Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energieeffizienz im Data-Center optimiert

20.12.2007
Kaltgang-Einhausung von Rittal

Ein Kaltgang, der die Kaltluft direkt zu den Servern führt, anstatt sie pauschal im Raum abzugeben, sorgt für eine gleichmäßig kühle Luft im gesamten Rack. Damit lassen sich die IT-Komponenten gezielt auf einer niedrigen Betriebstemperatur halten und – dank der größeren Energieeffizienz – in großem Stil Kosten sparen.

Viele IT-Racks stehen heutzutage in ursprünglich nicht als Rechenzentrum konzipierten Räumen. Meist richten die IT-Verantwortlichen dort einen Doppelboden ein, um Platz für Kabel und die Klimatisierung zu schaffen. Deswegen verfügen die Räumlichkeiten in der Regel nicht über die volle Höhe und durchschnittliche Serverracks ragen im Betrieb in das unter der Decke hängende Warmluftpolster hinein, was zu einer von unten nach oben abnehmenden Kühlleistung und zu erheblichen thermischen Problemen in den oberen Rack-Einbauplätzen führt.

Die dadurch entstehenden Schwierigkeiten lassen sich am einfachsten durch eine Kaltgang-Einhausung von Rittal beseitigen. Diese gibt die von der Klimatisierung erzeugte Kaltluft nicht pauschal an den Raum, sondern gezielt an die zu kühlenden Server ab. Dies verbessert die Sicherheit der Systeme. Abgesehen davon spricht noch ein weiteres Argument für den Einsatz von Kaltgang-Einhausungen: Sie verhindern, dass sich warme und kalte Luft vermischen. Dadurch sind die IT-Verantwortlichen in der Lage, die Abluft auf ein deutlich höheres Temperaturniveau zu bringen als sonst, was die Energieeffizienz deutlich verbessert und so dabei hilft, Kosten zu sparen. Darüber hinaus schirmt das beschriebene System Schallemissionen ab, erzeugt eine für die Mitarbeiter angenehme Temperatur im Kaltraum und ist sowohl mit konventionellen Umluftkühlgeräten als auch mit Liquid-Cooling-Systemen nutzbar.

Konkret funktioniert eine Kaltgang-Einhausung folgendermaßen: Das System führt die gekühlte Luft über den Doppelboden in einen abgeschlossenen Kaltgang zwischen den Server-Racks. Dort ziehen die Hardware-Komponenten die von ihnen benötigte Kühlmenge ab und blasen die nun erwärmte Luft in den umliegenden Raum, wo sie nach oben steigt. Unter der Decke bildet sich dann ein Warmluftpolster, das wegen der Abtrennung des Kaltgangs nicht in diesen hineinreicht. Die erwärmte Ablauft lässt sich dann über die Klimaanlage frei aus dem Raum absaugen und abgekühlt erneut als Kaltluft einspeisen.

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de

Weitere Berichte zu: Energieeffizienz Klimatisierung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Die Chancen der Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: vitaliberty auf der Zukunft Personal 2017
19.09.2017 | vitaliberty GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften