Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Flexibilität gewährleisten, Komplexität beherrschen – die OOP 2008 im Rückblick

14.02.2008
Vom 21. bis zum 25. Januar 2008 fand im Internationalen Kongresszentrum München zum 18. Mal die Konferenz „Objektorientiertes Programmieren“ (OOP 2008) statt. Die OOP ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Treffen für Softwarespezialisten aus aller Welt und deckt das gesamte Spektrum moderner Technologien der Softwareentwicklung ab.

Heute Softwaresysteme sind komplexer und größer als je zuvor. Gleichzeitig ändert sich deren technische und organisatorische Umgebung immer schneller, weshalb Systeme flexibel und leicht erweiterbar sein müssen. Vor diesem Hintergrund konzentrierten sich viele Vorträge und Diskussionen der OOP 2008 auf die Themen Entwurf, Dokumentation, Bewertung und Modifizierung von Software-Architekturen. Neuesten Ansätze wie serviceorientierte Architekturen (SOA) sowie eine gezielte Verwendung von Architekturmustern spielten eine herausragende Rolle. Die diskutierten Ansätze zur Beherrschung der Komplexität konzentrierten sich auf State-of-the-Art- Entwurfspraktiken und Dokumentationsverfahren.

Das Fraunhofer IESE präsentierte auf der zeitgleich zur Konferenz stattfindenden Fachmesse seine Ansätze zur Analyse, Bewertung und Modernisierung von Architekturen bereits bestehender Softwaresysteme. Die im Rahmen von Forschungsprojekten entwickelte Applikation SAVE (Software Architecture Visualization and Evaluation) bietet unter anderem die Möglichkeit, die innere Struktur eines Systems und die Beziehungen zwischen seinen Bausteinen zum besseren Verständnis graphisch aufzubereiten. Das implementierte System kann anhand der detektierten Abweichungen von der geplanten Architektur en detail geprüft werden. Darüber hinaus ermöglichen die mit SAVE durchführbaren Analysen die Planung und Überwachung architekturbezogener Qualitätsverbesserungen. SAVE wurde im Jahr 2005 mit dem Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und seitdem erfolgreich in Kooperation mit zahlreichen Industriepartnern angewendet.

Neben den architekturrelevanten Themen standen wie in den letzten Jahren Problemstellungen des Projektmanagements im Mittelpunkt der OOP 2008. Besucherinnen und Besucher informierten sich über aktuelle und aufkommende technische Entwicklungen zu Programmiersprachen wie Java und Ruby sowie domänenspezifischen Sprachen (DSL). Die nächste OOP findet vom 26.-30. Januar 2009 statt.

Ralf Kalmar | Fraunhofer IESE
Weitere Informationen:
http://www.iese.fraunhofer.de
http://www.iese.fraunhofer.de/fhg/iese_DE/press/newsletter/vol0208/02_2008_oop2008.jsp

Weitere Berichte zu: OOP Softwaresystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten