Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Software-Recycling senkt Entwicklungskosten: PuLSE(TM) auf CeBIT 2003

28.02.2003


Fraunhofer IESE stellt gemeinsam mit der MARKET MAKER Software AG auf der CeBIT 2003 vor: PuLSE(TM), die einzig allgemein zugängliche und durchgängig definierte Methodik zur Entwicklung von Software-Produktlinien. Die Vorteile der PuLSE(TM)-basierten Entwicklung sind im Wesentlichen kürzere Entwicklungszeiten, höhere Flexibilität gegenüber Kundenwünschen, geringere Fehlerraten, dadurch weniger Korrekturaufwand und bessere Wartbarkeit.



Nichts ist für Softwareentwickler so gewinnbringend wie ein durchdachtes Recycling. Auf das Prinzip Wiederverwendung setzt daher das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) mit seiner Produktlinienmethodik PuLSE(TM). Gemeinsam mit seinem Kunden MARKET MAKER Software AG, einem Hersteller von Chartanalyse- und Depotmanagement-Software, zeigt das Institut auf der CeBIT Halle 11 Stand A24, wie dieser Ansatz erfolgreich umgesetzt wird. Software der i* ProductLine von MARKET MAKER kann dank PuLSE(TM) mit der Hälfte des sonst erforderlichen Aufwandes erstellt werden. Im vergangenen Jahr wurde MARKET MAKER für seine herausragende Leistung auf dem Gebiet der Produktlinienentwicklung vom renommierten amerikanischen Software Engineering Institute (SEI) mit der Aufnahme in die virtuelle Product Line Hall of Fame ausgezeichnet.

... mehr zu:
»CeBIT »MAKER »PuLSE


Mit PuLSE(TM) steht Softwarehäusern erstmals eine durchgängig definierte und allgemein zugängliche Methodik zu Verfügung, die konsequent die Philosophie des generischen und modularen Entwickelns umsetzt. Software, die im Rahmen einer Produktlinie entsteht, basiert auf wiederverwendbaren Modulen, die zur Entwicklung verschiedenster Produkte genutzt werden können. Diese Module werden systematisch aus einer Analyse der Produktlinie abgeleitet. Darüber hinaus werden die entwickelten Komponenten so offen entwickelt, dass anwenderspezifische Features "angeflanscht" werden können. Auf diese Weise ist es möglich, in kürzester Zeit und mit geringem Aufwand, Varianten eines Softwaresystems für den spezifischen Bedarf unterschiedlicher Kunden zu entwickeln

Anders als große Softwareorganisationen, deren Produktlinien-Know-how meist Betriebsgeheimnis ist, wendet sich das Fraunhofer IESE mit seiner Methodik an alle Softwareentwickler, die ihre Entwicklungsstrategie auf die neue Basis stellen wollen, insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen. PuLSE(TM) kann von Softwarehäusern gleich welcher Größe mit Erfolg eingeführt werden, vorausgesetzt sie planen die Entwicklung von unterschiedlichen Varianten ihrer Software. In diesem Fall können sie die Unterstützung der Fraunhofer-Experten bei der Einführung von PuLSE(TM) in Anspruch nehmen.

Wesentliche Etappen einer PuLSE(TM)-Einführung sind die ökonomische Analyse und Planung der Produktlinie, die Modellierung der Anwendungsdomäne, die Entwicklung einer Referenzarchitektur und schließlich im Zuge der Entwicklung produktspezifischer Teile die Parametrisierung der Softwarearchitektur. Die Vorteile der PuLSE(TM)-basierten Entwicklung sind im Wesentlichen kürzere Entwicklungszeiten, höhere Flexibilität gegenüber Kundenwünschen, geringere Fehlerraten, dadurch weniger Korrekturaufwand und bessere Wartbarkeit.

Ihre Ansprechpartner:

Fraunhofer IESE
Petra Steffens
Sauerwiesen 6
67661 Kaiserslautern
Tel.: (06301) 707-160
Fax: (06301) 707-200
E-Mail: info@iese.fraunhofer.de

MARKET MAKER Software AG
Dr. Martin Verlage
Karl-Marx-Str. 13
67655 Kaiserslautern
Tel.: (0631) 36 49-190
Fax: (0631) 36 49-139

E-Mail: m.verlage@market-maker.de


Petra Steffens | Fraunhofer IESE
Weitere Informationen:
http://www.iese.fhg.de/PuLSE/
http://www.market-maker.de
http://www.iese.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: CeBIT MAKER PuLSE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Boden – Grundlage des Lebens / Bodenforscher auf der Internationalen Grünen Woche
16.01.2018 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

nachricht EMAG auf der GrindTec 2018: Kleine Bauteile – große Präzision
11.01.2018 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics