Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Modelle für wirtschaftliche Anwendungen

06.03.2003


Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster stellt auch dieses Jahr aktuelle Forschungsergebnisse auf der CeBIT, der weltweit größten Fachmesse für Computertechnologie und Telekommunikation, vor. Bereits zum siebten Mal ist das Institut in Hannover auf dem Gemeinschaftsstand "Forschungsland NRW" in Halle 11, Stand D26, mit zahlreichen anwendungsbezogenen Projekten vertreten.


Als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Informatik entwickelt das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster seit 13 Jahren innovative Konzepte für die Computer-Unterstützung betrieblicher Bereiche. Eine Vielzahl zukunftsweisender Forschungs- und Entwicklungsprojekte qualifizieren das Institut als kompetenten Partner für Unternehmen, wenn es um die Realisierung von Projekten der Informationstechnologie geht.

Auf der diesjährigen CeBIT vom 12. bis 19. März in Hannover präsentieren Prof. Dr. Jörg Becker und seine Mitarbeiter Modelle und modellbasierte Werkzeuge, die eine Integration von Geschäftsprozessen und Informationssystemen in Unternehmen fundiert und effizient unterstützen.


Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbundprojektes PROwork ist die Integration von Workflow-Konzepten in Systeme der Produktionsplanung und -steuerung zur Erhöhung der Effizienz, Flexibilität und Qualität der Auftragsabwicklung.

Das Handels-H-Modell ist eine Referenzinformationsarchitektur für Handelsunternehmen. Sie beschreibt den Aufbau und die Funktion von Handelsunternehmen auf allgemeingültige Weise, erleichtert die Schulung von Mitarbeitern und eröffnet dadurch neue Potenziale für die Optimierung von Geschäftsprozessen.

In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt KOREAN wurden Methoden und Werkzeugkonzepte zur effizienten Entwicklung von Referenzinformationsmodellen erforscht, die nun auf der CeBIT präsentiert werden. Der besondere Fokus des Projektes liegt bei einer automatisierten Ableitung von angepassten Teilmodellen aus einem Gesamtmodell.

Einen Beitrag zur Reduktion der "Informationsflut" leistet der Forschungsprototyp PI-Agent. Der Prototyp führt eine automatisierte Beobachtung von Nachrichtenquellen durch und ist in der Lage eingehende Nachrichten benutzerindividuell auf ihre Themenzugehörigkeit und Wichtigkeit zu bewerten.

Das Exponat CMS@UNI präsentiert ein Konzept für einen auf einem"Content-Management-System" (CMS) basierenden Internet-Auftritt von Universitäten und Lehrstühlen. Präsentiert werden insbesondere wieder verwendbare Vorlagen für die Präsentation von Lehrstuhlinformationen, Lehrveranstaltungen und aktuellen Mitteilungen.

Abgerundet wird der Messe-Auftritt des Institutes auf der diesjährigen CeBIT durch MetaMIS, das eine Produktivitätssteigerung bei der Einführung von Führungsinformationssystemen durch eine methodische Unterstützung des Einführungsprozesses erzielt.


Norbert Frie | idw
Weitere Informationen:
http://www.wi.uni-muenster.de/is/pr/CeBIT2003/index.cfm

Weitere Berichte zu: CeBIT Handelsunternehmen Wirtschaftsinformatik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Zukunft Personal: Workforce Management – Richtig aufgestellt für die voranschreitende Digitalisierung
25.07.2017 | GFOS mbH Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

Spektral breite Röntgenpulse lassen sich rein mechanisch „zuspitzen“. Das klingt überraschend, aber ein Team aus theoretischen und Experimentalphysikern hat dafür eine Methode entwickelt und realisiert. Sie verwendet präzise mit den Pulsen synchronisierte schnelle Bewegungen einer mit dem Röntgenlicht wechselwirkenden Probe. Dadurch gelingt es, Photonen innerhalb des Röntgenpulses so zu verschieben, dass sich diese im gewünschten Bereich konzentrieren.

Wie macht man aus einem flachen Hügel einen steilen und hohen Berg? Man gräbt an den Seiten Material ab und schüttet es oben auf. So etwa kann man sich die...

Im Focus: Abrupt motion sharpens x-ray pulses

Spectrally narrow x-ray pulses may be “sharpened” by purely mechanical means. This sounds surprisingly, but a team of theoretical and experimental physicists developed and realized such a method. It is based on fast motions, precisely synchronized with the pulses, of a target interacting with the x-ray light. Thereby, photons are redistributed within the x-ray pulse to the desired spectral region.

A team of theoretical physicists from the MPI for Nuclear Physics (MPIK) in Heidelberg has developed a novel method to intensify the spectrally broad x-ray...

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt

28.07.2017 | Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?

28.07.2017 | Studien Analysen

Assistenzsysteme für die Blechumformung

28.07.2017 | Maschinenbau

Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

28.07.2017 | Physik Astronomie