Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sitraffic Stella von Siemens – Autarke Lösung für Umwelt- und Verkehrsdaten warnt vor Unfallgefahren

02.04.2008
Siemens Mobility bietet mit Sitraffic Stella eine neue Streckenstation, die als kompakte und autarke Lösung zur Verkehrsbeeinflussung ausgelegt ist.

Stella wird zur Wetterdetektion eingesetzt, warnt vor Glätte, Wind sowie Nebel oder kann Geschwindigkeits- und Stauwarnungen erzeugen. Das System ist in der Lage, selbsttätig zu agieren und eine der Situation entsprechende Verkehrszeichenschaltung auszulösen. Die Streckenstation erfordert keine Verbindung zu einer Verkehrszentrale.


Verkehrsbeeinflussungsanlagen auf Autobahnen warnen vor Staus, Glatteis oder Nebel. Durch die Vorgabe von Richtgeschwindigkeiten fließt der Verkehr harmonischer, der Verkehrsdurchsatz erhöht sich auch bei kritischer Belastung. Staurisiken und Unfallgefahren werden so deutlich vermindert. Die Erfassung der Verkehrs- und Umfelddaten sowie die Anzeige der Wechselverkehrszeichen an Fernstraßen erfolgen durch Streckenstationen. Sitraffic Stella von Siemens ist eine Lösung für Anwender, die sich an das Verkehrs- Management herantasten wollen und nicht gleich eine komplett ausgerüstete Verkehrsbeeinflussungsanlage benötigen. Durch die Integrationsfähigkeit der Streckenstation können Kunden mit kleineren Anlagen erste Erfahrungen sammeln und sie bei Bedarf technisch weiterentwickeln.

Sitraffic Stella in der Eigenschaft als Wetterstation stellt die Daten zur Verfügung, die für eine effiziente, wetterbezogene Verkehrsschaltung notwendig sind. Stella ist konfigurierbar: von einer einfachen Nebelwarnanlage bis hin zu einer kompletten Wetterstation. Umweltdatensensoren für die Messung von Wind, Niederschlag, Sichtweite, Fahrbahnzustand oder Luftfeuchte und -temperatur können angeschlossen werden. Die Station wird an verkehrskritischen Orten eingesetzt, um gezielte Gefahrenmeldungen abzusetzen und so die Sicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden.

Mit der Anbindung von Überkopfdetektoren können Verkehrsdaten wie zum Beispiel Geschwindigkeit, Klassifizierung oder Anzahl der Fahrzeuge gemessen werden. Dadurch kann Stella als Zählstation oder Stauwarnanlage eingesetzt werden. Stella verfügt außerdem über die Anschlussmöglichkeit von Wechselverkehrszeichen.

Ausgelöst durch Ereignisse wie Stau, Nebel oder starker Wind können so entsprechende Warnungen an den Verkehrsteilnehmer direkt vor Ort geschaltet werden.

Das kompakte Design und die Verwendung einer Batterie als unterbrechungsfreie Spannungs- und Stromversorgung (USV) ermöglichen die Integration des Steuermoduls, der Stromversorgung sowie der Kommunikation in einem einzigen Gehäuse. Je nach Ausstattung werden unterschiedliche Gehäusevarianten angeboten. Stella besteht aus wenigen Komponenten, die sich schnell installieren lassen, und ist deshalb auch für temporäre Einsätze geeignet. Die Versorgung über eine Brennstoffzelle oder mit Solarstrom ist eine weitere Möglichkeit, unabhängig vom Zugang zu Stromnetzen zu sein. Eine Anbindung an den Nachtstrom einer Straßenlaterne verringert nicht nur die Kosten für eine separate Infrastruktur, sondern auch die Installationszeit. Schnittstellen zur Datenkommunikation sind neben Kabelverbindungen auch Funkverbindungen wie WLAN, ISM, GSM oder GPRS.

Sitraffic Stella entspricht in allen Bereichen den Anforderungen der gültigen TLS 2002 (Technische Lieferbedingungen für Streckenstationen) und wurde nach den derzeit in Europa geltenden CE-Normen getestet. Stella basiert auf der Siemens-Streckenstationsfamilie SST4, die in vielen verschiedenen Ländern der Welt erfolgreich im Einsatz ist.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transportund Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und Osram. Mit weltweit rund 209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Euro (pro forma, unkonsolidiert).

Die Siemens-Division Mobility, Erlangen, ist der international führende Transport- und Logistik- Lösungsanbieter. Mit dem Ansatz „Complete Mobility“ verfolgt die Division das Ziel, unterschiedliche Verkehrssysteme miteinander zu vernetzen, um Menschen und Güter effizient zu transportieren. Complete Mobility vereint dabei Kompetenzen bei Betriebsführungssystemen für Bahn- und Straßenverkehrstechnik mit Lösungen bei Flughafenlogistik, Postautomatisierung und Bahnstromversorgung sowie Schienenfahrzeugen im Nah-, Regional- und Fernverkehr und zukunftsorientierte Servicekonzepte.

Franz Friese | Siemens Industry Mobility
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/traffic
http://www.siemens.com/industry

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017
26.06.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

nachricht Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten
26.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

Supersensitive through quantum entanglement

28.06.2017 | Physics and Astronomy

X-ray photoelectron spectroscopy under real ambient pressure conditions

28.06.2017 | Physics and Astronomy

Mice provide insight into genetics of autism spectrum disorders

28.06.2017 | Health and Medicine