Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rapid Prototyping im Designprozess

28.03.2003


Der Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam beteiligt sich in diesem Jahr an der Hannovermesse, die vom 7. bis 12. April stattfindet.



Das Rapid Prototyping-Forschungsteam unter der Projektleitung von Prof. Walter Hardt, Dekan des Fachbereichs, beschäftigt sich mit dem digitalen Workflow des Produktdesigns vom 3D-Scannen bis zum 3D-Drucken.

... mehr zu:
»Produktdesign »Prototyping


Die Techniken des Virtual und Rapid Prototyping stehen dabei im Vordergrund. Virtual Prototyping bezeichnet das Darstellen und Modellieren von dreidimensionalen Objekten am Rechner. Rapid Prototyping nennt man die schnelle, reale, digitale Umsetzung von virtuellen dreidimensionalen Modellen aus dem Rechner. Systeme fürs Rapid Prototyping gibt es spanabhebend (CNC-Fräsen) oder generativ (3D-Printing/Prototyping).

Neben einigen Modellen, die in unterschiedlichen Rapid Prototyping-Verfahren hergestellt wurden, wird an einem CAD-Arbeitsplatz (mit Wacom 18" Interactive Pen Display) der Workflow am Beispiel der Software StudioTools von Alias Wavefront präsentiert. Ein weiteres Beispiel für den kreativen Einsatz der digitalen Medien im Produktdesign wird mit dem Free Form Modeling System vorgeführt. Dieses System ist ein virtueller Claymodeler (Tonähnliches Material). Das digitale Modellieren funktioniert mit einem Phantom-Arm und erzeugt ein haptisches Feedback, vergleichbar mit einem Bildhauer. Die Daten können ohne weitere Bearbeitung auf allen generativen RP-Systemen hergestellt werden.

Gezeigt wird auch die aktuelle Dynamik des Designstudiums. Die Leichtigkeit, mit der die Studierenden neue Technologien übernehmen und anwenden, und der Spaß bei der Arbeit sind Thema des Geschehens auf dem Messestand. 2000 kleine bunte Kreisel laden zum Spielen ein: Die Kleinserie eines Kreiselentwurfes aus dem Rapid Prototyping-Projekt im Grundstudium, betreut von Katja Gustke, Georg Bergmann und Dr. Ingolf Merkel, Dozent für Produktdesign mit digitalen Medien, wird als Limited Edition präsentiert.

Der Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam bietet im Rahmen des umfassenden Design-Studiums interessierten Studierenden die Möglichkeit, Spezialkompetenzen zu erwerben, die ihre Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt erhöhen. Die Einrichtung des zukünftigen Studienganges Interface Design und die Vermittlung von besonderem Know How im Bereich Rapid Prototyping sind zwei Beispiele hierfür.

Der Messeauftritt soll u.a. der Akquisition von Projektpartnern aus der Wirtschaft dienen. Die FH Potsdam möchte sich als Kompetenzzentrum für Rapid Prototyping im Design etablieren. Momentan befinden sich interessante Programme der Fort- und Weiterbildung an der FHP im Bereich Design in der Planung. Auch hierfür soll auf der Hannovermesse geworben werden. Das Projekt und die Präsentation auf der H-Messe werden von den Sponsoren Alias|Wavefront, SensAble Technologies und WACOM Europe unterstützt.

Für weitere Informationen:
Dipl. Des. Georg Bergmann
CAD / Rapid Prototyping
Pappelallee 8-9, 14469 Potsdam
Tel. 0331 - 580-1448
Fax 0331 - 580-1499
E-mail: g.bergmann@fh-potsdam.de

Ulrike Fischer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-potsdam.de

Weitere Berichte zu: Produktdesign Prototyping

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Safety first – höchstmöglicher IT-Schutz
06.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Schaltschrank-Standards zum Anfassen
06.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie