Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das passende Bild schnell und unkompliziert finden

24.01.2008
Universität Jena präsentiert Bilddatenbank auf Learntec vom 29.-31. Januar in Karlsruhe

"Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte." Bereits dieses Motto weist auf die hohe Bedeutung von Bildern bei der Vermittlung hin - dies gilt auch für die Lehre an Hochschulen. Für Kunsthistoriker sind Bilder noch mehr: Gegenstand und Vermittlungsmethode zugleich. Das richtige Bild zum passenden Zweck zu finden, ist allerdings nicht einfach.

Hier hilft ein Produkt der Friedrich-Schiller-Universität Jena: die Bilddatenbank "jupiter.bilderparnass". Sie ist am Lehrstuhl für Kunstgeschichte entwickelt worden und wird auf der "Learntec" in Karlsruhe vorgestellt. Die Internationale Kongress- und Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie findet vom 29.-31. Januar statt. Das Exponat der Friedrich-Schiller-Universität ist auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (dm-arena, Halle 4) zu sehen.

Seit 1999 arbeiten der Jenaer Kunsthistoriker Prof. Dr. Franz-Joachim Verspohl und sein Team an der Entwicklung der Bilddatenbank und haben diese kontinuierlich weiterentwickelt. Die Bilddatenbank steht nun online über einen eigenen Server bei der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) im Kontext der University Multimedia Electronic Library (URMEL) zur Verfügung.

"jupiter.bilderparnass" bedient nicht nur Einzelanfragen, sondern liefert Schlag- und Stichwortfolgen für eine sukzessiv diversifizierbare Datensuche. Der Schlag- und Stichwortkatalog der Bilddatenbank baut auf anschaulichem Vokabular auf und verweist auf historische Begriffsfelder und Ordnungssysteme. Die Aktualisierung des Klassifizierungsverfahrens ermöglicht - unter weitgehendem Verzicht auf Doppelnennungen von Bezeichnungen - eine diversifizierte Schlagwortabfrage der Bildtatbestände.

Die Vernetzung der Stichworte, die präzise Ergebnismengen begünstigt und die Ausweitung von Fragestellungen erlaubt, bezeichnet Prof. Verspohl als weiteren Vorteil. So konnte auf alternative Suchfunktionen verzichtet werden. Die Bilddaten stehen "Gästen" und "Nutzern" zur Verfügung. Autorisierte Nutzer von "jupiter.bilderparnass" können individuelle Arbeitsmappen anlegen, in die sie für Lehre und Forschung benötigte Bilddaten kopieren. Die Mappen lassen sich über die Datenbank bedarfsgemäß ordnen und überall abrufen. Der Zugriff auf "jupiter.bilderparnass" erfolgt über das Jenaer Universitätsnetzwerk.

Kontakt:
Prof. Dr. Franz-Joachim Verspohl, Lehrstuhl für Kunstgeschichte mit Kustodie
Kunsthistorisches Seminar, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 18
07743 Jena
Tel.: 03641 / 944150
E-Mail: franz-joachim.verspohl[at]uni-jena.de

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

Weitere Berichte zu: Bilddatenbank Kunstgeschichte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Infrarotkamera für die Metallindustrie bis 2000 °C
28.04.2017 | Optris GmbH

nachricht ZMP 2017 – Latenzzeitmesseinrichtung für moderne elektronische Zähler
27.04.2017 | Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie