Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunftstechnologie Brennstoffzelle im Blickpunkt

16.01.2003


Messe Haus+Energie+Umwelt in Karlsruhe / EnBW rückt Zukunftstechnologie Brennstoffzelle in den Blickpunkt /Ziel: Umweltfreundliche und energiesparende Anwendungen fördern


Umweltfreundliche und energiesparende Energieversorgung und entsprechende Anwendungen in der Wärmegewinnung stehen nicht nur im Mittelpunkt der Publikumsmesse Haus+Energie+Umwelt in Karlsruhe, sondern sie bilden auch den Schwerpunkt des Messestands der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Neben modernen Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und verschiedenen innovativen Messverfahren, mit denen Energieverbräuche analysiert werden können, rückt die EnBW die Brennstoffzelle für die Hausenergieversorgung in den Blickpunkt.

Wie Brennstoffzellen funktionieren und arbeiten, können Messebesucher am EnBW-Messestand Nr. 201 in der Gartenhalle anhand eines ausgestellten Brennstoffzellenmodells sehen. Das Brennstoffzellenheizgerät entspricht in der Größe - sie ist etwa 1 m breit, 1,80 m hoch und 0,7 m tief - einer konventionellen Heizungsanlage. Die Anlage weist, angeschlossen an eine Erdgasinstallation, die elektrische Leistung von maximal einem Kilowatt und eine Wärmeleistung von bis zu max. 24,5 Kilowatt (inklusive Zusatzheizgerät) auf. Damit ist ein Brennstoffzellenheizgerät für die Wärmeversorgung eines Ein- bzw. Zweifamilienhauses bestens geeignet.


"Für Brennstoffzellenheizgeräte spricht ihr hoher Wirkungsgrad bereits bei kleinen Einheiten, da sie Strom und Wärme gleichzeitig erzeugen. Brennstoffzellenheizgeräte gelten daher zu recht als sehr umweltschonend ", so die EnBW. Der hohe Wirkungsgrad führt im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme zu einer deutlichen Energieersparnis und einer wesentlich geringeren Freisetzung von Treibhausgasen. Die Energie gewinnt die Brennstoffzelle aus der direkten Wandlung chemischer Energie in elektrische. Diese so genannte kalte Verbrennung ist ein Ergebnis der chemischen Reaktion zwischen Wasserstoffgas und Sauerstoff. Reagieren beide Gase in der Brennstoffzelle miteinander, entsteht elektrische Energie, Wärme und Wasserdampf. Wird der in der Brennstoffzelle eingesetzte Wasserstoff aus erneuerbaren Energien erzeugt, setzen diese Anlagen keine schädlichen Emissionen frei. Ergebnis: Sparsamer Verbrauch und die Schonung natürlicher Ressourcen. Brennstoffzellen gelten deshalb unter Experten als hocheffiziente und ökologisch sinnvolle Schlüsseltechnologie der Zukunft.

"Um dieser innovativen Technologie zum Durchbruch zu verhelfen, hat die EnBW Ende 2001 ein landesweites Programm gestartet, in dessen Rahmen bereits im vergangenen Jahr insgesamt 6 Brennstoffzellenanlagen vom Typ Sulzer Hexis HXS 1000 Premiere installiert wurden. Bis Ende des Jahres 2004 sollen mindestens 55 Anlagen in Baden-Württemberg installiert sein", so die EnBW.

Ähnlich umweltschonend sind Wärmepumpen. Sie nutzen die in der Erde, im Grundwasser oder in der Luft befindliche Energie für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung von Wohnhäusern. Mit Hilfe moderner Wärmepumpen können so bereits bis zu 75 Prozent des herkömmlichen Heizenergiebedarfs gedeckt werden. Dabei sind Wärmepumpen für Neubau und Sanierung gleichermaßen ökologisch und auch wirtschaftlich sinnvoll. Anhand eines Modells zeigt die EnBW, wie eine Wärmepumpe die Erdwärme nutzt und Hausbesitzer im Ergebnis ein hervorragendes Nutzungsverhältnis von Umweltenergie und elektrischer Energie erzielen. Neben diesen technischen Informationen können sich Messebesucher am EnBW-Stand auch über das aktuelle Angebot EnBW Wärme Plus informieren. Im Rahmen dieses Angebots bietet die EnBW in Kooperation mit dem örtlichen Handwerk verschiedene Wärmepumpen in unterschiedlichen Leistungsgrößen an.

Wer Strom direkt aus der Sonnenenergie gewinnen will, kann sich am EnBW-Stand über das Komplettangebot EnBW Solar Plus sowie entsprechende Förderungen gemäß dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) informieren. Das Solarangebot der EnBW umfasst insgesamt vier Leistungsstufen, so dass je nach Bedarf bis zu 1000 kWh, 1350 kWh, 2000 kWh bzw. 2700 kWh elektrischer Strom pro Jahr erzeugt werden können. Um Photovoltaikanlagen weiter zu fördern, hat die EnBW zudem die Preise für Solar Plus PV-Anlagen gesenkt. Mit Rabatten von bis zu 700 ¤ für die 3,2 kWp-Anlage bietet die EnBW jetzt noch attraktivere Konditionen für ihre hochwertigen Photovoltaikanlagen.

EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Unternehmenskommunikation
Durlacher Allee 93
76131 Karlsruhe
Telefon: +49 (07 21) 63-1 43 20
Telefax: +49 (07 21) 63-1 26 72
unternehmenskommunikation@enbw.com

| ots
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Medica 2017 – TU Kaiserslautern präsentiert Fortschritte in der Medizintechnologie
20.10.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben
18.10.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise