Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Brennstoffzellentechnik aus Duisburg auf der Achema - Bausteine für einen chemischen "Feinschmecker"

08.05.2003


Gemeinsam stellen sich das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik Duisburg ZBT GmbH und das Fachgebiet Energietechnik der Universität Duisburg-Essen auf der Achema 2003 vor. Neueste Entwicklung der renommierten Duisburger Brennstoffzellenschmiede ist eine kompakte Entschwefelungseinheit. Schwefel als ein Bestandteil von Erdgas führt in den einzelnen Prozessstufen der Wasserstoffreformierung eines Brennstoffzellensystems bereits in geringen Mengen zu irreversiblen Schäden und muss daher entfernt werden. Mit dem in Duisburg neu entwickelten Entschwefelungsverfahren steht nun ein weiterer leistungsfähiger Baustein vor der Anwendungsreife.


Kompakte Entschwefelungseinheit für Brennstoffzellenapplikationen


10 kWth Druckreformer



Aber nicht nur auf Schwefel reagiert der "Feinschmecker" Brennstoffzelle empfindlich: Auch andere Begleitgase aus der Wasserstoffreformierung wie zum Beispiel Kohlenmonoxid "schmecken" der Brennstoffzelle nicht. Daher sind im Gesamtsystem eine Reihe weiterer katalytischer Prozessstufen erforderlich, um den elektrochemischen Energiewandler Brennstoffzelle betreiben zu können. ZBT und Lehrstuhl Energietechnik präsentieren auf der Achema 2003 ihre Kompetenzen und Methoden zur Charakterisierung und Bewertung von Katalysatoren, Adsorbentien und Membran-Elektroden-Einheiten.



Außerdem werden der Prototyp eines Druckreformers, spritzgusstechnisch hergestellte Bipolarplatten und ein kompaktes, portables Brennstoffzellenaggregat mit Wasserstoffspeicher vorgestellt.

Das Ende 2001 gegründete Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT-Duisburg ist als An-Institut der Universität Duisburg-Essen angeschlossen und soll den verstärkten Technologiebedarf der Industrie auf dem Gebiet der Brennstoffzellen und ihrer Systemtechnik gerecht werden. Gefördert mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union bildet das ZBT die Brücke zwischen der universitären Grundlagenforschung und den Ansprüchen der Industrie auf Applikationsfähigkeit.

Das Fachgebiet Energietechnik beschäftigt sich bereits seit 8 Jahren mit der Brennstoffzellentechnologie. Die Grundlagenforschung am Lehrstuhl von Frau Prof. Heinzel liefert die wissenschaftliche Basis der Duisburger Entwicklungen.

Besuchen Sie uns auf dem Gemeinschaftsstand der Universität Duisburg-Essen auf der Achema 2003, Halle 1.2 Stand A1-B1.

Achema 2003 - Das Weltforum für die Prozeßindustrie und 27. Internationaler Ausstellungskongreß für Chemische Technik Umweltschutz und Biotechnologie; Messe Frankfurt am Main 19 - 24 Mai 2003.

Dr.-Ing. Peter Beckhaus | idw
Weitere Informationen:
http://www.zbt-duisburg.de
http://www.zbt-duisburg.de/de/Aktuell/Presse/Pressemitteilungen
http://www.zbt-duisburg.de/de/Technik/Forschung_und_Entwicklung

Weitere Berichte zu: ACHEMA Brennstoffzelle Energietechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Medica 2017 – TU Kaiserslautern präsentiert Fortschritte in der Medizintechnologie
20.10.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben
18.10.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise