Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2003: Schnelle Cluster-of-Cluster auf engem Raum

04.03.2003


Schnelle Cluster-of-Cluster auf engem Raum


TU Chemnitz und MEGWARE Computer "verknoten" Computer zu großen Verbünden

... mehr zu:
»CeBIT »Cluster »Rechenleistung

Rechencluster, die aus mehreren standardisierten Computern bestehen, kommen auf Grund ihres sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses in Wissenschaft und Wirtschaft zunehmend zum Einsatz. Benötigt jedoch ein Anwender plötzlich eine höhere Rechenleistung, muss er nicht gleich die möglicherweise erst kürzlich angeschafften Rechner ersetzen. Eine Gruppe von Informatikern der Chemnitzer Universität schafft nun gemeinsam mit der Firma MEGWARE Computer GmbH Chemnitz Lösungen, wie die Infrastruktur des Clusters zu einem größeren Verbund schrittweise ausgebaut werden kann. "Cluster-of-Cluster" nennen die Chemnitzer das logische Zusammenschalten mehrerer homogener Einzel-Cluster zu einem Netzwerk. Die Rechenleistung in einem solchen Cluster steht dann für einzelne Aufgaben gebündelt zur Verfügung, wodurch ein Vielfaches der Rechenleistung eines einzelnen Servers erreicht wird. Das Besondere in Chemnitz: Durch die enge Kopplung der einzelnen Cluster können die Daten zwischen ihnen durch Hochgeschwindigkeitsnetzwerke rasen, anstatt durch das langsamere Internet zu kriechen.

Vom 12. bis 19. März 2003 zeigen die Forscher um Prof. Dr. Wolfgang Rehm auf der CeBIT in Hannover (Halle 11, Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft", Stand D31), welche Unterstützung diese Cluster-of-Cluster systemseitig benötigen, um effizient miteinander kommunizieren zu können. Die Chemnitzer Rechnerarchitektur-Experten zeigen, wohin die "Cluster-of-Cluster"-Entwicklung gehen soll und welche Methoden dafür eingesetzt werden können. Das Forschungsprojekt wird bis 2004 mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und mit Mitteln des Freistaates Sachsen gefördert.


Weitere Informationen: TU Chemnitz, Fakultät für Informatik, 09107 Chemnitz, Prof. Dr. Wolfgang Rehm, Tel. (03 71) 5 31 - 14 20, Fax (0371) 5 31 - 18 18, E-Mail: rehm@informatik.tu-chemnitz.de, Internet: http://www.tu-chemnitz.de/informatik/RA oder vom 12. bis 19.03.2003 auf der CeBIT 2003 in Hannover, Halle 11, Stand D31 (Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft", Tel. (05 11) 89 5 - 94 12, Fax (05 11) 89 5 - 07 37).

Sie haben keine Angst vor dem Kabelsalat: Prof. Dr. Wolfgang Rehm, Daniel Balkanski und Mario Trams "verknoten" Cluster zu leistungsstarken Cluster-Verbünden. Foto: Mario Steinebach

Dipl.-Ing. Mario Steinebach | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/informatik/RA

Weitere Berichte zu: CeBIT Cluster Rechenleistung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

US-Spitzenforschung aus erster Hand: Karl Deisseroth spricht beim Neurologiekongress in Leipzig

24.08.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Individuelle Gebäudehülle aus dem Drucker

24.08.2017 | Architektur Bauwesen

Wie sich Krebszellen gegen Chemotherapeutika „immun“ machen

24.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

"Comammox"-Bakterien: Langsam, aber super-effizient

24.08.2017 | Biowissenschaften Chemie