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MEDICA 2002: Zukunftskonzepte, Design und Informationen

21.11.2002



Zukunftskonzept: telemedizinische, häusliche Gesundheitsversorgung

Häusliche Gesundheits- und Pflegeversorgung verspricht auf Basis von telemedizinischen Anwendungen die Lebensqualität von Risikopatienten, von chronisch Kranken und von Pflegebedürftigen kostenneutral zu verbessern - darüber sind sich die Experten einig. Mitentscheidend für den Erfolg solcher Versorgungsmodelle ist jedoch ein einfacher organisatorischer und technischer Aufwand und die Einbettung in die üblichen Abläufe des Gesundheitssystems. Wie ein solches "e-Homecare"-Konzept aussehen kann, stellt im Rahmen der Sonderschau MEDICA MEDIA (Halle 16) das Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik vor. Ein aktuelles Pilotprojekt bezieht sich zum Beispiel auf die telemedizinische Schlaganfallnachsorge. In einem aktuellen Feldversuch im Großraum Berlin wird gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten und Patienten ausgetestet, inwieweit sogar die Behandlung von Sprach- und Gedächtnisstörungen in ein telematisches Nachsorgekonzept integriert werden kann.


Fraunhofer Institut IBMT, Tel. 06894-9800, MEDICA MEDIA, Halle 16

Designer-Stethoskop von 3M und Bang & Olufsen (mit Digitaltechnik)

Um ein digitales Stethoskop (Abhörgerät für Herz und Lunge) von besonderer Klangqualität und mit guter Optik zu entwickeln, haben sich die Firmen 3M und Bang & Olufsen zusammengetan. Herausgekommen ist ein Instrument, welches in kaum steigerbarer Klarheit Klänge wiedergeben kann. Per integrierter Infrarotschnittstelle lassen sich die Aufnahmen auch noch auf einen PC überspielen und in einer elektronischen Patientenakte abgespeichern. Und ist sich der Arzt nicht genau sicher hinsichtlich seines Befundes, kann er schnell via Email-Verand der Klang-Datei noch einen Kollegen im Rat bitten.

3M, Tel. 0211-947-1371, Halle 6 F 06

MEDICA Kongress: Informationsveranstaltungen für Patienten

Etablierter Bestandteil des MEDICA Kongresses sind schon seit Jahren die kostenfreien Informationsveranstaltungen für Patienten am Samstag (23.11.2002). Sie bieten konkrete Hilfestellung in Bezug auf häufige Krankheiten für Betroffene und Angehörige. Themen sind in diesem Jahr u. a. manisch-depressive Erkrankungen, der richtige Umgang mit Flugangst, chronische Darmentzündungen, Tinnitus oder etwa auch die naturheilkundliche Immuntherapie bei Erkankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie bei Allergien. Die Veranstaltungen beginnen zum Teil um 10:00 Uhr oder ab 14:30 Uhr. Der genaue Veranstaltungszeitpunkt und -ort kann abgerufen werden über die Veranstaltungsdatenbank im Internet: www.medica.de. Ebenfalls abrufbar ist eine komplette Programm-Übersicht zum MEDICA Kongress.

Neues Patientenüberwachungssystem beschleunigt die Behandlung

IntelliVue heißt ein neues Patientenüberwachungssystem, dass alle vom Arzt bei der Visite benötigten Informationen aus anderen Klinikbereichen (z. B. Laborwerte, Arzneimittelverordnungen) auf einen Bildschirm direkt am Patientenbett liefert - ohne die Überwachung lebenswichtiger Daten zu unterbrechen. Ein zweiter Netzwerkanschluss etwa für ein Arzt-Notebook wird nicht benötigt. Denn es können unterschiedliche Anwendungen auf dem Monitor gleichzeitig kontrolliert werden. Der Arzt behält also wichtige Überwachungsdaten im Blick, auch wenn er gerade eine andere Anwendung auf dem Bildschirm geöffnet hat. IntelliVue koordiniert also die unterschiedlichsten Software-Anwendungen (verschiedener Hersteller), wie sie in einer Klinik verwendet werden.

Philips Medizin Systeme, Tel. 01805-76 72 22, Halle 10 A 22

Weitere Innovationen der Aussteller oder Termine von Veranstaltungen im Rahmen der MEDICA 2002 können recherchiert werden über das Internetportal www.medica.de.

Pressekontakt:
Messe Düsseldorf GmbH
Pressereferat MEDICA 2002
Martin-Ulf Koch
Tel. 0211-4560-444
FAX 0211-4560-8548
Email: KochM@messe-duesseldorf.de

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Weitere Informationen:
http://www.medica.de

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