Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Euromold 2002: Prototypen aus dem Drucker

27.11.2002


Einzigartiger Formstoff erlaubt schnellere und billigere Herstellung von Gießformen - erstmalige Präsentation auf der Weltmesse "Euromold", 04. bis 07.12. 2002, in Frankfurt am Main.



Um Prototypen für medizinische Implantate oder Gießformen herzustellen, brauchte es bislang vor allem eines: Zeit. Mehrere Tage konnten vergehen, bis die Prototypen aufwändig erzeugt werden konnten. In Zusammenarbeit mit dem Beckmann-Institut für Technologieentwicklung e. V. aus Lichtenstein und Innovent e. V. aus Jena wurde an der TU Chemnitz ein Material entwickelt, mit dem ein Gießform-Prototyp binnen weniger Stunden mit einem dreidimensionalen Printer hergestellt werden kann.

... mehr zu:
»EuroMold


Zum ersten Mal wird die Innovation auf dem Gebiet des Rapid Prototyping am 4. bis 7. Dezember 2002 in Frankfurt am Main auf der "Euromold", der Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, vorgestellt. Auf dem Frankfurter Messegelände präsentieren die Wissenschaftler ihre Entwicklung in der Halle 9.2 auf dem mitteldeutschen Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" (F 80) der Öffentlichkeit.

Das Verfahren erlaubt es, durch schichtweises Übereinanderdrucken des pulverförmigen Materials Gießformen herzustellen. Nicht nur die erhebliche Zeitersparnis spricht für diese Variante der Prototypen-Fertigung - auch die Herstellungskosten liegen nach Angaben der Forscher bei etwa der Hälfte der herkömmlichen Verfahren. Zudem löst sich der Formstoff in Wasser leicht ab, so dass auch aufwändige Entform-Arbeiten entfallen.

Derzeit wird die einzigartige Technologie daraufhin überprüft, in welchen Bereichen sie zur erheblichen Verkürzung von Prozessketten führen kann. Als positiv erscheint ein solcher Einsatz bei der schnellen Herstellung belastbarer Bauteile im Werkzeug- und Formenbau sowie für medizinische Anwendungen.

ausführliche Informationen:
Prof. Dr. Holger Dürr, Professor für Fertigungslehre der TU Chemnitz
Telefon (03 71) 531 22 17
E-Mail: h.duerr@mb2.tu-chemnitz.de

Dr. Wolfgang Meyer, Beckmann-Institut für Technologieentwicklung e. V.
Telefon (037 204) 34 20 50
E-Mail: bte@linet.de

Alexander Friebel | idw
Weitere Informationen:
http://www.beckmann-institut.de
http://www.euromold.de

Weitere Berichte zu: EuroMold

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops