Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IPSI stellt neues System auf Learntec-Messe vor

16.12.2002


Mit Taschencomputern für Lerngruppenteilnehmer will das Fraunhofer Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme IPSI, Darmstadt, herkömmliches Lernen und eLearning miteinander verknüpfen. Die PDAs (Personal Digital Assistant) sollen die Präsenzlehre verbessern: Die Lernenden können am eigenen Mini-Bildschirm Fragen des Dozenten direkt beantworten, sich an Aufgaben beteiligen, Abstimmungen oder Ideensammlungen bzw. Rollenspiele interaktiv vornehmen. Vorgestellt wird das System "Concert Studeo" am Fraunhofer-Stand auf der Learntec-Messe vom 4.-7. Februar 2003 in Karlsruhe. (Gartenhalle, Stand 352).



Martin Wessner, Leiter des "Concert-Studeo"-Projektes, will mit seinem System auch in grösseren Gruppen die Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden verbessern. Die Ergebnisse der Eingaben auf den Taschencomputern werden automatisch ausgewertet und können an einer elektronischen Tafel angezeigt werden. Das integriert die Lernenden besser in das Unterrichtsgeschehen und steigert die Motivation.

... mehr zu:
»Learntec-Messe »PDA »Präsenzlehre


Die Lehrenden ihrerseits können das Leistungsniveau und den Wissenstand der Gruppe schnell ermitteln. Eine weitere Forschungsaufgabe der Experten des IPSI unter der Leitung des Diplom-Informatikers Martin Wessner besteht darin, Fragen des Designs und der Technik zu lösen, immer unter dem Aspekt, die Benutzung so einfach und bedienbar wie möglich zu gestalten. Die PDAs sind per Funknetz mit dem Rechner verbunden, der einen Projektor oder eine elektronische Tafel mit Touchscreen steuert. Falls nötig, funktioniert "Concert Studeo" auch mit einem Videoprojektor. Die komplette Ausrüstung - Windows-Notebook, PDAs und Projektor - lässt sich dann in einem "elektronischen Moderatorenkoffer" unterbringen und leicht transportieren. Im Gegensatz zu herkömmlicher Gruppenarbeit mit Papptäfelchen und Stiften stehen die Ergebnisse bei Concert Studeo sofort und ohne Medienbruch elektronisch für externe Teilnehmer - via Internet - oder zur individuellen Nacharbeit zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Verfügung. Die elektronisch erzeugten Daten lassen sich problemlos archivieren und weiterverwenden.

Ergänzt wird Concert Studeo durch das ebenfalls am Fraunhofer IPSI entwickelte Projekt "Concert Suite", eine Kooperationsplattform für orts- und zeitunabhängiges Arbeiten und Lernen. Die Verknüpfung der Forschungsergebnisse führt zum sogenannten "Blended Learning", der Kombination virtueller, elektronisch durchgeführter Lehre mit Präsenzlehre. Die entsprechenden Möglichkeiten werden auf der Learntec-Messe demonstriert.

Ansprechpartner:
Dipl. Inform. Martin Wessner
Dolivostrasse 15
64293 Darmstadt
Tel: 0651/869-954
Fax: 06151/869-963
EMail:wessner@ipsi.fhg.de

Michael Kip | IPSI
Weitere Informationen:
http://www.ipsi.fraunhofer.de.

Weitere Berichte zu: Learntec-Messe PDA Präsenzlehre

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE