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SOFT 2008: Jülicher Fusionstechnologie auf internationaler Bühne

18.09.2008
Das Forschungszentrum liefert technologische und ingenieurwissenschaftliche Expertise für die führenden Kernfusionsexperimenten der Welt: Wichtiges Know-How für die Anlagen ITER, JET und Wendelstein 7-X kommen aus Jülich. In dieser Woche präsentieren sich Jülicher Forscher in Rostock auf dem bedeutenden „Symposium on Fusion Technology“ (SOFT), wo sich Fusionsforscher und Industriepartner aus aller Welt treffen.

Das Forschungszentrum Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zeigt die Arbeiten zum Fusionsexperiment Wendelstein 7-X: ein Stellarator, der zurzeit in Greifswald gebaut wird.

Für ihn haben Jülicher Ingenieure und Techniker eine wichtige Komponente entwickelt, die nun eingebaut wird: das „Busbar-System“ – ein komplexes supraleitendes elektrisches Leitersystem. Es versorgt die kompliziert geformten und ebenfalls supraleitenden Magnetfeldspulen von Wendelstein 7-X mit Strom.

Außerdem informiert Jülich in Tagungsbeiträgen über ein empfindliches optisches Detektionssystem für den Fusionsreaktor ITER, ein neues rechnergestütztes Kontroll- und Steuerungssystem für das Jülicher Experiment TEXTOR und die Wandkomponenten aus Wolfram für das europäische Fusionsexperiment JET, die einer Plasmatemperatur von rund 100 Millionen Grad standhalten.

Über 700 internationale Experten und 40 Aussteller der Fusionstechnologie trifft man diese Woche auf der HanseMesse in Rostock. Das "Fusion Technology Forum" dient dem direkten Informationsaustausch zwischen Industrie und Fusionsforschungsinstituten.

Kontakt:
Dr. Ralph P. Schorn, Tel. 02461-61-5306, E-Mail: r.p.schorn@fz-juelich.de
Pressekontakt:
Kosta Schinarakis, Tel. 02461 61-4771, E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de
Das Forschungszentrum Jülich…
… betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Kombiniert mit den beiden Schlüsselkompetenzen Physik und Supercomputing werden in Jülich sowohl langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaften und Technik erarbeitet als auch konkrete technologische Anwendungen. Mit rund 4 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den größten Forschungszentren Europas.

Kosta Schinarakis | Forschungszentrum Jülich GmbH
Weitere Informationen:
http://soft2008.ipp.mpg.de/
http://www.fz-juelich.de/fusion
http://www.fz-juelich.de

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