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Fraunhofer IWS Dresden präsentiert das laserunterstützte Plasmaspritzen auf der Laser-Messe 2003

14.05.2003


Die ständig steigenden Anforderungen an moderne Motoren, Turbinen, Maschinen und Anlagen hinsichtlich Lebensdauer, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit erfordern die Entwicklung neuer Technologien und Werkstoffe. Hierbei stellen heute funktionelle Beschichtungen in einem breiten Einsatzspektrum einen optimalen Bauteilschutz zur Sicherstellung der Funktion und Erhöhung der Lebensdauer dar, welche durch den Grundwerkstoff allein nicht gewährleistet sind.


Abb. 1: Innenbeschichtung einer Buchse mit dem Verfahren des laserunterstützten Plasmaspritzens



In diesem Zusammenhang arbeitet das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden an verschiedenen Beschichtungsverfahren. Das laserunterstützte atmosphärische Plasmaspritzen (LAAPS) stellt dabei eine innovative, leistungsfähige Hybridtechnologie dar. Mit dieser Verfahrenskombination können Vorteile beider Verfahren genutzt werden, um eine technologische Lücke zu schließen. Die hohen Haftfestigkeiten sowie die dichten Schichtstrukturen vom Laser-Pulver-Auftragschweißen sollen dabei ebenso genutzt werden wie die hohe Auftragsrate und die daraus resultierende Effizienz des thermischen Spritzprozesses. Ausgehend von Vorversuchen wurde am IWS ein neuartiger Innenbeschichtungskopf entwickelt, welcher Innenbeschichtungen für Durchmesser > 80 mm ermöglicht. Neben den bereits genannten Vorteilen dieser Verfahrenskombination ist im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit die Einsparung der Substratvorbereitung, welche beim thermischen Spritzen notwendig ist, ein großer Vorteil.



Der Bearbeitungskopf kann an ein 6-Achs-Handlingsystem montiert werden. Um mit diesem Verfahren auch 3D-Freiformflächen beschichten zu können, wurde die Möglichkeit einer Off-line-Programmierung geschaffen. Dies ermöglicht, neben dem laufenden Prozess ein Bearbeitungsprogramm zu erstellen. Der Bearbeiter hat dabei die Möglichkeit, ständig in den Programmerstellungsprozess einzugreifen.

Den oben beschriebenen Bearbeitungskopf sowie damit erreichte Ergebnisse präsentiert das IWS auf der Münchner Laser-Messe vom 23.-26.06.2003 in der Halle B2 auf dem Stand 141.

Besuchen Sie uns auf der Laser-Messe 2003 vom 23. - 26.06.2003 auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle B2 Stand 141.


Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik Dresden
Winterbergstr. 28, 01277 Dresden

Dipl.-Ing. Roman Zieris
Telefon: (0351) 25 83 245
Telefax: (0351) 25 83 300
E-mail: roman.zieris@iws.fraunhofer.de

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Ralf Jäckel
Telefon: (0351) 25 83 444
Telefax: (0351) 25 83 300
E-mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

Dr. Ralf Jaeckel | idw
Weitere Informationen:
http://www.iws.fraunhofer.de
http://www.iws.fraunhofer.de/presse/presse.html
http://www.iws.fraunhofer.de/presse/2003/pr0308.html

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