Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Module für Dokumentkollektionen

24.02.2003


XML-Workbench: interaktive Entwicklungsumgebung



Die neueste Version 3.0 ihrer javabasierten XML-Engine Infonyte-DB präsentiert die Infonyte GmbH auf der CeBIT-Messe als Partner am Fraunhofer-Stand. (CeBIT Hannover, 12.-19. März 2003, Halle 11, Fraunhofer-Stand A14, Bereich "Verteilte Systeme", Arbeitsplatz 8). Sie steht auch als Testversion unter www.infonyte.de zum kostenfreien Herunterladen bereit.

... mehr zu:
»Dokumentkollektion »Infonyte »XML


Die aktuelle Version der Infonyte-DB enthält eine Reihe neuer Module zur Unterstützung von Dokumentkollektionen und benutzerdefinierten Indexstrukturen sowie die brandneue XML-Workbench als eine interaktive Entwicklungsumgebung für die Bearbeitung, Abfrage, Transformation und Publikation großer XML-Dokumente. Infonyte ist ein Spin-Off des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Publikations- und Informationssysteme IPSI. XML (Extensible Markup Language) ist ein Standard zur maschinen- und anwendungsunabhängigen Strukturierung von Daten.

Höhere Performance als relationale Datenbanksysteme

Bisher wurden zur Verarbeitung grosser XML-Datenmengen typischerweise relationale Datenbanksysteme eingesetzt, die den komplexen und vernetzten Dokumentenstrukturen von XML architekturbedingt kaum gewachsen sind. Die Infonyte-Engine hingegen wurde gezielt für den Umgang mit XML ausgelegt und unterstützt direkt alle gängigen XML-Standards wie die W3C-DOM Schnittstelle, XML-DTDs, XML-Namespaces, XPath, XSLT, XQL und JAXP. Infonytes XML-Engine zeichnet sich durch ihre schlanke und skalierbare Implementierung aus. Durch intelligentes Speichermanagement können auch in Handhelds und Smartphones mit wenigen Megabyte Hauptspeicher sehr große XML-Dokumente verarbeitet werden. Namhafte Kunden setzen Infonyte bereits erfolgreich in Anwendungssystemen und Produkten in den Bereichen Technische Dokumentation, Content Management, Abrechnungs- und Finanzdatenverarbeitung und mobile Informationsverarbeitung ein.

Der Kern der Infonyte-Engine ist das PDOM-Format, ein kompaktes und indiziertes Binärformat für die native Speicherung von XML-Daten. Jedes wohlgeformte XML-Dokument kann verlustfrei in das PDOM-Format umgewandelt werden. Häufige Funktionen wie XML-Filter oder Linkverarbeitung lassen sich durch die internen Indexstrukturen des PDOM besonders effizient realisieren.

Thomas Klement, Leiter des XML-Kompetenzzentrums beim Fraunhofer-IPSI, erklärt: "Mit der neuen Version 3.0 ist Infonyte ein großer Wurf bei skalierbaren XML-Systemen gelungen. Durch den kleinen Footprint und die konsequente Java-Nutzung lassen sich schlanke XML-Browser ebenso wie hochskalierbare, verteilte Serversysteme aufbauen."

Fraunhofer-Institut
Integrierte Publikations- und
Informationssysteme IPSI
Dolivostraße 15, 64293 Darmstadt

Michael Kip | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipsi.fraunhofer.de
http://www.infonyte.de
http://xml.ipsi.fhg.de

Weitere Berichte zu: Dokumentkollektion Infonyte XML

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Medica 2017 – TU Kaiserslautern präsentiert Fortschritte in der Medizintechnologie
20.10.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben
18.10.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie