Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Moderne Kommunikation von Tankstellengeräten

08.09.2008
PTB präsentiert Schnittstellen-Technologie auf der Automechanika 2008

Kommunikation - beispielsweise über die aktuellen Spritpreise - findet an Tankstellen nicht nur zwischen Kunden und Kassierern statt.

Auch die einzelnen Geräte einer Tankstellenanlage stehen in regem Austausch miteinander: Die Preisanzeige muss unter Umständen mehrmals täglich über die Änderungen der Preise informiert werden und stimmt sich mit der Anzeige an der Zapfsäule ab, die Tankfüllstandsmessung gibt Auskünfte über den aktuellen Tankinhalt und die Zapfsäule tauscht sich mit dem Kassensystem aus.

Damit dieser rege Datenaustausch erreicht wird, muss die Vernetzung der einzelnen Elemente problemlos funktionieren - zusammenstecken und fertig. Ermöglicht wird das durch die in einer Kooperation mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) entwickelten Schnittstellentechnologie EPSI (European Petrol Station Interface).

Vom 16. bis 21. September 2008 besteht die Möglichkeit, sich auf der Automechanika in Frankfurt am Main über die technischen Hintergründe und Fähigkeiten des Systems zu informieren.

Um die Schnittstellen der Geräte unterschiedlicher Hersteller zu standardisieren, entwickelten die PTB und die Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. (DGMK) in einem gemeinsamen Forschungsprojekt die Schnittstellentechnologie EPSI. Es handelt sich dabei um eine einfache, herstellerunabhängige und durchgängig nutzbare Schnittstellen- und Vernetzungstechnologie für den gesamten Tankstellenbereich. EPSI wurde als offener Standard in einer Normenreihe niedergelegt und ist für alle Interessenten frei zugänglich.

Durch die verbesserte Schnittstellen-Standardisierung haben Tankstellenbetreiber große Vorteile. Der Einsatz des offenen EPSI-Standards sorgt für Zukunftssicherheit der Investitionen bei Neubau, Umrüstung oder Nachrüstung von Tankstellen. Tankstellenbetreiber können bei der Anschaffung des Tankstellen-Equipments eine sehr viel flexiblere Auswahl treffen und müssen sich nicht auf einen einzigen Hersteller festlegen, damit die Kommunikation auf ihrer Tankstelle funktioniert. Einzelkomponenten können so müheloser ausgetauscht und die Anlagen besser modernisiert werden.

Die erste Tankstelle mit EPSI-Technologie ging 1995 in Betrieb, inzwischen sind mehrere Tausend mit der EPSI-Technologie ausgestattet. Besonders vorteilhaft ist EPSI auch, weil es sich dabei nicht um ein statisches System handelt. EPSI wird kontinuierlich weiterentwickelt und durch neue technische Möglichkeiten erweitert.

Mitarbeiter der PTB stellen EPSI vom 16. bis zum 21. September 2008 auf der Automechanika in Frankfurt am Main in Halle 10, Ebene 0, Gang C an Stand 04 vor und stehen für alle Fragen zur Schnittstellen-Standardisierung an Tankstellen zur Verfügung.

Weitere Informationen:
o Die Automechanika im Internet
http://automechanika.messefrankfurt.com/frankfurt/de/home.html
o Epsi im Internet www.epsi.org
Ansprechpartner in der PTB:
Dr. Norbert Zisky,
Tel.: (030) 3481-7624, norbert.zisky@ptb.de
Jörg Neumann,
Tel.: (030) 3481-7626, joerg.neumann@ptb.de

Imke Frischmuth | idw
Weitere Informationen:
http://www.ptb.de/
http://automechanika.messefrankfurt.com/frankfurt/de/home.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Infrarotkamera für die Metallindustrie bis 2000 °C
28.04.2017 | Optris GmbH

nachricht ZMP 2017 – Latenzzeitmesseinrichtung für moderne elektronische Zähler
27.04.2017 | Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie