutschland groß geschrieben, davon können Sie sich auf der ACHEMA 2003 selbst ein genaues Bild machen", so Edelgard Bulmahn in Ihrer Ansprache. Für die Strategie der Bundesregierung sei eine erfolgreiche Innovationspolitik ein zentrales Element für mehr Wachstum und Beschäftigung.

Ebenso hob Professor Utz-Hellmuth Felcht, Vorsitzender der DECHEMA e. V. das Innovationspotential der ACHEMA hervor. "Die Triebkräfte für Innovationen verändern sich. Wurden früher zunächst neue Produkte entwickelt und an-schließend geeignete Anwendungen gesucht, so ist dies heute umgekehrt. Damit wird die enge Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Anwendern zum Dreh- und Angelpunkt für den geschäftlichen Erfolg. Als Forum zur Intensivierung von Kontakten und Kooperationen gewinnt die ACHEMA dadurch mehr denn je an Bedeutung."

Der Präsident des Verbands der Chemischen Industrie e. V. Professor Wilhelm Simson betonte, daß die ACHEMA eine hervorragende Plattform ist, um wichtige Kontakte zwischen chemischer Industrie und Prozeßtechnik zu pflegen.
"Die chemische Industrie ist auf die Innovationen jener klugen Köpfe angewiesen, die sich mit Technologien der chemischen Prozesse beschäftigen" sagte Professor Wilhelm Simson. "Der Erfolg der chemischen Industrie hängt deshalb auch von den Leistungen jener Unternehmen ab, die hier auf der ACHEMA als Aussteller vertreten sind".

Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.achema.de

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