Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einer für alles

27.09.2002


Der Geldautomat der Zukunft ist mehr als ein "Scheinspender". Neue Technologien machen ihn zum wichtigen Absatzkanal für bankeigene Produkte - und zum begehrten Werbeforum für die lokale Wirtschaft. Mit welchen Tools der Geldautomat zum Tausendsassa wird, erfahren Finanzentscheider auf der European Banking Technology Fair (EBTF) in Frankfurt.

Der meist frequentierte Ort in jeder Bankfiliale? Na klar: der Geldautomat. Durchschnittlich einmal pro Woche finden sich deutsche Bank- und Sparkassenkunden hier ein, um die Brieftasche aufzufüllen oder die Geldkarte zu laden. Ihren Kundenberater sehen die meisten dagegen nur etwa zweimal im Jahr. Der Gedanke, den Automaten als zusätzliche Werbeplattform und effizienten Absatzkanal zu nutzen, liegt also nahe. Dank neuer Technik ist die Realisierung nun möglich - in einer für Banken und Sparkassen sehr lukrativen Weise.

"Wir stellen auf der EBTF neue Lösungen vor, die effektives One-to-One-Marketing über den Geldautomaten möglich machen", beschreibt Ingo Rübenach von Wincor-Nixdorf das Angebot seines Unternehmens. Konkret funktioniert das folgendermaßen: Der Computer identifiziert den Nutzer über seine EC-Karte und bietet ihm automatisch Informationen und Produkte an, die aufgrund des individuellen Kundenprofils besonders interessant für ihn sind. Baufinanzierung, Börseninfos oder Versicherungsangebote - alles ist möglich. Zusätzliches Plus: Die Wartezeit am Geldautomaten verlängert sich trotz des Extra-Services nicht.

Natürlich können auch Informationen eingespeist und weitergegeben werden, die mit Bankprodukten und Finanzen nichts zu tun haben - Veranstaltungs-hinweise etwa oder Werbung für lokale Unternehmen. Gerade für kleine Bank- und Sparkassenfilialen ist die Vermietung der Werbezeit am Geldautomaten eine interessante zusätzliche Einnahmequelle. "Wir haben errechnet, dass der Return on Investment schon nach sechs bis sieben Monaten erreicht ist", sagt Rübenach. Ganz nebenbei sorgt der Mehrwert beim Geldabheben für Imagegewinn und eine bessere Kundenbindung.

Übrigens: Auch der Kontoauszugsdrucker lässt sich selbstverständlich mit den neuen Tools ausstatten. Wegen der längeren Wartezeiten können hier verstärkt interaktive Anwendungen zum Einsatz kommen. Insgesamt gehen Experten davon aus, dass multifunktionalen Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern die Zukunft gehört: Schon in fünf Jahren sollen alle Geräte in Deutschland technisch in der Lage sein, dem Nutzer verschiedene Dienstleistungen anzubieten. Wer zu den Vorreitern des Trends gehören möchte, kann sich auf der EBTF, der führenden europäischen Messe für Bankentechnologie, umfassend über die verschiedenen technischen Möglichkeiten in diesem Bereich informieren.

Die diesjährige EBTF öffnet vom 28. bis 31. Oktober in Frankfurt ihre Tore (28.10. Fachkongress, 29. - 31.10. Fachmesse). Parallel zur Fachmesse findet in Kooperation mit der EBTF das IT-Forum 2002 statt. Zur gleichen Zeit ist die LinuxWorld Conference & Expo für das Publikum geöffnet.



European Banking Technology Fair 2002

... mehr zu:
»EBTF


Messeveranstalter:
Messe Frankfurt Ausstellungen GmbH

Ihre Ansprechpartnerin: Doris Harsch
Taunusstraße 7a, 65183 Wiesbaden
Telefon/Fax: 0611 - 9 51 66-11/-23
E-Mail: ebtf@mfa.messefrankfurt.com

Kongressveranstalter:
Maleki Group Financial Communications & Consulting
Ihr Ansprechpartner: Alihan Sav
Wiesenau 1, 60323 Frankfurt
Telefon/Fax: 069 - 9 71 76-117/-555
E-Mail: ebtf@malekigroup.com

| ots
Weitere Informationen:
http://www.eurobanktech.com
http://www.malekigroup.com

Weitere Berichte zu: EBTF

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"
24.05.2017 | Universität Ulm

nachricht Neue Prozesstechnik ermöglicht Produktivitätssteigerung mit dem Laser
18.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten